Petersilie ist ein Kraut, bei dem ich mir nie den englischen Namen merken konnte. Ein Kraut auch, das ich bis zu meinem Istanbulbesuch im letzten Jahr in allen meinen Speisen tunlichst vermieden habe. Sie in Kekse einzubacken, wäre mir daher nie in den Sinn gekommen.
Menschen brauchen Buchläden, die aktuelle leidige Diskussion um amazon hin oder her. Buchläden, die von Buchnarren und nicht von Unternehmen geführt werden. In denen es liebevoll ausgewählte Bücher gibt und für mich Kekse.
Backen macht schön. Punkt. Denjenigen, der backt und denjenigen, der genießt. Wenn das denn überhaupt zwei verschiedene Personen sind! Und: Backen ist kinderleicht, ich werde nicht müde, das zu betonen.
Wenn die Nacht am tiefsten, backe ich Kekse. Gute Kekse. Mit Zimt und Muskat, einem Spritzer Limone und natürlich guter Butter. Nervennahrung. Nervenkekse. Medizin, sagt Hildergard von Bingen. Und wer wäre ich, ihr zu wiedersprechen?
Krank im Advent? Backen hilft! Am besten mit viel Farbe und zum Beispiel Granatapfelkernen in Knallrot und Kaki-Früchten in sattem Orange. Diese Törtchen peppen das angeschlagenste Immunsystem wieder auf und hauchen auch noch dem tristesten Adventssonntag ein wenig Leben ein, versprochen!
Ich und Weine ist ja eine dieser Liebesgeschichten, die mit zwei Königskindern beginnt und bei den Tapas endet. Ich liebe die Weinberge, die Lese, die Reben, die Weinsorten, ihre Namen, die Sprache der Weinkenner, die Gläser und Flaschen, Farbe, Duft und Aromen der einzelnen Sorten, allein: Bis vor nicht allzu langer Zeit schmeckte mir Wein [...]
Sind die nicht zum Vernaschen süß? Rentierplätzchen, ich meine rotnäsige Rentierplätzchen mit – und jetzt kommt der Knüller! – crunchiger Erdnussbutter, feinster Espressonote, Salzbrezel-Öhrchen und knallroten Näschen! Deluxe, I would say!
Es ist soweit, im Hause Kekstester ist die Adventsbäckerei 2012 eröffnet. Feierlich und mit allen Gewürzen von Zimt bis Kardamom. Dieses Jahr geht es dabei so klassisch wie schon lange nicht mehr zu: Es gibt Spekulatius! Allein schon olfaktorisch gesehen, eine gute Entscheidung, es duftet umgehend nach Zimt und Anis, Nelken und Karamell.
Endlich mal wieder Kekse! Und was für welche! Ich hatte es ja schon erwähnt, auf Kreta gab es Salbei in Hülle und Fülle. Wenn die Sonne schien, duftete er durchs geöffnete Autofenster hinein und beim über-Berghänge-Kraxeln bot en die Salbeisträcher willkommene Gelegenheiten zum Pflück-Zwischenstop. Was läge für mich näher, als im Hinterkopf bereits mögliche Keksrezepte [...]
Ab August liegen die Lebkuchen in den Geschäften aus, aber im September gibt es nochmal Feigen! Wie gut also, dass meine ehemalige WG-Genossin ihre Hochzeit in den September gelegt hatte und mir so die Gelegenheit gab, ihr mit einer feinen Feigentarte eine kleine Freude zu machen. Auf Facebook – ja, es gibt die Kekse der [...]
Bevor ihr fragt: Nein, 1000 Lagen sind es nicht geworden, aber 12! Prall gefüllt mit einer sämigen Vanille-Aprikosen-Quark-Creme und jeweils einem Hauch Pflaumenmus. Und nein, da kann man nicht vernünftig sein, da muss man mehr als ein Stück von essen! Aber ja, die Wohnung duftet gut wie selten! Ja, es schmeckt so gut, wie es [...]
Der Sommer traut sich ja dieses Jahr nicht so richtig, was schade ist. Darum habe ich mir überlegt, ihn zu inspirieren, aus seiner Verlegenheit herauszulocken, ihm den Mund wässrig zu machen. Und womit gelänge das besser, als mit fruchtigem Eis an knusprigen Lieblingskeksen?
Die Erdbeersaison hat endlich begonnen, dem Himmel sei Dank! Gleichzeitig hat eine Lieblingsfreundin hat Geburtstag und wünscht sich einen Kuchen. Einen besonderen, einen feinen, einen Juni-Kuchen! Brauche ich mehr Gründe um Erdbeeren und Pistazien zu einem wollüstigen Genuss-Olymp in Kuchenform verschmelzen zu lassen?
Das Gute an abendlicher Backlust ist frischer Kuchen zum Frühstück. Was sag ich, frischer Apfelkuchen! Köstlicher Apfel-Walnuss-Kuchen! Saftiger Apfel-Polenta-Walnuss-Kuchen. Und es war so einfach, ihn zuzubereiten …
Als mir Victoria von ihren Ausstechern erzählte, war ich sofort Feuer und Flamme. Männer backen war gestern! Kontinente, Länder, Städte, ja Stadtteile als Ausstecher – was für eine Idee! Ich wollte sofort loslegen.
Nachdem ich bei meinem letzthin frisch erkorenen Lieblingsmittagessen-Plätzchen auf eine Engadiner Nusstorte stieß, in die ich mich beim ersten Anbiss rettungslos verliebte, war meine dieswöchige Backsession gesetzt. Ich kaufte noch auf dem Heimweg gute Walnüsse, überprüfte zu Hause meine Butter- und Sahnevorräte und freute mich von da an auf’s Karamellkochen.
Obst und Kekse ist eine Kombination, die wahrscheinlich jedem von euch aus der Pausenbrotboy bekannt ist. Obst in Keksen ist dagegen deutlich seltener, viel seltener auch als Obst in Kuchen – zu Unrecht, wie ich bei diesem Backexperiment mal wieder feststellen durfte.
An manchen Tagen muss ich an den Ofen, da verlangt mein Körper nach warmem, süßem Selbstgebackenen. Und wenn dann bei Smitten Kitchen gerade Apfelkuchen gebacken wird, so simpel wie verführerisch und bei mir regnet es gerade Bindfäden, dann, ja, dann muss der Ofen herhalten für eine Ladung obstliche Verführung in lauwarm!
Es ist Weihnachten und ich liebe Weihnachten. ich mag die dunklen Tannen des Schwarzwaldes, die sich im Dezember in die Wohnzimmer wagen und dort liebevoll geschmückt ins Zentrum gerückt werden. Darum ist mein letztes Plätzchen für des Advent 2011 eine exzentrische Eigenkration: die Matcha-.Darjeeling-Bäumchen!
Eigentlich nicht auf meiner Liste standen Lebkuchen. Nicht weil ich sie nicht mögen würde, eher weil ich den Aufwand scheute. Dann aber klickte ich mich durch die Blogs und strandete bei der Kaltmamsell.
Ich habe es getan! Nach ich weiß gar nicht wie vielen Jahren der Foodbloggerei habe ich heute erstmals eine Kreation aus dem Hause zorra nachgebacken.
Originell. Lecker. Nicht zu weihnachtlich. Peppig? So oder so ähnlich würde ich die falschen Butterbrote jemandem beschreiben, der sie bislang noch nicht in sein Weihnachtsbacksortiment aufgenommen hat.
Seit jeher beginnt der Advent mit dem Durchforsten aller gesammelten Plätzchenrezepte: Die zu wiederholenden ebenso wie die im letzten Jahr nicht mehr geschafften. Und natürlich auch die in diesem Jahr erst vorgemerkten. Seit 2009 …
Cake Pops – der Name ist Programm, die Teilchen haben den Pop intus! Der Genuss der kleinen runden Törtchen verspricht Kalorien in Bestform. Und so entschied ich mich, den Ingredienzien extra viel Aufmerksamkeit zu schenken und auf das übliche Glitter-Flitter zu verzichten …
Es gibt Kekse, die muss man noch nichtmal probiert haben, um zu wissen, dass man sie backen will. Dass man sie testen will. Um zu wissen, wem man sie alles schenken könnte. Und um sich zu ärgern.
Vor einigen Monaten bereits brachte mir eine Freundin wilde Fenchelsamen aus Italien mit, seit sie hier auf dem Blog von den legendären Weinkringeln gelesen hatte. Eine andere Freundin wartete letzte Woche mit diesem köstlichen Maisbrotrezept à la Sabine Hueck auf. Zufälle, die Konsequenzen haben mussten!
Der offizielle Tag der Zimtschnecke ist zwar erst am 4. Oktober. Aber da sich der August alle Mühe gibt oktoberhaft rüberzukommen und der andauernde Regen geradezu nach schwerem süßem Hefeteig schreit …
Kunafa! Ich gebe zu, bevor mir Oliver Berthold das Rezept dazu empfahl, hatte ich noch nie davon gehört. Und was bitte ist “Kadayif”, fadenteigiger Hauptbestandteil des empfohlenen Rezepts? Und wer ist eigentlich Oliver Berthold?
Halleluja, Erdbeerzeit! Als ich gestern auf den Markt ging, war von Anfang an klar, mit was ich zurückkäme: Erdbeeren und Rhabarber. Und es war ebenso klar, was es das Wochenende über zu essen gäbe: Erdbeeren und Rhabarber!
Zur Zeit arbeite ich zu viel. Von der tatsächlichen Arbeit komme ich schon spät zurück und zu Hause wartet dann meist eine weitere To-Do-Liste von Steuererklärung über Projektanträge bis Frühjahrsputz. Umso wichtiger ist da die richtige Motivationshilfe!
“Kekse sind meine Leidenschaft und mein Hobby, ich entspanne mich dabei wie andere beim Malen :)”, schrieb Katharina mir in ihrer ersten Mail, “und brauche wirklich nicht halb so lange dafür, wie es vielleicht scheint.” Und ob ich ihre Cookies mal unter die Lupe nehmen könnte, einem Kekstest unterziehen.
Schon sehr, sehr lange liebäugele ich mit den Cherry Blossom Cookies von Eyecandy-Bloggerin Jojo Krang aus der Schweiz. Ziemlich genau ein Jahr lang – so lange steht der Beitrag nämlich bereits auf Ihrem Blog.
Mandeln. Zitronenabrieb. Eigelb. Ein großzügiger Schuss Holunderblütensirup. Zutaten, die den Frühling herbeizaubern. Zutaten, die sich bereits in der Vorstellung zu einer vollmundig gelben, lasziv den Boden bedeckenden und die Form ausfüllenden Göttlichkeit zusammen fügen. So sei es, sprach mein Unterbewusstsein beim ersten Anblick der Tarte aux amandes et au citron bei Alex im Blog.
Leider lud Mademoiselle Latin cuisinière bereits am Mittwoch zu gemeinsamen Tête a tête oder anders herum leider kam ich erst am Donnerstag zum Frühlingsbacken. So verpasste sie leider meine neueste Frühlingskreation. Andererseits wussten wir die Keksarmut kreativ zu nutzen und schlugen uns die Bäuchlein kurzerhand mit koreanischen Fischkeksen und Mungobohnen-Pancakes voll.
Immer dieser Valentinstag! Unausweichlich wartet er am 14. Februar darauf, begangen oder verleugnet zu werden. Aber egal wie sehr ich versuche, seine Existenz zu vergessen, er wird jedes Jahr präsenter. Wartet mit kitschigem Rosarot noch hinter der schäbigsten Ecke, durchdringt schließlich Lieblingsbuchläden, Foodblogs und die Kantine.
Endlich mal wieder Kekse backen und damit auch das Versprechen bei Kerrin von MyKugelhopf, dem schokoladigsten Blog der Schweiz, einlösen, ihre Compost Cookies nachzubacken. Compost Cookie klingt in deutschen Ohren merkwürdig, ich gebe es zu, auch ich dachte kurz an verwilderte Gärten und müffelnde Komposthaufen.
Manchmal, da brauche ich Schokolade! Und Nüsse! Und Kekse brauche ich sowieso jeden Tag :) An diesen Tagen lohnt es sich, den Vorratsschrank gründlich nach Verbackbarem zu durchkämmen. Und wenn sich Reste von Bitterschokolade, trocknen Früchten und Nüssen finden, spätestens dann ist die Zeit reif für …
Wie ich den Winter liebe, den grimmigen Gesellen mit den bitterkalten Fingern. Der mal eben alles weißt, über Nacht, der aus Wiesen Pisten macht, aus Seen Eislaufstadien und aus Straßen Schneematschfelder. Am meisten liebe ich daher den Winter draußen auf dem Land, denn nur dort kann er seine Macht und Schönheit entfalten.
Die schlichten Dinge sind mir ja oft die liebsten. Ich mag es, beim Kochen wie beim Backen, alle Zutaten in einem Behältnis zu vermengen und daraus – ohne großes Zutun – etwas Köstliches entstehen zu lassen. Dazu müssen natürlich gute Zutaten in den Topf und das Richtige zur richtigen Zeit getan werden, schon klar …
Und Keks by Keks nähere ich mich der Überzuckerung, geht es euch auch so? Hier ein Florentiner, dort ein Pistazien-Cranberry-Biscotti, zur Nacht ein Kastanien-Cookie und im Bett doch noch einen Elisen-Lebkuchen! Höchste Zeit für ein Stück Obst! Zumindest aber für etwas leichtes, nicht zu süßes, was besonderes! Mit Mandeln. Walnüssen. Cranberries? Kirschen! Und weil’s so [...]
Endlich wollte ich mal mit Mais backen, mit Maismehl um korrekt zu sein. Das Rezept gab es mit feiner Orangennote beim Datenhamster und zur Teatime bereits 2009 und sah so überzeugend aus, dass es seitdem auf meiner Nachbackliste ruht.
Es ist soweit, die Hoch-Zeit der Kekse hat begonnen. Allerorten wird gebacken, geschmaust und getestet – nur die Kekstesterin steckt bis über beide Ohren in Schreibtisch-Arbeit. Ein unhaltbarer Zustand und so habe ich mir und euch geschworen, wenigstens für jede Adventwoche ein Rezept vorzustellen: Die Top Four sozusagen …
Petra Holzapfel hatte es vorgemacht und zwar so verführerisch, dass ich es ihr sogleich nachtun wollte. Aber dann kam doch nochmal einiges dazwischen, allem voran prall gefüllte Tage und zu kurze Nächte, kurz: viel Arbeit. Schließlich aber war es soweit: Zwei unverplante Abendstunden, ein Laib Parmesan und eine Handvoll liebevoll gepflückter Pfefferkörner lagen bereit um [...]
Der deutsche Name Kürbisbrot irritiert mich hier sehr, aber Kürbis Cake wäre auch noch kein Deutsch und Kürbiskuchen ist ganz etwas anderes. Daher also Pumpkin Bread. Ideal für alle, die eine Kastenform ihr Eigen nennen und englische Cakes mögen (, aber Cynthias Cakes lassen sich auch in einer Springform backen). Ideal auch für diese Jahreszeit, [...]
Schon lange, wirklich schon verdammt lange, will ich Küchenlateins Zebraplätzchen nachbacken, aber immer wieder kommt mir ‘was dazwischen. Heute waren es die Gewinner-Muffins à la Bratapfel von Veronika. Und ganz ehrlich, der Herr Zufall hätte sich keine leckeren oder saisonal passenderen Muffins aussuchen können. Die Teilchen sind der Hammer goldrichtig bei nasskaltem Novemberwetter. Kaum gebacken, [...]
Manchmal ist das Wetter schlecht. Manchmal könnte die Laune besser sein. Manchmal scheint alles schief zu gehen. Manchmal braucht es einen Teller voll Haferkekse mit Schokoglasur und ein großes Glas Milch, damit wir wieder lächeln. So ein Tag war heute.
Aurélies Köstlichkeiten verführten mich bereits, da gab es dieses Blog hier noch gar nicht. Mit französischen Charme, liebevollen Bildern und der ihr eigenen Leichtigkeit führt sie ihre Leser in die – meist süße – französische Küche ein. Und jetzt will sie es ganz genau wissen und fragt nach den “Madeleines des Proust“, den französischen Kindheitserinnerungen [...]
Ursprünglich eine arabische Süßigkeit*), sind Alfajores in Europa heute hauptsächlich als lateinamerikanische Doppelkekse bekannt. Es gibt unendliche Variationen, was die Zutaten, die Größe und vor allem den Überzug und damit die Süße anbetrifft. Die Füllung aber besteht stets aus diesem sahnig-süßen Karamell, bräunlich in der Farbe, streichfähig und mit hohem Suchtfaktor: Dulce de Leche! Letzthin [...]
Eine tiefe Sehnsucht fast eines jeden Bloggers besteht darin, gedruckt zu werden. Für einige Fashion-Blogger wurde dieser Traum dank des Herznote-Verlags in Darmstadt Wirklichkeit: Er veröffentlichte in liebevoller Kleinstarbeit das 345 Seiten schweres Circus Bookazine #1 Fashion. Zur Release-Party wurde im Vice Versa-Showroom in Berlin ein Blogslam ausgerufen, bei dem sich sechs Blogger der Beurteilung [...]
(Sponsored Post) Als hier diese Woche tafelweise Ritter Sport-Schokoladen eintrafen, war zweierlei klar: Erstens, ich rufe mal wieder ein Gewinnspiel aus, und zweitens, damit muss gebacken werden. Am liebsten backe ich ja testenderweise, und so war die Idee dieses Mal, verschieden Schokoladensorten in Muffins zu versenken.