Petit Beurre au chocolat au lait

Von , 4. März 2010, 2 Kommentare

Petit beurre (chocolat au lait) - angeknabbert

Ein Klassiker, in Deutschland eher ohne Schokolade, in Frankreich fast ebenso häufig mit: der Butterkeks Oder eben auch „le petit beurre„. Hier im Test in einer Version des Schweizer Lebensmittel-Produzenten Midor, seinerseits langjährige Hausmarke der Migros-Gruppe.
Es gibt Petits Beurres aber genaus von anderen Keksfabrikanten, beispielsweise von Wernli oder aber LU , deren schokoladenüberzogene Version seit jeher als „petit ecoliers“ firmiert, dessen Gründer Louis Lefèvre-Utile zumindest die Entdeckung des französische Butterkeks zugeschrieben wird.

Vor Jahren, nämlich bereits 2006, hatte Chocolate&Zucchini ein Rezept zum Selberbacken dieser Kekse gepostet, und Wie Gott in Deutschland brachte die Idee erfolgreich in die deutschen Foodblogs.
Das Schöne an den schweiz-französischen Versionen finde ich die wirklich leckere Schokoladenschicht, die es sowohl in der von mir bevorzugten Vollmilch- als auch in der von vielen anderen bevorzugten Zartbittervariante gibt. In die Schokolade ist nämlich je nach Marke und Saison ein Bildchen  eingeprägt und nicht wie bei Leibniz und Co nur schnödes Firmenlogo bzw. Name.

Petit beurre (chocolat au lait) - gestapelt

Wie man hier deutlich sehen kann, sind die Kekse ebenso knackig, ebenso krümelig wie ihre deutschen Pendants. Die Schokolade aber ist viel cremiger, ohne aber unangenehm in den Händen zu schmelzen. Und ohne zu dick aufzutragen.
Dass die Kekse auf den Fotos aber mit vielen, vielen Krümelchen, fast möchte ich sagen Keksstaubkörnern überzogen sind, liegt nicht an ihrer mangelnden Qualität oder Stabilität. Sondern schlicht daran, dass sie seit dem Weihnachtsurlaub in meiner Handtasche ihres Schicksal harrten und erst vorgestern durch Zufall wieder entdeckt wurden. Wie aus dem Ei gepellt wirken sie nicht mehr, aber schmecken tun sie noch unverändert gut.

Die hässlichsten Petit Beurres sind mir dagegen hier in Indien begegnet. Ich hoffe nur, sie schmecken nicht gar so fade wie sie aussehen. Sonst bekämen die Inder einen durch und durch falschen Eindruck!

Petit beurre (chocolat au lait) - mit Packung

Rezepte mit der schokoladenlosen Version gibt es natürlich viele, die möchte ich hier gar nicht alle aufzählen. Berührt hat mich aber allein schon die Zeichnung zum Gâteau Petit Beurre (Butterkekskuchen) von Maïté Wiltgen – es gilt bis fast bis ganz nach unten zu scrollen! Und erwähnte ich eigentlich bereits, dass ich den schlichten Butterkeks auf gebuttertem Vollkornbrot liebe?
Für die schokoladige Version gibt es alle Nährwerte wunderbar aufgeschlüsselt in der Fooddatabase und ansonsten gibt es wie stets die Fakten im Kleingedruckten:

Name: petit beurre chocolat au lait
Keksdealer: online oder im Migros
Packungsgröße: 8 x 2 Kekse à  25g, insgesamt also 200g
Preis: 3,80 SFR (im Online-Shop von Migros)
Zutaten: Milchschokolade 48% (Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Emulgator: Sojalecithin, Aroma), Weizenmehl, Weizenstärke, Zucker, Pflanzenöle und -fette, Invertzuckersirup, Butter 2,5%, Magermilchpulver, Glucosesirup, Kochsalz, Backtriebmittel: E 503, E 500, Kondensmilch, Aromen. Kochsalz insgesamt: 0.4%
Kann Haselnüsse enthalten.
Bewertung (1-10): 7,5
Pro: Feinste Schweizer Schokolade auf knackiger Keksgrundlage. Einzeln schmeckbar verschmelzen die beiden unterschiedlichen Schichten zu einem leckeren Ganzen, bleiben jedoch auch einzeln wunderbar genießbar. Verpackung und Aufmachung sind ebenso praktisch wie ansprechend, vor allem in der hier getesteten Version mit 2 Keksen pro Tütchen.
Contra: Gleichwohl handelt es sich hierbei um einen standartisierten Industriekeks ohne jede Raffinesse. Dafür mit diversen  Stoffen der Lebensmittelchemie. Und somit alles andere als für den täglichen Verzehr geeignet.

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Happy Birthday dank Hudson’s Cakes

Von , 1. März 2010, 4 Kommentare

Apfelkuchen mit Vanillepudding

Mit reichlich Kuchen und noch mehr Freunden feiert es sich bekanntermaßen gleich nochmal so schön. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Katie und Jim von Hudson‘ s Cakes mit vorzüglichen English Cakes:

  • Lavender & Grapefruit Drizzleder Exot, mit Grapefruit-Sirup und Lavendel-Glasur ebenso intensiv wie gehaltvoll. Dabei wirkt er von außen so harmlos, fast gewöhnlich, nur der Duft verriet, das in ihm ein Stück spätsommerlicher Provence steckt. (Lavender & Grapefruit Drizzle – baked with dried lavender flowers and moistened with a grapefruit syrup)
  • Carrot & Orangeder Favorit meiner Gäste war dieser fruchtige, locker-saftige Möhren-Orangen-Kuchen. Das Orangensirup-getränkte Icing sorgte optisch und geschmacklich für den nötigen Kick! (Carrot & Orange – a wholemeal carrot cake with a honey and orange syrup, topped with an orange and cream cheese icing)
  • Pear & Dark Chocolate und mein Favorit, winterlich schokoladig, fast möchte ich sagen erdig und nur einen Hauch zu trocken. Da hätte die Schlagsahne gut gepasst, die ich auf den Tisch zu stellen vergessen hatte.* (Pear & Dark Chocolate – an adult cake, rich with chunks of chocolate and moist pear)

So musste ich selbst nur noch einen soliden Apfelkuchen backen. Dafür hatte ich mir das Rezept der Hüttenhilfe für Apfelkuchen mit Vanillepudding ausgesucht und die Apfelmenge auf 2 kg erhöht. Einem Gast war es dadurch dann tatsächlich doch zu apfelig, aber alle anderen waren begeistert. Und ich selbst bereits beim Backen hin und weg von diesem Vanillepudding-Guss auf Apfelsaft-Basis. Den kann man doch auch ohne Kuchen drumrum essen, oder?

*) *räusper* Allerdings hat auch keiner der Gäste danach gefragt, was für die Kuchenqualität spricht!

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Sonnentor – Bio Kekse aus Österreich

Von , 26. Februar 2010, 4 Kommentare

Sonnentor - Alles Liebe Kekse

Schon damals, als ich noch zur Schule ging, 19hundertirgendwann, gehörten Kekse zu meinen Leibgerichten. Neben Cordon Bleu und Lasagne übrigens.  Meine Eltern lebten so alternativ wie irgend möglich, und das bedeutete nicht nur, dass meine Kekse selbst gebacken, der Joghurt selbst gemacht, sondern natürlich auch, dass meine Schulhefte nicht durch glänzende Plastikumschläge, sondern durch Recyclingpapier geschützt wurden.

Warum ich das erzähle? Weil mich die Sonnentor-Kekse, die sich heute auf meinem Teller zusammen fanden, binnen Minuten in diese Zeit zurück beamten. Schlichte Mürbeteig-Kekse, die wie selbst gebacken daher kommen: Nicht einer gleicht dem anderen. So ist der eine ein wenig dunkler geraten, dem anderen fehlt ein Stückchen. Und die so biologisch wertvoll schmecken, wie es damals nur die tatsächlich selbst gebackenen taten, während die kaufbaren Markenprodukte – chemisch süß und perfekt dekoriert – (leider) unerreichbar blieben.

Sonnentor - Schutzengel Kekse auf Nutellabrot

Die Schutzengelkekse beinhalten laut Packungsangaben Blütenpollen, Rosenblüten, Sonnenblumenblätter gar und Korn- und Ringelblumen. Leider schmeckt man diese weder, noch fallen sie optisch ins Gewicht. Stattdessen finden sich in der Tüte mürb-würzige Keks- Flügel, die sich wunderbar in Milchkaffee tunken lassen oder aber, das war meine erste Idee, mit einem noch warmen Nutellatoast ergänzen lassen.  Denn Zimt, Ingwer und Nelken der Kekse passen für mich ideal zu warmem, cremigen Speisen. In der Kombination stellen die Dinkelvollkornkekse so einen leckeren Wintersnack dar!

Die mit rosa Streifen glasierten Herzen der Alles Liebe Kekse sind weitaus lieblicher im Geschmack und süßer. Auch hier bleiben die Erd- und Himbeerstückchen leider im Verborgenen. Durch die Farbakzente der Glasur und die fruchtigen Bestandteile bieten auch diese Kekse ein durchaus angenehmes Geschmackserlebnis. Ich empfehle dazu ein Glas frische Milch, kalt oder warm, mit Kakao, Honig oder ohne, oder einen milden Tee.

Was bleibt, ist das Gefühl etwas Gutes gegessen zu haben, kaum möchte man von Süßware sprechen.  Und genau damit reihen sich diese beiden Kekssorten in die Sonnentor-Produktpalette ein,  zu der unter anderem auch feine Tees und Gewürzmischungen zählen. Um Gesundheit geht es, um Nachhaltigkeit und Authentizität.


Sonnentor - Kekse zum Lieben und Fliegen

Name: „Sonnentor Alles Liebe Kekse – Weizenmehlkekse“ und „Sonnentor Schutzengel Kekse – Dinkelvollkornkekse“
Keksdealer: online oder im Bioladen
Packungsgröße: 125g
Preis: 3,35 EUR (im Online-Shop von Sonnentor)
Zutaten: Alles Liebe: Weizenmehl* 45%, Margarine*, Rohrzucler*, Staubzucker*, Mandelmehl*, Vollei*, Rote Beete*,rosa Pfeffer*, Backpulver Reinweinstein, Bio-Aroma Erdbeere*, Zitronenöl*, Eiweißpulver*, Rosenblüten*, Erdbeerstücke*, Koriander*, Bourbon Vanille*, Himbeerstücke*
Schutzengel: Dinkelvollkornmehl* 46,7%, Margarine*, Rohrzucker*, Haselnüsse*, Honig*, Piment*, Vollei*, Rübenzucker*, Blütenpollen* 5%, Backpulver Reinweinstein, Rosenblüten*, Sonnenblumenblätter*, Ringelblumen*, Kornblumen*, Zimt-Cassia*, Nelken*, Ingwer*, nat. Bio Vanille Aroma mit Bourbon-Extrakt*.
* = aus kontrolliert biologischem Anbau
Bewertung (1-10): 6,5
Pro: Ehrliche Kekse ohne Schnickschnack, die nicht vorgeben etwas anderes zu sein als sie sind, bei denen man ihre Zubereitung mit Vollkornmehl sieht und schmeckt. Außerdem durchweg natürliche Zutaten, keine Konservierungsstoffe, kaum Aromastoffe und trotzdem viel Würze. Plus eine geradezu nostalgische Anmut.
Contra: Ja, die Zutatenlisten lesen sich toll, nur leider schmeckt man von all den Köstlichkeiten viel zu wenig. Stattdessen herrscht eine gewisse Trockenheit vor, die mich dazu brachte, die Kekse auf mein Nutellatoast zu drapieren.

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Kekskrümel to go – Vol. 1

Von , 22. Februar 2010, 2 Kommentare

Life's short... - Eat Cookies

(Dank an M.)

Bei meinen Streifzügen durch das Netz stolpere ich oft über lustige, interessante, beeindruckende Fundstücke zum Thema Keks. Diese möchte ich nicht weiter ungeteilt lassen, sondern eröffne mit der ersten Folge „Kekskrümel to go – (m)eine subjektive Hitlist“! Wie es aussieht werden der heutigen Ausgabe in unregelmäßigen, aber nicht allzu seltenen Abständen weitere folgen…

  • Stichwort Ernährung: Katha von esskultur.at schreibt durchaus lesenswert über Zuckersorten und ihre Eigenarten. Vielleicht nicht erschöpfend, sicher aber anregend: Des Zuckers weiße Weste!
  • Süße Männlichkeit: Kraska philosphiert angenehm uneitel über Neue Männer: In der Naschanlage und stellt die Frage nach  einer die Verbindung zwischen Männlichkeit und ausgeprägter Naschlust.

You're my favourite Cookie

  • Süß oder Salzig: Drei Rezepte hinterließen beim alltäglichen Keks-Blog-Surfen einen tieferen Eindruck:
  1. Die ebenso herzhaften wie Herzigen Parmesankekse bei Einfach Guad ! Die kommen nicht nur der aufdringlichen Süßlichkeit des Valentinstags mit rotem Pfeffer und intensivem Rosmarinduft bei, sondern erinnern mich auch angenehmst an jene ebenfalls herzhaften Sablés. Wo mich alles Scharfe in Schokolade stört, kommt es mir im Keks erstaunlicherweise zuweilen regelrecht gelegen.
  2. Umgekehrt überraschten mich die Süßen Polentasterne der Süßen Hex, kenne ich Polenta bisher doch nur in der deftigen Variante. Sie aber hat sie nicht nur Apfelsaft gekocht und mit Rosinen verfeinert, sondern auch noch liebevollst mit Kiwi (1) dekoriert. Respekt! (Es gibt wohl weit mehr süße Polentagerichte, z.B. diesen verführerischen Polentakuchen bei Deichrunners)
  3. Die nächste Blog-Hexe dachte sich zu recht, Kalter Hund war gestern, ich probiere dessen Prinzip an Schokoladenpudding. Und Zack, postete sie letzten Freitag das Rezept für Schokoladenpudding mit Butterkeks, das wundervoll opulent daher kommt und sich mit anderen Keksen sowie Puddingsorten sicherlich endlos variieren lässt!
  • Keks ‚n‘ Gadgets: Auch Keksbäcker lieben ihre Tools, allem voran solche, die das Endprodukt origineller, schöner oder leckerer zu machen wissen.  Keines davon braucht man wirklich, haben will man jedes aber ersteinmal  sofort.  Diese zwei stechen dabei ihre Konkurrenten spielend aus:
  1. Tool 1 macht Kekse zu Früchten, und zwar ganz nach Wunsch zu Äpfeln, Birnen, Pflaumen oder Erdbeeren. Also gesund, also jederzeit ohne schlechtes Gewissen genießbar.
  2. Tool2 lässt Kekse sprechen. Egal ob Liebesschwüre, Witze, Slogans oder ihren Mörder to be direkt bei seinem Namen nennend. Und das in 4 verschiedenen Formen.
  • Wetten dass?! Amerikanische Wissenschaftler haben eine elektronische Nase , prosaisch ausgedrückt einen Sensor entwickelt, die zehn verschiedene, im Handel erhältliche Kaffee sorten erkennen kann. Hattet ihr das auch gelesen? (Ich stelle mir bei einer solchen Nachricht ja gleich einen etwas steifen Roboter vor, der sich über eine Kaffeetasse beugend deren malerische Duftwölkchen in die metallene Nase fächelt. Der sich nach wenigen Sekunden aufrichtet, um mit blecherner Stimme  das Ergebnis, die zeitgleich auf dem flackernden Display auf seiner Brust, zu verkünden: 2 Stunden lang geröstete Melitta Krönung aus West- Ecuador to go…)

Das Highlight ist aber zweifellos dieses kleine Filmchen, in dem eine unschlagbare Idee mit viel Geduld und noch mehr Liebe zum Detail umgesetzt wurde. Stellt euch einfach vor, mit Adobe Photoshop könnte man in Zukunft nicht nur digitale Bildbearbeitung betreiben, sondern auch ganz andere Dinge. Beispielsweise Kekse backen…

Übrigens handelt es sich bei jeder einzelnen Vorstellung um tatsächliche Fundstücke und nicht etwa um bezahlte Schleichwerbung. Solche würde und wird auf Kekstester.de natürlich jeweils gekennzeichnet.

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Alnatura Noisette & Chocolat

Von , 19. Februar 2010, 4 Kommentare

Alnatura Noisette & Chocolat
Was auf den ersten Blick wie Kekse mit Schokoladenüberzug aussieht, schmeckt erstaunlich wenig nach Keks. Heißt auch nicht so, sondern „Alnatura Sélection Noisette & Chocolat„.  Und hinter diesem klingenden Namen verbirgt sich  ein luftig-leichtes Gebäck mit Zartbitter-Kuvertüre.

Diese sorgt nicht nur für eine aufregende Optik, sondern auch für einen runden, zartherben und doch sehr schokoladigen Geschmack. Dass man von den Teilchen mit der vollen Schoko-Dosis mit Leichtigkeit mehrere hintereinander weg knuspern kann, liegt neben ihrer Leichtigkeit an ihrer knusprigen Konsistenz. Mich erinnern sie zudem ein wenig an Schweizer Schoko Schuemli.

Fakt ist, sie schmecken Gott sei dank alles andere als nach Bio (und sie sehen auch nicht so aus). Leider allerdings auch nicht nach Haselnuss.
Einzig der Verpackung merkt man überhaupt an, dass es sich bei Alnatura um einen der ersten Vermarkter für natürliche Lebensmittel handelt. Und dieser produziert mittlerweile einerseits eine Premium-Linie namens Sélection andererseits aber auch erfolgreich Tiefkühlkost.
Es geht um mehr als um 100 % Bio, es geht auch um Fairness: für den Handel Handel und bei den Konditionen für die  Mitarbeiter. Aber das nur am Rande!

Alnatura Sélection Noisette & Chocolat

Name: Alnatura Sélection Noisette & Chocolate
Keksdealer: Alnatura, mitunter aber auch erhältlich bei DM oder Budnikowski
Packungsgröße: 100g oder 12 „Kekse“
Preis: 2,95 EUR (unverbindliche Preisempfehlung)
Zutaten: Zartbitterschokolade* 39% (Rohrzucker*, Kakaomasse*, Kakaobutter*), Rohrzucker*, Palmöl*, Haselnüsse*10%, Magermilchpulver*, Hühnereiweißpulver*4%, Weizenmehl, Kakaopulver*, Vollmilchpulver*, Kakaomasse*, Kakaobutter*, Weizenstärke*, Butterreinfett*, Butter*, Vollei*,Salz, Säuerungsmittl: Weinsäure, Vanilleextrakt*
*aus ökologischer Landwirtschaft
Bewertung (1-10): 8,0
Pro: Wirklich schokoladige, äußerst knusprige Gebäckteilchen aus, bis aufs Salz, aus ökologischer Landwirtschaft stammenden Zutaten. Prädikat Bio, Geschmack: Konfiserie. Der hohe Kakaoanteil kommt geschmacklich stark zum Tragen. So zergeht das Testobjekt  zart herb auf der Zunge, knuspert sich locker luftig, und ratz fatz bleiben von diesen edel dekorierten Makronen, denn um solche handelt es sich viel mehr als um Kekse, nichts als Krümel und vereinzelte Schokosplitter.
Contra: Der Hersteller spricht im Kleingedruckten von „Haselnusseiweißgebäck mit Kakaocremefüllung“, um Kekse handelt es sich bei genauerer Betrachtung nicht. Aber so kleinlich wollen wir nicht sein, ob nun Kleingebäck oder Kuchen, Makrone oder Schokoriegel! Nur wenn da nussig draufsteht, Haselnüsse abgebildet, erwarte ich Nuss. Gerade bei einem Bio-Produkt.

Alnatura Noisette & Chocolat

Nussig & schokoladig seien sie

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Shokomonk Weisse Schokolade mit Cookies

Von , 15. Februar 2010, 8 Kommentare

Shokomonk Weisse Schokolade mit Cookies

Dass Schokolade und Keks eine tolle Kombination sind, darüber braucht wohl nicht weiter verhandelt zu werden. Dass allerdings weiße Schokolade durchaus eine Existenzberechtigung hat, dafür bedurfte es für mich noch einige Überzeugungsarbeit. Denn so wirklich konnte ich dieser Schokladenvariante nie so wirklich abgewinnen.

Schokoladig gesehen sah es bei mir nämlich folgendermaßen aus:

  • Dunkle Schokolade ist in meinen Augen zu Unrecht gehypt, denn mir ist sie weder ausreichend cremig, sogar bis auf ganz wenige Ausnahmen zu trocken. Dazu meist teuer und einfach nicht meinem Schokoladen-Ideal entsprechend.
  • Vollmilchschokolade nämlich ist meines: auf der Zunge zergehend, mit Spuren von Nugat und gerne auch mit krispigen Anteilen – mag sein, dass Schweizer Schokolade an der Entwicklung dieser Vorliebe nicht ganz unschuldig ist.
  • Weiße Schokolade hingegen war mich bis dato immer hauptsächlich süß und irgendwie mehr und vor allem sehr künstlich vanillig als schokoladig dahergekommen.

Bis, ja, bis die Schokomönche schokoriegelweise in mein Leben traten. Gerne hätte ich nun dieses „Hoch“ auf die weiße Schokolade mit der Teilnahme am aktuellen Blog-Event verknüpft:

Blog-Event-LIII: Weiß wie der Schnee (Einsendeschluss 15. Februar 2010)

Aber leider hab ich es mal wieder nicht geschafft, rechtzeitig Rezept und Zutaten zusammenzutragen. So bleibt es bei einem Test der kekslastigen weißen Schokoriegel aus Bonn.
Vielleicht noch vorneweg, bei shokomonk gibt es Schokoriegel in allen Farben, auchBio-Sorten sind im Repertoire, aber als geschmacklich herausragend empfand ich die weißen. Das mag in der Tatsache begründet liegen, dass die beiden Firmeninhaber ausdrücklich ein ausgesprochenes Faible für weiße Schokolade haben!

Weisse Schokoladenriegel von Shokomonk

Darum gibt es die weißen Riegel bei Weitem nicht nur mit Cookies, sondern auch mit Pistazien (empfehlenswert), mit Baubeeren (lecker), mit grünem Apfel, mit Himbeere, Kirsche, Kokos, Lakritze (würde ich gerne noch probieren) oder Mohn (einen Versuch wert?), und dank Dirk Bach neuerdings auch à la Bananasplit (meine erste Begegnung) und Curry-Ananas (noch nicht dran gewagt)!

Nicht nur also, aber eben auch mit Cookies!  Und diesem Fakt verdanken sie meine Aufmerksamkeit und den Weg in dieses Blog:

Shokomonk Weisse Schokolade mit Cookies

Lecker, ein überanspruchtes Wort, ich weiß wohl, aber lecker fand ich diesen 50g-Riegel, der nicht an Keksen geizt, wie Geiz überhaupt dem Ansatz der Schokomönche zu widersprechen scheint. Die Riegel sind massiv an Gestalt, intensiv an Geschmack und reich an der jeweils namensgebenden Zutat. In diesem Falle Cookies, bzw. Kekskrümel.

Diese sind, wohl für den optischen Kontrast, dunkel gehalten, es ist jedoch nicht so, dass man eine deutliche Kakaonote schmecken würde. Sie sorgen eher für die krispige Beschaffenheit, und für eine insgesamt ausgewogenen Süße. Die weiße Schokolade schmeckt vanillig, das aber angenehm, ist großzügig vorhanden und griffig.

Name: Shokomonk Weisse Schokolade mit Cookies
Keksdealer: Shokomonk.de
Packungsgröße: Riegel à 50g
Preis: online 1,49 EUR zzgl. Versandkosten, im Laden ab 1,80 EUR
Zutaten: Weiße Schokolade mit kakaohaltigen Mürbegebäckstückchen (15%), Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver (19%), Mürbegebäckstückchen ( Weizenmehl, Zucker, Palmöl, entöltes Kakaopulver, Backtriebmittel (e500,e501, e503), Salz) (15%), Magermilchpulver (2,5%), Emulgator, Soja-Lecitine, Aroma: Bourbon-Vanille.
Kann Spuren von Nüssen enthalten. Enthält Gluten.
Bewertung (1-10): 7,5
Pro / Contra: Als Schokoriegel eine äußerst gute Wahl, können sie den wahren Keksliebhaber nicht ganz zufrieden stellen. Zu gering ist der schmeckbare Keksanteil. Als positiv ist zu vermerken sind aber die Ausgewogenheit der Geschmacksanteile, der hohe Keksanteil, die Originalität, der Einsatz für weiße Shcokolade und nicht zuletzt das taschenkonforme Format: Schokolade to go im besten Sinne und das als gelungene „Weisse Schokolade-Keks-Kombination“ ( So viele gibt es da gar nicht, oder?)!

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Finally: Oreo Cookie Cheesecake

Von , 12. Februar 2010, 24 Kommentare

Ein Stück Oreo-Cheesecake

Lange ersehnt – endlich gebacken. Denn wenn einer ein Jahr älter wird, der Käsekuchen und Oreo Kekse liebt, gibt es genau einen  Kuchen, der ihn noch ein kleines bißchen glücklicher macht als ein normaler Käsekuchen: der Oreo Cookie Cheesecake!

In Zeiten des Internets habe ich also Foodblogs statt Backbücher gewälzt und mich schließlich für den Rezeptvorschlag von Kochfieber entschieden. Der klang machbar, ausreichend Käsekuchen-lastig und trotzdem mit einer ansehnlichen Anzahl Oreo-Keksen versehen.

Für eine kleine Form (20cm) habe ich:

  • 15 Oreo Kekse samt Füllung zerkrümelt und mit
  • 30g geschmolzener Butter vermengt zu einem Boden zusammen gedrückt

Für die Füllung mussten:

  • 500g Quark
  • 250g Frischkäse
  • 2 Päckchen Vanillezucker (da bin ich immer großzügig)
  • 80g Mehl
  • 2 Eier
  • geriebene Schale einer Bio-Orange (kommt geschmacklich und optisch super)
  • 50g Zucker

dran glauben und wurden mit dem Mixer zu einer lockeren Masse geschlagen.

Dann ging alles ganz schnell: Die restlichen Oreos wurden horizontal geteilt (quer durch die Creme!) und am Rand aufgestellt, und zwar möglichst dicht. ( Zwei fielen dabei um und mussten noch vor Ort und Stelle vernichtet werden.) Die restlichen erhielten durch die Quark-Masse Rückendeckung, denn diese wurde großzügig auf dem Krümel-Boden verteilt.

Schon hier zeigte sich ein optischer Vorteil zum klassischen Käsekuchen: der Schwarz-Weiß-Kontrast! Außerdem sind die dunklen Oreo-Kekse erstaunlich wenig süß, dafür ein wenig herb und passen so toll zur frischen Quark-Creme.

Das Finish: Alle noch übrigen halbierten, geviertelten oder ganzen Oreo Kekse dekorativ auf der Quark-Masse verteilt und ab ging es  in den 150 Grad heißen Ofen, und das für 50 Minuten.

Oreo Cheesecake

Für die, die sich das Backen noch nicht zutrauen, hier gibt es hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, allerdings in englischer Sprache. Und auf flickr finden sich jede Menge inspirierender Oreo Cheesecake Fotos…

Die Bilanz: Da ich prinzipiell keinen Käsekuchen mag, schweige ich über das Geschmacks-Ergebnis. Aber der, den es glücklich machen sollte, mampfte genüsslich.
Von der Zubereitung her, war er einfacher als gedacht. Und die Optik lässt sich leicht variieren. Ein Rezept also mit Prädikat „dankbar“!

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Im Test: Wiener Keksdesign

Von , 8. Februar 2010, 10 Kommentare

Schäfchen-Kekse zur Guten Nacht

Nach Frankreich wagt sich nun auch Österreich. Und zwar nicht irgendein Österreicher, nein, Österreichs erste und einzige Kekswerkstatt gibt sich die Ehre und schickte ein dick gepolstertes Päckchen, in dem alle Kekse unzerbrochen in der Kekstesterei ankamen!

Eingereicht wurden Mürbeteigplätzchen in unterschiedlichen Formen, Dosen und Farben.  Denn Die Kekswerkstatt macht aus Keksen Lifestyle-Produkte und Geschenkartikel. Wer hier Kekse kauft, möchte sie verschenken. Darum gibt es die „Kekserl“ auch speziell geformt zu allen Anlässen von Geburt über Geburtstag, Valentinstag, Halloween, Ostern und Weihnachten und selbstverständlich auf Wunsch auch mit individuellem Firmenlogo.

In der Kekswerkstatt entstehen Kekse, die handgebacken und liebevoll verziert ihre Botschaften in die Welt tragen: 20 dag Reiselust etwa, 20 dag Mode oder etwa 20 dag Tu Dir Gutes. Die 20 dag stehen immer für ebenso sorgfältig wie liebevoll zubereitete Kekse in sorgfältig ausgetüftelten Design. Hier ist eine Keksbäckerin aus Leidenschaft mit Sinn für Ästhetik am Werk!

Nur gut übrigens, dass die österreichischen Maßangaben „dag“ viel leichter umzurechnen sind, wie die amerikanischen „cups“: 1 dag ≙ 10 Gramm, 20 dag ≙ 200 Gramm, etc.

Glücksschweinchen aus der Kekswerkstatt

Renate Gruber, ihre Schöpferin, schrieb mir:

„Wichtig ist mir dabei, dass ausschließlich Zutaten in den Teig kommen, die ich vertreten kann. Butter aus der Wiener Umgebung (und nicht aus Tirol oder der EU mit langem Transportweg) und Eier ausschließlich Bio und Freiland. Ich backe nur auf Bestellung, um erstens immer frische Kekse zu haben, aber andererseits auch, um keinen Überschuss zu produzieren, den ich dann wegwerfen muss wenn was überbleibt. Nachhaltigkeit und Spaß an der Sache ist mein Motto für die Kekswerkstatt.“

Denn ebenso viel Wert wie auf die Qualität der Zutaten legt Frau Gruber, von Hause aus Graphikdesignerin, auf das Design der einzelnen Kekse und der Keksdosen.
„20 dag Herzklopfen“, zum Beispiel, sind liebevollst rot, weiß und rosarot betupfte Herz-Kekserl  in einer edlen Etuidose arrangiert, die sich jederzeit zweckentfremden oder weiterverwerten lässt – der nächste Valentinstag kommt bestimmt:

P2031923

Und während mein Liebster hin und weg von den „ganz einfachen“ Mürbeteigplätzchen ist, sind die Zuckerguss-Herzen nicht nur Frau Grubers heimliche Favoriten. Ich glaube, jedes romantische Herz lässt sich hiermit aus dem Stand weg verzaubern.
Meine persönlichen Lieblinge aber sind die Traumschäfchen, die, so winzig klein (~1,5cm Länge) sie auch sind, mich mit ihrer Standfestigkeit beim Fotoshooting überrascht haben!

Übrigens sind sie alle online zu erwerben und werden auch nach Deutschland und in die Schweiz versendet!

Name: Süße Träume / 20 dag Glück / 20 dag Herzklopfen ( in der hier erschienen Reihenfolge)
Keksdealer: Kekswerkstatt, für Wiener auch zur Selbstabholung: Ringstraßen-Galerien, Top 67, 1010 Wien
Preis: 12 EUR / 20dag bei schlichten Mürbeteigplätzchen; die glasierten Herzklopfen kosten 25 EUR; jeweils mit Dose
Zutaten: 300g gesiebtes Weizenmehl,  200g Butter, 100g Puderzucker, 1 Eigelb, 1 Päckchen Vanillezucker
Bewertung (1-10): 8,5
Pro / Contra: Diese Kekse sind wahrlich schwierig zu bewerten, da ihr Wert nicht allein in ihrer Eigenschaft als Kekse zu bemessen ist. Als Kekse an sich, sind es geschmacklich sehr gute, selbst gebackene und nicht industriell gefertigte Mürbeteigplätzchen aus natürlichen Zutaten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Weder würde das allein aber ihren Preis rechtfertigen noch Frau Gruber oder mich zufriedenstellen.
Außergewöhnlich werden sie erst durch das gelungen Zusammenspiel von Keks, Design und Vermarktung. Und als Gesamtkunstwerk, als Geschenkidee und Designobjekt, überzeugen sie!

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Sa(b)lés de Michel et Augustin

Von , 5. Februar 2010, 1 Kommentar

Petits sa(b)lés de Michel Et Augustin
Erstmalig: Ausländer in „da House“ – Pariser Kekse stellen sich dem KeksTest! Mit Michel et Augustin wagen sich zwei französische Keksbäcker in den Ring um die KeksKrone 2010!

Ihr Trumpf? Feinste Sablés, alias französische Butterplättzchen, einmal in süßer und einmal in salziger Version. Die Salzigen gibt es mit Thymian und Rosa Pfeffer, die Süßen wurden mit Orangenblüten verfeinert.

Aber was sind eigentlich Sablés? Und wer sind Michel und Augustin?
Sablés, um mit der einfachen Frage zu beginnen, sind die klassischen französischen Plätzchen. In der Urform schmecken sie umwerfend buttrig, vanillig und zart, aus Butter, Zucker, Mehl, Vanille und einem Hauch Salz gebacken. Und es gibt viele Überzeugte, die sie nur in dieser Form akzeptieren!
Nichtsdestotrotz gibt es sie auch in allen nur erdenkliche Variationen. Mit Schokoladestückchen, Nüssen, Mandeln, kandierten Früchten, Schalenabrieb von Zitrusfrüchten etc. pepe. Und es gibt sie eben auch in herzhaften Varianten. Dann sind sie genauso zart, schmecken aber besser zum Bier oder Wein, als zum Kaffee oder Tee. Oder zur „trinkbaren Kuh„, wie Michel et Augustin ihre Trinkjoghurts betiteln.

Petits Salés ronds au thym et aux baies roses

Humor ist eine ihrer Stärken. Eine andere ihre Lust auf der Beziehung zu ihren Konsumenten. In der Kombination führt das dazu, dass Verpackungsdesign und Marketing insgesamt erfrischend ideenreich daherkommen, und, was im Kekskontext ja wirklich selten ist, nicht nur knallig bunt, sondern voller Fotos, echten und erfundene Geschichten, Mailadressen und Comics sind. Dass sogar ein Blog geführt wird, es eine Facebook-Gruppe gibt, ja sogar einen aktiven Twitter-Account. Und lustige Videos, eines sogar mit Bill Gates.
So werden ihre leckeren Produkte zu Liebhaber-Artikeln, die Spaß machen, zu wunderbaren Geschenken, denn natürlich sind die Kekse mit Liebe und vor allem nach einfachen Rezepten gebacken, deren genaue Zutatenliste (alles frisch und ohne Konservierungsstoffe) man übrigens auch direkt auf der Packung findet.

Die schlechte Nachricht: c’est tout en français! Alles nur auf französisch!

Petits Sablés fleur d'oranger

Name: „Petits sablés ronds et bons, fleur d’oranger“ und „Petits salés ronds et bons au thym et aux baies roses“
Preis: 1,95 EUR / 120g / 25 Stück
Keksdealer: Michel et Augustin, in Deutschland im ausgewählten Feinkosthandel erhältlich, z.B. im KaDeWe oder den Galerie Lafayette
Zutaten: Für 6 „Petits sablés ronds et bons, fleur d’oranger“ braucht man z.B. 2 Suppenlöffel Weizenmehl, 1 walnussgroßes Stück frische Butter, 1Esslöffel Rohrzucker, 1 Tropfen Eigelb und 1 Tropfen Ei, 1 Tropfen natürliches Orangenblütenaroma (0,4%), 1 Prise Fleur de Sel (Guérande) .
Bei den Herzhaften finden sich übrigens ganze Rosa Pfefferkörner im Teig, die sowohl sichtbar als auch schmeckbar, und sich fein mit dem Thymian ergänzen.
Bewertung (1-10): 9,5
Pro: Top im Geschmack (wirklich nahe dran am selbst gebacken), top in der Konsistenz, natürliche Zutaten, 1A Verpackung, sympathisches humorvolles Konzept, frische Ideen, französischer Charme. In der Folge: Viel Lust auf mehr!
Contra: Ganz klar, dass ich nicht weiß,  wie ich ad hoc nicht-französisch-sprechenden Freunden den Charme der Michel-et-Augustin-Ideen beibringe.

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ISM 2010 revisited

Von , 2. Februar 2010, 4 Kommentare

Too much sweets will kill you

Gestern war der süßeste Tag des Jahres. Meiner jedenfalls, denn ich war von morgens bis abends auf der ISM unterwegs.  Ich habe viel gesehen, gegrübelt, gestaunt und gelernt. Zum Beispiel,

  • dass Süßigkeiten heute nicht nur zucker- und glutenfrei, sondern mindestens auch nussfrei, transfettfrei und am besten sowieso gesund sein sollten.
  • Dass aus Hong-Kong federleichte Frühlingszwiebel-Cracker kommen, die so intensiv schmecken, dass ich mir eine Packung Frischkäse herbeigewünscht hätte.
  • Dass Pepperidge Farm-Cookies am besten nach einem 20-30sekündigen Aufenthalt in der Mikrowelle schmecken.
  • Dass Süßwaren häufig aus generationenübergreifenden Familienunternehmen stammen.
  • Dass eine dänische Firma Popcorn Riegel produziert, die, obwohl mit Karamell zusammengeklebt, nicht zu süß schmecken.
  • Dass es bald auch in Deutschland solch unendlich süßen, in kreischend bunten Zuckerfarben dekorierten Cookie-Varianten gibt, die bisher nur Amerikanern vorenthalten waren.
  • Oder, dass Dirk Bach ein Faible für die Kombination Schokolade/ Curry Ananas hat.

Cookies, Kekse, Feingebäck - in Überlebensgröße

Es gab zwar viele, viele Kekse zum Probieren, aber leider muss ich sagen, dass enttäuschenderweise die Kekse nicht das Beste dieser ISM waren!  Denn diese tauchten allzu häufig in Form massenproduzierter Kaffeekekse auf, wie man Sie in jedem Café, in jedem Meeting  als Zugabe zum favorisierten Heißgetränk  bekommt. Originell ist anders. Leider bin auch kein explizieter Fan von Waffelgebäck, denn auch davon gab es jede Menge. Ich mag Waffeln, wenn, dann frisch gebacken, mit Obst oder Eis oder Apfelmus.

Meine persönlichen Highlights der diesjährigen Süßwarenmesse sind daher buntgemischt, soll mir ja keiner nachsagen, ich schaute nicht rechts noch links:

  1. Schokoladige Patronenhülsen Schokoladige Patronenhülsen – als edel-aromatische Eyecatcher nicht nur originell sondern auch jedes Bondfilms würdig. Ich ließ mir Apple-Tatin auf der Zunge explodieren bzw. zergehen, aber ich bin mir sicher, auch Tequila 007 und Caramel Sea Salt schmecken.
  2. Power Breakfast Cookies American-Style Cookies, produziert in Großbritannien, verkostet in Deutschland: Urteil gut. Und zwar insbesondere der Granola bzw. Power Breakfast Cookie à 55g!
    (Kekse zum Frühstück? Das nenne ich mal eine gute Idee!)
  3. Chocolate Frites Keine optische Täuschung sind diese Schokoladen-Pommes mit Mayo! Die Idee mag schon älter sein, ich bin ihr hier zum ersten Mal verfallen! Mit Ketchup kann ich sie mir zwar nicht vorstellen, diese Pommes. Umso besser allerdings aus Keksteig. Der passt doch von der Konsistenz her noch viel besser!
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