1. Advent: Chocolate Crackles

By , 2 Dezember, 2010, 23 Comments

Chocolate Crackles - a whole bunch of them

Es ist soweit, die Hoch-Zeit der Kekse hat begonnen. Allerorten wird gebacken, geschmaust und getestet – nur die Kekstesterin steckt bis über beide Ohren in Schreibtisch-Arbeit. Ein unhaltbarer Zustand und so habe ich mir und euch geschworen, wenigstens für jede Adventwoche ein Rezept vorzustellen: Die Top Four sozusagen …

Weil ich mir letztes Jahr bereits geschworen hatte, 2011 Chocolate Crackles zu backen, habe ich mit diesem Rezept angefangen – trotz der Invasionen neuer Plätzchen-Inspirationen! Und – soviel sei verraten – ich habe es keine Minute bereut! Angeleitet von Try it you might like it entstanden in weniger als drei Stunden sündige Chocolate Crackles:

Zutaten:

  • 230g dunkle Schokolade, von der guten
  • 20g Ciobar und 40g Kakao (oder 60g gutes Kakaopulver)
  • 1 Mark einer Vanilleschote
  • 125g Mehl, weißes
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Messerspitze Salz
  • 100g Butter, zimmerwarm
  • 250g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 80ml Milch
  • 200g Puderzucker

Chocolate Crackles  - one at a time

Zubereitung:
(1) Schokolade im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Butter und braunen Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen, dann Eier und Vanille unterrühren und schließlich die geschmolzene Schokolade. Zum Schluss Mehl, Kakao, Backpulver, Milch und Salz vorsichtig unterheben. Nur so viel Milch zugeben, wie es sich gut anfühlt. Der Teig wird ziemlich (!) matschig.

(2) Sich nicht von der Konsistenz irritieren lassen, sondern die Masse in Klarsichtfolie gepackt (oder im Gefrierbeutel) für etwa 2 Stunden ins Gefrierfach geben.

(3) Den Puderzucker in eine Schüssel geben, den Backofen auf 170° C vorheizen, zwei Backbleche mit Backpapier belegen . Jetzt gilt es schnell zu arbeiten: Den Teig in etwa walnussgroße Portionen teilen und diese mit den Handflächen zu Kugeln formen. Kugeln im Puderzucker so lange wälzen, das sie rundum gut bedeckt sind und die (Schnee-)Kugeln dann mit ausreichend Abstand auf das Blech legen.

(4) Nicht zu viel Teig naschen! Die fertigen Kekse schmecken noch besser, versprochen! Nach etwa 12-15 Minuten sollten aus den Kugeln Crackles geworden sein – wunderhübsch anzuschauen, intensivst schokoladig duftend und mit dem ersten Biss süchtig machend!

Chocolate Crackles - don't leave them alone

Fazit: Sehr lecker! ein wenig wie Brownie-Happen, aber zumindest vom Gefühl her viel leichter. Das fanden übrigens auch die Damen und Herren Kollegen, die gestern mittesten durften. Optik passt, Geschmack passt, Zubereitung passt – was will die Kekstesterin mehr verlangen? Ok, Schokolade sollte man mögen. Und allerfeinste verwenden, davon hängt alles ab. Ich habe mir Green & Blacks dafür gegönnt

Urteil: 10 von 10

PS: Und während ich mich gerade heimlich grämte, alle Kekse an die Kollegen verschenkt zu haben, erwartet mich zu Hause ein kleines Kekswunder: Herznoten-Bengel Florian muss meine spontane Keksnot gespürt haben. Er hat gebacken und mir einen kleinen Berg vom großen Darmstädter Keksglück geschickt! Danke!

Weihnachtswunder: Kekspaket mit Herznote

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23 Responses {+}
  • Evi

    Die Crackles wollte ich auch schon mindestens seit letztem Jahr backen, hat bei mir ähnlich gut geklappt wie bei dir. Falls ich dieses Jahr noch plätzchentechnisch tätig werde, sind diese hier garantiert dabei. :)

  • Christina

    Hübsch und Schokoladig – zwei schlagende Argumente! ;-) Witzigerweise habe ich übrigens neulich am Darmstädter Bahnhof nichts ahnend das Circus-Heftchen gekauft und war ganz begeistert. Hochgradig sympathisch der Verlag und ENDLICH mal ein wirklich schönes Format/Design. Ich glaub ich geh da mal n Kaffee schnorren. ;-)

  • Cemal

    Ich bin gerade eben durch Zufall vorbei gekommen. Gefaellt mir bis jetzt sehr.

  • Anne

    Du würdest es nicht bereuen, Evi. Im Netz finden sich ja auch Varianten mit Espresso und auch zimtlastiger könnte ich sie mir vorstellen. Schönen Advent dir, einstweilen!

    @Christina, schau unbedingt mal vorbei und berichte, die Herznoten sind als äußerst gastfreundlich bekannt :)

  • Maik

    Ahoi, ich bin mal so frei und schreibe was in deinen Blog. Sieht schick aus! Ich bin auch seit einige Zeit mit WordPress beschaeftigt einige Dinge verstehe ich aber noch nicht so ganz. Deine Seite ist mir da immer eine willkommene Anregung. Weitermachen!

  • Bettina

    So! Wegen akuter Nachbarn-Nachfrage gleich mal die doppelte Menge, also 4 Bleche gebacken. Mein feedback:

    Der Teig ist wirklich UNFASSBAR klebrig, ich würd auch zum 2h frieren das Ganze besser in eine Gefriertüte tun, sonst läufts weg.
    Dann – nach den 2 h – muss es wirklich schnell gehen, ist aber dann kein Problem. Schüssel mit viel Puderzucker, die Kugeln drin versenken, überschüssigen Puderzucker in Sieb abschütteln, backen………

    und dann: Die Teile sind wirklich UNFASSBAR lecker!! Konsistenz ist makronenartig, innen noch weich, außen grade fest. Leeegggaaa!! Und sehr süß.

    Wieder mal herzlichen Dank für deine genialen Rezepte,
    sagt dir und grüßt dich herzlichst
    dein Fan Bettina :-)

  • Kekstesterin

    Liebe Bettina, danke für die Idee mit dem Gefrierbeutel. Bei mir hatte es mit der Folie gut geklappt, ist aber bestimmt eine Frage der Temperatur etc.! Und schööön, dass sie dir und deinen Nachbarn auch geschmeckt haben :))

  • Sylvia

    Die sehen ja verdammt lecker aus! Die Optik ist der absolute Hit!

  • ManuRitter

    Die kenne ich unter dem Namen Schokoschneebälle. Dieses Jahr habe ich sie zum zweiten Mal gebacken. So schnell kann ich gar nicht gucken, wie die weg sind. ;-)

    LG

  • Kekstesterin

    @Sylvia, das Tolle ist, dass diese Optik ganz automatisch passiert :)

    @ManuRitter, Schokoschneebälle passt wunderbar! Die “schmelzen” sobald sie auf dem Tisch sind ;)

  • Veronika

    Was bedeutet denn genau gutes Kakaopulver? Beim Kaufland gibts einfach nur das normale. Kann man das nicht benutzen?

  • Kekstesterin

    @Veronika, doch kannst du! Nur Backjunkies schwören auf Valrhona und Co ;)

  • Sylvia

    Die Crackles sind wirklich der Hammer! Die letzte Lage ist grad im Ofen und die ganze Küche duftet himmlisch! Danke für das tolle Rezept! :-)

  • Veronika

    Ok. Hast du vllt nen Tipp, wo es Valrhona-Kakaopulver gibt?

  • Kekstesterin

    @Sylvia, das freut mich sehr :))
    @Veronika, in Feinkostläden und natürlich ist es auch online zu bestellen… Aber bitte nicht nur wegen fehlendem Valrhonas aufs Backen der Crackles verzichten – wäre arg schade drum :)

  • Oh so sweet! Plätzchen und Kekse, die Helden der alljährlichen Weihnachtsbäckerei | Open Journal

    […] Pfeffernüsse ganz obenan standen (s. erstes Bild im Beitrag), wurde  die diesjährige  von den Chocolate Crackles angeführt, die ich auch als erste gebacken habe. Fazit? Sehr lecker! Ein wenig wie Brownie-Happen, […]

  • Gaby

    ‘n Abend,
    durch Zufall bin ich hier rein gestolpert und diese Kekse haben’s mir gleich angetan … die Zubereitung kriege sogar ich prima hin, die Optik stimmt und der Geschmack *mmmhhhh* begeistert die ganze Familie.
    Danke für’s Rezept !
    LG Gaby

  • Veronika

    Hab die Crackles gestern gebacken und sie sind wirklich so unglaublich lecker, schokoladig, super etc.
    Die werden ab jetzt jedes Jahr gemacht ;)

  • nini

    die mach ich morgen!

  • Ilka

    hilfe anne!

    bei mir sind es riesen flatschen geworden die nicht schön anzusehen sind. so wie cookies. was hab ich denn bloß falsch gemacht???

  • Kekstesterin

    @Ilka, das tut mir sehr leid! Kann es sein, dass der Teig zu warm war?

  • Ilka

    ja, weiß auch nicht. ich hab ihn 3 stunden im gefrierfach gelassen. jetzt ha ich gelesen dass einige ihn die nacht über kühlen. vielleicht war der ofen auch zu heiß. der ist ganz neu und powert ordentlich. ich werde die auf jeden fall noch mal versuchen. der teig war schon so scheiße lecker …..!

  • Der fragende Adventskalender #2 « Elbheim

    […] ich nicht die einzige bin, die durch die Vorweihnachtszeit rollt, sehr gerne! Hier könnt ihr sie finden *mjam*! 3. Und was ist mit Feuerzangenbowle? Lecker oder pfui? Es gab da früher so eine Tradition, […]

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