Rote Beete-Kekse mit Mango und Harissa

Von , 5. Mai 2010, 2 Kommentare

Rote Beete-Cookies vom Blech

Manchmal fragt man mich ja staunend, ob ich nicht elend zunehme, bei all den süßen Leckereien, die ich hier so verblogge. Aber ich esse gar nicht mehr Kekse, seit ich Kekstesterin bin. Ich backe nur mehr. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ich weniger Kekse kaufe, und dass die Kekse, die ich esse, jetzt meist selbst gebacken sind: mit viel Liebe und noch mehr Experimentierlust. Das zeigt sich dann nicht an runden Hüften, sondern an einem breiten Lächeln im Gesicht!

Seine Kekse selbst zu backen hat aber auch den Vorteil, dass man spontan entscheiden kann, was in die Kekse rein soll, die man vernaschen will. Und zwar nicht nur zwischen Nuss und Schokolade, Weiß- oder Vollkornmehl. Nein! Man kann in seine Kekse all das reinbacken, auf das man gerade Lust hat. Bei mir war das heute eine ganze Menge.

Angefangen hatte alles vor ein paar Monaten, als mir Angelo von seinen herzhaften Rote Beete-Keksen erzählt und mir das Rezept gemailt  hatte. Seitdem spuken mir diese Kekse im Kopf herum und vorgestern habe ich tatsächlich auch Rote Beete gekauft. Aber als es nun tatsächlich ans Backen ging, hatte ich plötzlich keine Lust mehr auf herzhaftes Gebäck und durchforstete das Netz nach süßen Rote Beete-Keksen. Nachdem ich die Tiernahrung hinter mich gebracht hatte, fand ich schließlich auch ein Rezept für leckere Rote Beete-Kekse, bei denen die Rote Beete nicht nur als Färbemittel verwendet wird.

Rote Beete-Cookies mit extra Mandel

Während dem Backen fielen mir aber noch so viele Zutaten ein, so dass sich das Rezept leicht verändert hat:

Mein Rezept für Rote Beete-Kekse (2 Bleche):

  • 200g Butter
  • 150g Brauner Zucker
  • 150g Raffinierter Zucker
  • 350g Rote Beete, gekocht, geschält und püriert
  • 1 Ei
  • 2 TL Macadamia-Sirup
  • 100g Weissmehl
  • 100g  Dinkelmehl
  • 180g Basis-Müsli
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Muskat
  • 0,5 TL Salz
  • 1 TL Harissa-Gewürzmischung (So kalt wie es draußen immer noch ist, erlaube ich mir noch ein paar Gewürze.)
  • 50g gehackte Mandeln, geröstet
  • 50g Pinienkerne, geröstet
  • 50g getrocknete Mangos, klein geschnitten

Zubereitung: Als Allererstes den Ofen auf 175 °C heizen. Dann in einer Schüssel erst Butter und Zucker schaumig schlagen und als nächstes Rote Beete, Sirup und das Ei dazugeben. In einer zweiten Schüssel die restlichen Zutaten vermischen und schließlich alles gut zusammen vermischen.

Aus dem ziemlich klebrigen und erstaunlich unroten Teig (wie sollen da bitte solch dunkelrote Cookies bei rauskommen? Dunkelt Rote Beete noch nach?) werden mit dem Esslöffel dann Häufchen mit ausreichend Abstand aufs Backblech gesetzt und mit nassen Fingern rund und platt gedrückt, auf dass die fertigen Kekse wie die große amerikanische Cookies anmuten. Und nun für 20 Minuten ab damit in den Ofen!

Rote Beete-Cookies mit Harissa

Fazit: Holla, die Waldfee! Dank der Gewürze duftet die Wohnung schon bald ziemlich lecker! Sobald die Kekse aus dem Ofen sind, ist klar, dass es keine pinken Kekse mehr werden. Der erste Biss verzeiht das aber schnell, denn im Mund explodiert eine Vielfalt an Geschmacksnuancen, dass einem schwindelig wird. Da ist Süße, da ist die Rote Beete und die Mango und da ist die Schärfe und das Salz des Harissa-Experiments. Dazu kommen die knackigen Mandel- und Pinienstückchen und das Müsli, bei dem man auch ganz schön was zu beißen hat.
Unerklärlich bleibt mir, wie ihr alle diese knallrote Farbe hinbekommen habt? Meine Cookies sind wenn, dann eher zartrosé, altrosa möchte ich sagen, wie Rhabarberschorle.

Urteil: 9 von 10  – wegen der enttäuschenden Farbe und weil ich noch nicht weiß, wie die Kekse ausgekühlt schmecken :)

Cheesecake mit weißer Schokolade und frischen Erdbeeren

Von , 1. Mai 2010, 11 Kommentare

Ein Stückchen Weisse-Schokolade-Cheesecake mit Erdbeeren

Wenn der Käsekuchenfreund mal wieder harte Zeiten vor sich hat, hilft nichts besser als ein leckerer Käsekuchen. Das weiß ich aus mittlerweile langjähriger Erfahrung. Weil ich selbst ja aber nicht so der Käsekuchenliebhaber bin, sollte es wenigstens etwas raffinierteres werden. Mit etwas Geduld fand sich ein Rezept voll weißer Schokolade, das vielversprechend klang. Nicht, dass es nicht genug Rezepte für deutsche Käsekuchen oder amerikanische Cheesecakes gäbe, allein die Entscheidung ist das Schwierige!

Kekskrümelboden und weiße Schokolade klangen zwar verführerisch, ich wollte zusätzlich aber noch eine Schicht Erdbeeren versuchen. Eat seasonal, you know? Ein Boden aus feinen Keksen, darauf eine helle Crème mit dem Geschmack weißer Schokolade und obenauf eine großzügige Schicht frischer, süßer Erdbeeren!
Das Originalrezept war hinsichtlich der Mengenangaben mit Vorsicht zu genießen, und wie so oft habe ich auch ein wenig variiert und zwar wie folgt:

Cheesecake mit weißer Schokolade und Erdbeeren à la Kekstesterin:

(für eine kleine 20 cm Springform)

  • 100g Butterkekse, zerkrümelt ( Im Original 300!)
  • 50g Butter
  • 200g Frischkäse, ruhig den sahnigen
  • 200g Magerquark (der gleicht das wieder aus)
  • 200g weiße Schokolade, im Wasserbad geschmolzen
  • 2 Eier (das Original forderte 3)
  • Zucker nach Bedarf (mir hat die Schokoladensüße völlig gereicht)
  • 200g Erdbeeren
  • 1 Pck. Tortenguß (besser noch selbstgemachten Tortenguß, aber dafür fehlten mir die Zutaten)

Käsekuchen unter Erbeerhaube

Die Zubereitung ist, wie bei den meisten Käsekuchen, wundervoll einfach:
Als allererstes den Ofen auf 160° C vorgeheizt. Nun die Kekse in einer Plastiktüte zerbröselt und dann mit der Butter vermengt in die Form gedrückt. Dann die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit dem Frischkäse und dem Quark gut verrühren. Erst jetzt die zwei Eier nacheinander unter die Quarkmasse geben. (Wer die Masse nachher lieber locker als sahnig hat, trennt die Eier und schlägt das Eiweiß erst noch auf.)

Wem die Masse nicht süß genug, schmeckt jetzt mit Zucker ab. Dann die Käsemasse auf den Krümelboden geben und für 50-60  Minuten ab in den Ofen. Nun kommt das Schwierigste: Der Kuchen sollte für 48 Stunden im Kühlschrank durchkühlen. Ich habe zwischendurch die Erdbeeren gewaschen, halbiert und auf dem Käsekuchen verteilt, der mittlerweile kalt, aber noch in der Form war. Wichtig ist, sobald die Früchte aufgeschnitten und verteilt wurden, einen Guss drüber zu geben, das versiegelt die Schnittkanten und hält die Früchte frisch. Dann aber: weiter warten, Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste aller Freuden!

Käsekuchen unter Erbeerhaube

Fazit: Die Zubereitung war einfach, die Zutaten bis auf den Tortenguß empfehlenswert. Hier gelobe ich Besserung. Sein größter Nachteil, sind die 48 Stunden Kühlschrank vor Verzehr, da gehört schon jede Menge Selbstdisziplin dazu. Die Optik ist klasse, und die Kombination aus frischen Erdbeeren und cremiger Quarkmasse passt sehr gut! Zu optimieren wären eventuell der Boden und der Schokoladengeschmack. Der Boden war mir nicht knusprig genug, das mit dem Kekskrümelboden muss ich entweder noch üben oder doch zurück zum Mürbeteig schwenken. Richtig enttäuscht, soweit das bei diesem leckeren Kuchen möglich war, hat mich die weiße Schokolade. Die kam nämlich kaum durch, und das obwohl ich mich bei dieser Zutat an die Angaben des Originalrezepts gehalten hatte. Schade.

Urteil: 8,5 von 10

Weil der kleine Kuchen so hübsch geworden ist, darf er nicht nur bei den kleinen Kuchen mitspielen, sondern auch aufs Brunchbuffet. Optisch überzeugt dieser Kuchen zu allen Tageszeiten, ich empfehle ihn ebenso als charmanter Türöffner bei (spontanen Besuchen) wie als leckeren Magenschließer nach einem ausgiebigen Sonntagsbrunch.

Jubiläums-Blog-Event LVI - Brunch & Giveaway (Einsendeschluss 15. Mai 2010)

Und jetzt sei mir die Frage erlaubt, welches ist euer zuverlässigstes, liebstes, unwiderstehlichstes Käsekuchenrezept?

Karlsbader Oblaten mit Schlagobers

Von , 28. April 2010, 7 Kommentare

Karlsbader Oblaten mit Schlagobers

Oder: wann ist ein Keks ein Keks?

Ich war noch nie in Karlsbad, ich wusste noch nicht einmal, wo das genau liegt, bzw. verortete es stets fälschlicherweise im Schwäbischen. Aber ich weiß, dass seine Oblaten meiner Oma schmecken. Und seit heute auch, dass die Oblaten, die ich dank meiner Oma schon als kleines Kind zu naschen bekam, weder aus Tchechien, noch aus Schwaben stammen, sondern im bayrischen Dillingen gefertigt werden.

Karlsbader Oblaten sind, verglichen mit Backoblaten oder Keksen, riesig: Ihr Durchmesser beträgt 18 cm und damit gingen sie schon fast als kleine Kuchen durch, wären sie nicht so hauchdünn. (Aber man kann sie natürlich mit Creme und Konfitüre zu einer Schichttorte drapieren.) Sie sind u.a. deshalb so fein, weil die knusprigen Teigschichten mit einer Mischung aus Zucker, gemahlenen Nüssen und Mandeln und Butter gefüllt sind. Mittlerweile gibt sie auch mit Schoko-, Nougat- oder Vanillecreme, aber die, die meiner Oma schmecken, sind die Klassischen.

Karlsbader Oblaten mit Schlagobers und Konfitüre

Karlsbader Oblaten bricht oder schneidet man zum Verzehr am Besten in handliche Stücke und knuspert sie – wie meine Oma – zum Kaffee, zum Tee oder zu einem Glas kalter Milch. Oder aber man bestreicht sie wie ich mit Konfitüre und für den, der Schlagsahne mag: auch diese steht ihnen gut zu Gesicht. Denn, und damit kommen wir zu einem kleinen Nachteil der Oblaten, es handelt sich um ziemlich trockene Gesellen.

Heute sind sie etwas aus der Mode geraten, aber man findet zumindest die Klassischen weiterhin bundesweit in Lebensmittelgeschäften. Ich habe meine sogar im Asia-Markt ums Eck gefunden und konnte nicht widerstehen. Außerdem lassen sie sich beim Hersteller in allen erdenklichen Variationen – allerdings nur in größeren Mengen – auch online bestellen.

Historisch ist nicht gesichert, ob sie zuerst von Mönchen in Böhmen gebacken wurden, ihre Verbreitung ging auf jeden Fall von dem Bäderdreieck um Karlsbad aus, dem sie den Namen verdanken.

deutet der Hersteller auf seiner Seite den jüngst entbrannten Kampf um die Herkunft der Oblaten leise an, immerhin 200 Jahre lang liegt ihre Erfindung wohl bereits zurück. Mittlerweile scheint zum Glück eine Einigung gefunden worden zu sein.

Karlsbader Oblaten


Eigentlich wollte ich die Oblaten auch einem Kekstest unterziehen, aber ich muss zugeben, dass es sich bei ihnen zwar um feines Gebäck, nicht aber um einen Keks im eigentlichen Sinne handelt. Eerst gestern war ich gefragt worden, ab wann ein Keks ein Keks eigentlich ein Keks sei, und wann ein Konfekt.

Das ist gar nicht so eindeutig zu beantworten, denn es ist auch eine kulturräumliche Frage.  Denn während man in Österreich und  der Schweiz unter dem Begriff „Konfekt“ Kleingebäck sammelt, ist dafür in Deutschland der Begriff „Keks“ gebräuchlich.  „Konfekt“ nutzt man in Deutschland eher als  Oberbegriff für alle Zucker- und Backwaren, insbesondere aber feine Pralinen, kandierte Früchte oder Fondants. Und so wäre die Karlsbader Oblate per definitionem ein Konfekt, aber das will mir erst recht nicht über die Lippen.

Frühlingsfrisch: Apfel-Müsli-Cookies

Von , 25. April 2010, 9 Kommentare

Schale Äpfel

Müsli mit reichlich Äpfeln schmeckt ja noch lange nicht nur zum Frühstück gut.  Und nachdem ich hier hatte ich von leckeren Haferflocken-Keksen gelesen hatte, stand fest, dass die nächste Ladung Kekse Müsli beinhalten sollte. Einfach nur Haferflocken war mir zu öde, außerdem habe ich nur mein Basis-Müsli im Haus. Das verzichtet idealerweise nämlich auf Rosinen, schmeckt aber dank Reisflocken, Amaranth, Sesam, Sonnenblumenkernen und Co auch ohne alles mit Milch, Buttermilch, Joghurt, Obst und/der Quark und erst recht leicht geröstet. Aber das nur am Rande.

Nach Schokolade war mir angesichts der sonnigen Tempreaturen nicht wirklich, lieber sollte es etwas Frisches sein. Vielleicht sogar mit Obst? Ein paar Äpfelchen warteten da in der Schale nur noch darauf verfeinert zu werden.

Äpfel und Cookies

Ich liebe Rezepte, die mit dem Vorheizen des Backofens beginnen, signalisiert dies doch, dass die Zubereitung nicht länger als eine Viertelstunde dauern wird. Dieses für heute von mir ausgewählte  Originalrezept fordert zu Beginn den Ofen auf 190 °C vorzuheizen. Die Zutatenliste lautet etwas anders, meine Apfel-Müsli-Kekse beinhalten folgendes:

  • 2 kleine Jonagold-Äpfel, grob geschält, entkernt und klein gewürfelt und mit ein paar Spritzern Zitronensaft am Bärunen gehindert
  • 150 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 90g brauner Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 Ei
  • einige EL Milch
  • 50g Doppelrahm-Frischkäse
  • 50g Margarine
  • 150g Müslimischung

Entgegen den Originalanweisungen habe ich alle Zutaten bis auf die Milch in einer Schüssel vermengt und dann noch so viel Milch hinzugefügt, dass alles gut zusammenhielt ohne zu klebrig zu werden. Aus dieser Masse wurden dann mittels eines Esslöffels Häufchen auf ein Backblech transferiert und für 15 Minuten in den auf 190 °C vorgeheizten Backofen geschoben.

Äpfel und Cookies

Fazit: Wie Apfel, Zimt und brauner Zucker duften, wenn sie so langsam warm werden, muss ich nicht extra erwähnen, oder? Direkt aus dem Ofen und noch gut warm schmecken die Cookies denn auch wie leckerstes Porridge und lassen sich perfekt  zum gemütlichen Sonntagsfrühstück vernaschen. Die Säure der Äpfel harmoniert erwartungsgemäß klasse mit dem Zimt, dem Müsli und der Süße des braunen Zuckers.

Leider schmecken sie kalt nicht mehr ganz so gut, sondern leider etwas sehr „gesund“.  Was bleibt ist der leckere Crunch und die Säure der Äpfel, auch die Feuchtigkeit, fast bin ich versucht von Cremigkeit der Cookies zu sprechen. Die Süße und die Ähnlichkeit mit Müsli allerdings nimmt etwas überhand. Aber gibt es eine bessere Ausrede dafür, alle Cookies direkt aus dem Ofen zu verputzen?

Urteil: 7,5 von 10

Erdnussbutter + Frischkäse + Schokolade = Ziemlich leckere Kekse

Von , 21. April 2010, 5 Kommentare

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Der April gehört nicht zu meinen Lieblingsmonaten, zu unbeständig das Wetter, zu sehr spielt er mit meiner Sehnsucht nach warmen Tagen. Dieses Jahr wollte ich ganz geschickt gelassen vorgehen, aber der lange Winter hat mir durch seine andauernde Kälte einen Strick durch die Rechnung gemacht. Kaum waren die ersten Sonnenstrahlen auf der Haut spürbar, lechzte ich schon wieder nach Erdbeeren und Eiskaffee, Sonnenbrille und leichten Salaten. Ich entfernte alles Langärmlige, alles Wollene bis auf eine leichtes Sommerjäckchen radikal aus meinem Kleiderschrank. Ich war bereit für laue Sommerabende.

Aber Pustekuchen! Regen und Frost kamen zurück und mittlerweile wickele ich mir die T-Shirts bei Gegenwind gar um den Hals. Heute war zum Beispiel wieder so ein Tag und auf dem Weg nach Hause träumte ich von warmem Tee und leckeren Cookies. Möglichst frisch aus dem Ofen sollten sie kommen, nach Butter und Schokolade duften, nicht zu crisp dieses Mal bitte sondern auf der Zunge zergehend.

Doch der heimische Kühlschrank zeigte sich unkooperativ: keine Eier, kaum Butter. Mein Glück, dass ich damals auf der Suche nach Frischkäse-Keksen auch diese erdnussigen Gesellen vorgemerkt hatte. Daraus wird sich doch was Tröstendes, was Wohltuend-Wärmendes machen lassen?

Schokolade und Erdnüsse

Und ob!

Mein Rezept für Erdnuss-Frischkäse-Schokoladen-Cookies (ausnahmweise mal in Esslöffel, da die Waage den Dienst versagt hat, grammweise findet sich das Rezept fast unverändert hier):

  • 4 EL Mehl
  • 05 EL Speisestärke
  • 3 EL Zucker
  • 2 EL crunchy Erdnussbutter
  • 1 EL Butter-Margarine-Gemisch
  • 1 TL Backpulver
  • 1,5 EL Doppelrahm-Frischkäse
  • 1 EL Milch
  • 40g Blockschokolade, gehackt

Bis auf die Blockschokolade gehört alles zu einem Teig vermengt, ich habe dafür den Mixer bemüht, dann die Schokolade gehackt und untergemischt, und zwischendurch nicht vergessen, den Backofen auf 175 Grad vorzuheizen.

Das Originalrezept spricht von 8 Keksen, das fand ich beim ersten Lesen eine ideale Menge, schließlich sah ich einem Abend allein mit den Keksen und der Teetasse entgegen. Die 80g Mehl schienen die zu erwartende Anzahl auch noch zu bestätigen, aber als ich den Teig schließlich mit nassen Fingern zu walnußgroßen Kugeln formte und diese dann mittels einer Gabel leicht flach aufs Backblech drückte, kamen mir erste Zweifel.

Zweifel, die sich schließlich erhärteten, denn irgendwann war das Blech vollständig belegt und zwar mit 23 amerikanisch anmutenden Cookies. Aber hey, da bin ich flexibel :) Erst recht, wenn die Kekse dann im Ofen (bei 175 Grad etwa 15 Minuten) die Wohnung mit lockendem Duft erfüllen und die Schokolade geradezu lasziv zu schmelzen beginnt.

Erdnuss-Frischkäse-Schokoladen-Cookies

Fazit – Zubereitung: Wunderbar schnell zu machender Teig, nur die Schokolade musste erst gehackt werden, aber auch das ist bei 40g machbar. Alles andere kam direkt aus der Packung. eine übersichtliche Anzahl von Zutaten und gleich zwei der Gattung „eher selten in Keksen zu finden“: Frischkäse und Erdnussbutter. Der Teig war gut zu handlen, etwas feucht vielleicht, aber mit feuchten Händen gut formbar.

Fazit – Geschmack und Konsistenz: Wer sich auch mal gerne Erdnussbutter auf’s Brot schmiert und manchmal sogar in Kombination mit Schokocreme, dem werden diese Kekse schmecken. Wer sich allerdings mit Erdnussbutter schwer tut, sollte Abstand halten, denn diese Cookies schmecken nach Erdnussbutter. Und diese wird durch die Schokostücke wunderbar ergänzt. Die Konsistenz ist durch den Frischkäse fluffig und da ich die Kekse wirklich nur 15 Minuten im Ofen hatte, sind sie hell und weich geblieben.

Urteil: Nichts was einen vom Hocker reißt, aber solide, leckere Kekse, schnell gemacht und schätzungsweise auch schnell verputzt. Ich gebe eine 8,5!

Eischnee und Zitronensaft: Brutti ma buoni

Von , 19. April 2010, 8 Kommentare

Brutti ma buoni

Nachdem die letzten Kekse optisch zwar super ankamen, aber leider geschmacklich nicht so ganz mithalten konnten, wollte ich dieses Mal beim Geschmack kompromisslos bleiben. Auf die inneren Werte des Feingebäcks setzen, sozusagen. Und was eignet sich für diesen Ansatz besser als  italienische Brutti ma buoni? Niente!

„Brutti ma buoni“ heißt nämlich nichts anderes als „hässlich, aber gut“, und  außen pfui, innen hui lautete damit die entspannende Devise für den Backvorgang. Diese Kekse müssten hinterher nicht dekorativ glänzen, sondern einzig durch ihren Geschmack überzeugen.

Seit ich bei bell’alimento über das Rezept gestolpert war, wollte ich diese italienische Spezialität aus dem Piemont unbedingt selbst einmal backen. Das lag einerseits daran, dass die Bruttis hier so gar nicht hässlich daher kamen, sondern eher wie eine einfachere Version der Macarons, andererseits  reizte mich die Übersichtlichkeit der Zutaten (bei bell’alimento genau 5 an der Zahl) und die ungewöhnliche Zubereitung im Wasserbad.

In der Pfanne: Brutti ma buoni

Als ich mich im Netz weiter umsah, entdeckte ich viele Abweichungen und Improvisationen um ein traditionelles Grundrezept herum, wie das ja bei vielen Gerichten über die Jahre der Fall ist. Und bald wusste ich, wie meine Version aussehen würde. Zunächst aber galt es zwischen der Zubereitung im Wasserbad und der in der Pfanne zu entscheiden.

Da traf es sich gut, dass just zu diesem Zeitpunkt das neue Backbuch der Züricherin Karin Messerli mit dem programmatischen Titel „Eischnee & Zitronensaft“ zu mir fand, das die Pfannenzubereitung bevorzugte.

Karin Messerli, Journalistin und freischaffende Autorin, und hat bereits einige Koch- und Backbücher zu verantworten, insbesondere den Vorgänger „Eigelb & Puderzucker„, der sich der klassischen (schweizer) Weihnachtsbäckerei widmete. Gemein ist ihren Bücher ihre klare, unaufgeregte Ästhetik, sowohl was Text als auch Bild betrifft.  Und was ich ganz wunderbar finde:  Die Kapitel orientieren sich an der Konsistenz der Backwaren, eines zu „von luftig bis buttrig-karamelisiert“ ein anderes für “ von zartschmelzend-luftig bis würzig-hart“.

Eischnee & Zitronensaft: Brutti ma buoni

„Die 51 Guetsli im Buch sind eine kleine persönliche Sammlung meiner liebsten Guetsli“

schreibt sie im Vorwort, und entsprechend finden sich zu fast jedem Rezept Varianten mit anderen Zutaten, Dekorvorschläge und Hinweise zu den einzelnen Zutaten.

Rezept: Brutti ma buoni *) nach Karin Messerli, allerdings musste ich ob der Eierarmut in meinem Kühlschrank die Teigmenge reduzieren und habe gleich noch ein paar Variationen hinzugefügt:

  • 2 Eiweiß (im Original 3)
  • einige Tropfen Zitronenaroma (eigentlich Zitronensaft)
  • 85g Zucker (im Original 125)
  • 1 Msp Vanillemark (eigentlich 1/8 TL Vanillepaste)
  • 1 Msp Salz
  • 50 g gemahlene Haselnüsse und
  • 50g Mandelblättchen, beides geröstet (im Original 150g Haselnüsse, geröstet, geschält und fein gehackt)
  • 1 Riegel Shokomonk zartbitter Haselnuss-Crêpe (50g dunkle Schokolade verlangte das Rezept), gehackt
  • Walnussöl (oder auch: Fett für die Pfanne)

Fest steht: Schoko- und Nussanteile können weggelassen, getauscht und ergänzt werden, der Zucker durch Puderzucker, die Vanille durch Zimt ersetzt werden.

Brutti ma buoni

Die Zubereitung gelingt, wenn erst das Eiweiß mit der Zitrone steif und dann mit dem einrieselnden Zucker final geschlagen wird. Dann Nüsse, Salz und Vanille unterheben. Jetzt kommt der Trick für die feine Konsistenz: Zu je nach Rezept unterschiedlichen Zeitpunkten, hier vor der Schokoladenzufügung und in einer gefetteten Pfanne, wird die Masse unter Rühren erhitzt, bis sie leicht Farbe annimmt. Dann kurz abkühlen lassen und die Schokostücke unterziehen. Mir gefiel der Marmoreffekt, so habe ich die Schokolade tatsächlich nur kurz untergehoben.

Anschließend den Backofen auf 160°C vorheizen, haselnussgroße Häufchen abstechen, auf einem Backblech platzieren und für 20-30 Minuten backen. Wer mag, kann sie noch warm mit Puderzucker bestäuben, mir genügte die Grundsüße und die Optik gefiel mir ohne Puderzucker auch besser.

1) Fazit, Das Rezept Das Rezept ist gelungen, es ist gut nachvollziehbar und ohne aufwendige Gerätschaften zu bewerkstelligen. Die fertigen Brutti ma buoni sind weniger hässlich als der Name vermuten lässt und von der Konsistenz her tatsächlich „von weich bis zart krokant“. Einerseits zergeht das doppelt gebackene Eiweiß auf der Zunge, die gerösteten Nüsse geben krokantigen Biss, innen wartet amerikanisch „chewy“ ein geschmacksintensiver Kern. Die Schokolade ist stark ohne überhandzunehmen und die Kekse wohl schneller weg, als ich meinen Traum von italienischen Momenten zu Ende geträumt hätte.

2) Fazit, Das Buch: Leider ist das Buch in Deutschland noch nicht verfügbar, denn bereits dieses erste Rezept daraus hat mir viel Spaß gemacht. Viele weitere wirken auf den ersten Blick ebenso machbar wie verführerisch. Für mich Sehnsuchtsschweizerin gibt es Zusatzpunkte für die Schweizer Guetsli (=Plätzchen)-Rezepte, die simple aber alles andere als sterile Sachlichkeit der Aufmachung und die variable Rezeptgestaltung.

*) Eigentlich sind es ja einfach etwas feinere Schokoladen-Nuss-Makronen, aber pssst!

Ein Hauch von Strand: Palmen-Plätzchen

Von , 15. April 2010, 5 Kommentare

Sommerliche Palmen-Plätzchen

Manchmal bedarf es nur eines Schälchen Quark, etwas Mehl,  jeder Menge bunter Streusel und einem Palmen-Ausstecher für einen Kurztrip an den Strand um dem Berliner Schmuddelwetter eins auszuwischen. Wie gut, dass ich von all dem reichlich im Hause hatte, als mich heute angesichts des weiterhin streikenden Schönwettergottes die schlechte Laune zu packen drohte.

Flugs war ein Strand Rezept ausgesucht, denn Mürbeteigplätzchen waren mir zu öde. Aber welcher Teig eignet sich noch zum Ausstechen?  Ich fand einen Quarkteig, der sich sehr angenehm verarbeiten ließ, aber leider geschmacklich nicht ganz überzeugen konnte.

Sommerliche Palmen-Plätzchen

Für den Teig (reicht min. für 2 Backbleche voller Kekse) habe ich folgende Zutaten erst in einer Schüssel, dann auf dem Tisch zusammengeknetet:

  • 300g Weißmehl (bzw. soviel, bis der Teig nicht mehr klebt)
  • 1/4 T-Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pckch. Vanillinzucker
  • 100g Quark
  • 160g Margarine
  • 1 TL Zitronenaroma (schmeckte man leider so gar nicht raus)
  • abgeriebene Schale einer Biozitrone
  • 100g Zucker

Plus noch ein wenig Mehl für’s Ausstechen, ein Eigelb zum bestreichen und Dekostreusel nach Belieben (rein geschmacklich tut es auch Hagelzucker).

Der Teig kann wunderbarereweise direkt weiterverarbeitet werden, in meinem Falle hieß das etwa 5mm dick auswellen. Vorher aber den Ofen einschalten, damit der nachher schön warm ist (wenigstens der, wenn hier die Außentemperatur schon nur äußerst zögerlich zweistellige Höhen erreicht!) Dann wurde der Palmenausstecher erst ins Mehl getunkt und hernach unzählige Male in den Teig. Und ja, der Teig ist klasse für so fragile Formen wie der Palmenstamm, der ist auch dünn noch sehr elastisch.

Die Palmenköpfchen wurden farbenfroh geschmückt und die Palmen mit etwas Abstand auf’s backpapierne Blech drapiert und für 20 Minuten bei 200 °C ging es ab in die Sonne den Ofen.

Apfel-Walnuss-Schoko-Strudel

Ich gestehe, nach 40 Palmen packte mich die Abenteuerlust und schließlich braucht man für den Tag am Strand im Büro ja auch etwas Wegzehrung! Auf dem restlichen Teig verteilte ich daher:

  • 1 EL Nutella (bzw. das was sich aus dem Glas noch herauskratzen ließ)
  • 80g Walnüsse ( grob zerhackt)
  • 1 in feine Schieben geschnittenen Apfel

Die Ränder bekamen reichlich Sonnencreme vom restlichen Eigelb zu spüren und dann wurde gerollt. Der Strudel (?) durfte mit den Plätzchen zusammen in den Ofen, brauchte aber 10 Minuten länger, also insgesamt 30 Minuten.

Summa Summarum ist das hier ein Rezept, dass ich geschmacklich nur bedingt weiterempfehlen würde. Die Plätzchen schmecken eher wie Cracker, der Teig erinnert an den de Quark-Ölteig für Flammkuchen, sehr knackig, kaum Geschmack.

Optisch sind sie aber der Renner Und schließlich hat das Auge beim Essen auch noch ein Wörtchen mitzureden! Und Spaß hat der kleine Kurzurlaub ans Backblech es jede Menge gemacht. Außerdem lassen sich zum morgendlichen Espresso oder abendlichen Rotwein zum Sonnenuntergang am Strand so ein paar Pälmchen wunderbar wegknabbern.

Für meine nächste Ladung Ausstech-Plätzchen muss ich mir aber noch was anderes überlegen. Könnt ihr mir einen Teig empfehlen?

Mein Lieblingsbäcker hier im Kiez: Die Backanstalt Berlin.

Von , 12. April 2010, 11 Kommentare

Fruchtbrötchen

Vor einigen Wochen hatte ich in Valentinas Kochbuch versprochen, euch meinen Lieblingsbäcker vorzustellen. Der, der Macadamiabrötchen backt und Walnussbrötchen. Pecannuss-, Mandel- und Pistazienbrötchen. Nun, was ihr hier seht, ist ein Fruchtbrötchen jener Backanstalt: reichlich saftige Himbeeren in lockerem, zart-süßen Hefeteig. Wer fragt da noch nach Butter, Käse, Marmelade?

Das Selber-Backen haben Christian und Michael von der Backanstalt vor 5 Jahren mit Mohn- und Sesambrötchen begonnen. Brötchen, die ihren Namen zurecht tragen, denn der Mohn befindet sich auch auf der Unterseite.  Und dann waren sie auf den Geschmack von selbstgemachten Brötchen gekommen und erfanden ein leckeres Brötchen nach dem anderen, in der Reihenfolge wie die Zutaten ihren Weg kreuzten. Walnuss? Das muss doch lecker mit Vollkornteig schmecken.  Goldhafer? Lass uns daraus ein Brötchen machen. Getrocknete Pflaumen? Rein in den Teig!

Brötchen aus der Backanstalt

Wochenends haben sie heute etwa 50 Brötchensorten im Angebot. Unter der Woche sind es noch 30, dafür sind viele davon dann lecker belegt und es gibt auch einige Brotsorten mehr. Im Bild oben übrigens u.a. ein handdekoriertes Wellness-, ein Vollkorn-Krustie, ein Feigen- und ein Cranberrybrötchen. Aber auch mit Hirse, Grünkern, und vor allem Dinkel wird hier in mannigfachen Variationen gebacken.

Und wenn das Brötchen Müslibrötchen heißt, dann wiegt es nicht nur bestimmt 250g, dann ist es auch randvoll mit Rosinen, Haferflocken und Co. Heißt es Pecannussbrötchen, dann finden sich darin und darauf reichlich ganze (!) Nüsse. Gemeinsam ist ihnen neben dem guten Geschmack, dem großzügigen Anteil der namengebenden Zutaten, dem unschlagbaren Preis und der Frische auch eine Haltbarkeit von mehreren Tagen!

Sortiment der Backanstalt

Um die 1400 Brötchen gehen an einem gewöhnlichen Samstag über den Ladentisch, und wen wundert es, nur etwa 200 davon sind normale Schrippen, die aber natürlich auch vorhanden sind. Und auch wenn das Sortiment bereits mehr als reichhaltig ist, planen die Beiden bereits die nächsten Sorten und experimentieren für den Sommer schon mit Zucchini,  Karotten und Herbes de Provence.

Ganz besonders freut mich persönlich ja, dass sie auch ihr süßes Angebot erweitern wollen. Bislang gibt es schon je 1-2 leckere Kuchen, Muffins und Cookies im Angebot, und da Christian auch Konditor ist, lohnt es sich ganz bestimmt, die Expansion dieses Bereiches im Auge zu behalten. Aber das bedeutet in meinem Falle ja auch keine besondere Anstrengung, stehe ich doch sowieso fast jede Woche vor den Regalen und überlege, welches Brötchen es diesen Sonntag auf den Frühstückstisch schafft!

Christian und Michael (Backanstalt) Michael und Christian mit Feigen- und Mandelbrötchen von der

Backanstalt Berlin
Schivelbeinerstr. 48
10439 Berlin

Mo-Fr: 05:30 – 17 Uhr
Sa-So: 06:30 – 13 Uhr

186 Fans von „Schoko und Keks“ und zwei glückliche Gewinner

Von , 11. April 2010, Noch keine Kommentare

Ritter Sport Paket

Im Rahmen des Ritter Sport Gewinnspiels hatte ich letzte Woche nach der Lieblingskombination von Schokolade und Keks gefragt.  186 von euch haben geantwortet und mir ihre liebsten Schokokekse, keksigen Schokoriegel, Eigenkreationen verraten. Vielen Dank, das war so viel mehr Teilnahme, als ich erwartet hatte!

Aber klar, Schokolade und Kekse, da kennt sich meine Leserschaft bestens aus! Und so gab es neben vielfachen Nennungen der keksigen und knusprigen Ritter Sport- (99) und Milkasorten (9) auch erstaunlich viele, die die Klassiker der Schokoriegel wählten: Hanuta-, Knoppers-,  KitKat- und Duplo-Fans (insgesamt 8) erinnerten mich zurecht, dass nicht nur die Manner-Waffel (5) erfolgreich Waffel und Schokocreme kombiniert.

15  nannten Keks-Schoko-Kombinationen wie Twix, Mikado, Ohne Gleichen Prinzenrolle, Picknick und Pick up als ihren Favoriten.

Der Kalte Hund (auch als Lukullus, Schwarzer Peter, Kellerkuchen oder Kalte Schnauze bekannt) fand 8 Fans, ein weiterer bestand auf die mütterliche Schoko-Keks-Torte! Die restlichen verteilten sich auf namenlose Kombinationen von Schokolade und knusprigem Keks, manchen lieben Nüssen oder Mandel dazu, andere verlangt es nach Minzschokolade zum Keks!

Heute dann wurden per Los die beiden glücklichen Gewinner ermittelt: Herzlichen Glückwunsch an Elke J. und Michael G!
Die Gewinner habe ich schon persönlich benachrichtigt und nächste Woche machen sich die Schokoladenpakete auf die Reise…

Mein Dank geht an Ritter Sport und an euch! Da das so viel Spaß gemacht hat, wird es bestimmt nicht allzu lange dauern, bis ich das nächste Gewinnspiel ausrufe. Das wird dann noch keksiger, hoffentlich ähnlich wertvoll und mit etwas Glück auch etwas sommerlicher. Lasst euch überraschen, ich zähl auf eure erneute Teilnahme!

5 süße Foodblogs mit Augenschmaus- Garantie

Von , 8. April 2010, Noch keine Kommentare


Oh ihr liebevoll animierten Zimties, drapierten Cookies, angebissenen Cupcakes oder schimmernden Crème brulées – hungrig im Internet surfen ist nie eine gute Idee. Zu verführerisch die Foodblogs mit ihren mannigfachen Bildern von Leckereien in Großaufnahme. Auch und gerade für uns Süßmäuler und Krümelmonster.

1) Eine, die davon ein Lied singen kann ist Donalyn von Dessertstalking: Süßspeisen so weit das Auge reicht, verlinkt zu den Blogs ihrer Produzenten, ihrer Bäcker und Köche, Naschkatzen und Gourmets.

2) Eine andere ist Jojo Krang von Eye Candy aus der Schweiz. Sie spürt hochwertig angerichtete Speisen und Snacks im Internet auf und kommentierte sie in ihrem Blog. Ob süß ob salzig, hier ist alles „visually interesting“, mehr noch: mouthwatering!

3) Einen anderen Ansatz verfolgen Aki und Alex von Ideas and Food. Die beiden experimentieren in ihrer Küche  mit ungewöhnlichen Zutaten, Methoden und Instrumenten und verwöhnen ihre Leser mit atemberaubenden Fotos von Tangelo- Zesten und in Ingwersalz!
Ein Blog für Robert, nein?

4) Food loves Writing, das Blog von Shannalee, besticht mehr durch die bildliche Schreibe der Autorin, denn durch ihre Fotos.  Ein Blog für wenn es mal regnet und man abtauchen will in eine Welt voller Lust an gutem Essen und guten Freunden. Und hey, ihre Brown Butter Cookies sehen einfach zum Vernaschen aus!

5) Dass hinter diesem Blog ein Mann steckt, hätte ich nicht gedacht. Aber Bake in Paris ist das Werk eines leidenschaftlichen Graphikdesigners in Bangkok, der vor etlichen Jahren dem Himmel sei Dank das Backen für sich entdeckte. Seine Bilder sind Ton-in- Ton-Kompositionen mit absolutem Verführ-Fokus.