
Im Land der piemontesischen Haselnüsse gab es jede Menge Berge, Hügel, Erhebungen mit Feldblumen drauf. Allem voran liebe ich ja den zartblättrigen knallroten Mohn.

Im Land der piemontesischen Haselnüsse gab es jede Menge Berge, Hügel, Erhebungen mit Feldblumen drauf. Allem voran liebe ich ja den zartblättrigen knallroten Mohn.

… erst Recht, wenn der Frühling Einzug hält. Ich wünsche euch allen Fröhliche Ostern und freue mich auf ein Wiederlesen im Mai!

“Kekse sind meine Leidenschaft und mein Hobby, ich entspanne mich dabei wie andere beim Malen :)”, schrieb Katharina mir in ihrer ersten Mail, “und brauche wirklich nicht halb so lange dafür, wie es vielleicht scheint.” Und ob ich ihre Cookies mal unter die Lupe nehmen könnte, einem Kekstest unterziehen.
Schon sehr, sehr lange liebäugele ich mit den Cherry Blossom Cookies von Eyecandy-Bloggerin Jojo Krang aus der Schweiz. Ziemlich genau ein Jahr lang – so lange steht der Beitrag nämlich bereits auf Ihrem Blog.
Mandeln. Zitronenabrieb. Eigelb. Ein großzügiger Schuss Holunderblütensirup. Zutaten, die den Frühling herbeizaubern. Zutaten, die sich bereits in der Vorstellung zu einer vollmundig gelben, lasziv den Boden bedeckenden und die Form ausfüllenden Göttlichkeit zusammen fügen. So sei es, sprach mein Unterbewusstsein beim ersten Anblick der Tarte aux amandes et au citron bei Alex im Blog.
Diesen Beitrag möchte ich eigentlich gar nicht schreiben. Andererseits passt er vielleicht auch gerade gut zur Diskussion bei Nutriculinary: Blogs und Werbung und das große Missverständnis von Social Media als kostenloser Werbefläche und Bloggern als tumbe, gefräßige Masse.
Manchmal sagen Bilder tatsächlich mehr. Etwa wenn die Leckerness so übermächtig, dass der Wille versagt, weil Apfel, Zimtzucker, Vollmilchschokolade, Mohn und Keks sich gegen ihn vereinen. Der eine knackt, das andere süßt, die dritte schmilzt. Beim nächsten Stück erwische ich eines
Immer dieser Valentinstag! Unausweichlich wartet er am 14. Februar darauf, begangen oder verleugnet zu werden. Aber egal wie sehr ich versuche, seine Existenz zu vergessen, er wird jedes Jahr präsenter. Wartet mit kitschigem Rosarot noch hinter der schäbigsten Ecke, durchdringt schließlich Lieblingsbuchläden, Foodblogs und die Kantine.
Um unser Essverhalten und unsere Lebensmittel ist dieser Tage so einiges an Themen im Gespräch. Allerorten wird die Macht der Verbraucher beschworen und an unsere Gewissen appeliert. Keine Tiere mehr essen, nur noch regional gewachsene Zutaten einkaufen, Bioläden statt Supermarktketten, Einzelhändler statt Discounter konsultieren. Zurecht.