Frühlingsfrisch: Apfel-Müsli-Cookies

Von , 25. April 2010, 9 Kommentare

Schale Äpfel

Müsli mit reichlich Äpfeln schmeckt ja noch lange nicht nur zum Frühstück gut.  Und nachdem ich hier hatte ich von leckeren Haferflocken-Keksen gelesen hatte, stand fest, dass die nächste Ladung Kekse Müsli beinhalten sollte. Einfach nur Haferflocken war mir zu öde, außerdem habe ich nur mein Basis-Müsli im Haus. Das verzichtet idealerweise nämlich auf Rosinen, schmeckt aber dank Reisflocken, Amaranth, Sesam, Sonnenblumenkernen und Co auch ohne alles mit Milch, Buttermilch, Joghurt, Obst und/der Quark und erst recht leicht geröstet. Aber das nur am Rande.

Nach Schokolade war mir angesichts der sonnigen Tempreaturen nicht wirklich, lieber sollte es etwas Frisches sein. Vielleicht sogar mit Obst? Ein paar Äpfelchen warteten da in der Schale nur noch darauf verfeinert zu werden.

Äpfel und Cookies

Ich liebe Rezepte, die mit dem Vorheizen des Backofens beginnen, signalisiert dies doch, dass die Zubereitung nicht länger als eine Viertelstunde dauern wird. Dieses für heute von mir ausgewählte  Originalrezept fordert zu Beginn den Ofen auf 190 °C vorzuheizen. Die Zutatenliste lautet etwas anders, meine Apfel-Müsli-Kekse beinhalten folgendes:

  • 2 kleine Jonagold-Äpfel, grob geschält, entkernt und klein gewürfelt und mit ein paar Spritzern Zitronensaft am Bärunen gehindert
  • 150 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 90g brauner Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 Ei
  • einige EL Milch
  • 50g Doppelrahm-Frischkäse
  • 50g Margarine
  • 150g Müslimischung

Entgegen den Originalanweisungen habe ich alle Zutaten bis auf die Milch in einer Schüssel vermengt und dann noch so viel Milch hinzugefügt, dass alles gut zusammenhielt ohne zu klebrig zu werden. Aus dieser Masse wurden dann mittels eines Esslöffels Häufchen auf ein Backblech transferiert und für 15 Minuten in den auf 190 °C vorgeheizten Backofen geschoben.

Äpfel und Cookies

Fazit: Wie Apfel, Zimt und brauner Zucker duften, wenn sie so langsam warm werden, muss ich nicht extra erwähnen, oder? Direkt aus dem Ofen und noch gut warm schmecken die Cookies denn auch wie leckerstes Porridge und lassen sich perfekt  zum gemütlichen Sonntagsfrühstück vernaschen. Die Säure der Äpfel harmoniert erwartungsgemäß klasse mit dem Zimt, dem Müsli und der Süße des braunen Zuckers.

Leider schmecken sie kalt nicht mehr ganz so gut, sondern leider etwas sehr „gesund“.  Was bleibt ist der leckere Crunch und die Säure der Äpfel, auch die Feuchtigkeit, fast bin ich versucht von Cremigkeit der Cookies zu sprechen. Die Süße und die Ähnlichkeit mit Müsli allerdings nimmt etwas überhand. Aber gibt es eine bessere Ausrede dafür, alle Cookies direkt aus dem Ofen zu verputzen?

Urteil: 7,5 von 10

Erdnussbutter + Frischkäse + Schokolade = Ziemlich leckere Kekse

Von , 21. April 2010, 5 Kommentare

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Der April gehört nicht zu meinen Lieblingsmonaten, zu unbeständig das Wetter, zu sehr spielt er mit meiner Sehnsucht nach warmen Tagen. Dieses Jahr wollte ich ganz geschickt gelassen vorgehen, aber der lange Winter hat mir durch seine andauernde Kälte einen Strick durch die Rechnung gemacht. Kaum waren die ersten Sonnenstrahlen auf der Haut spürbar, lechzte ich schon wieder nach Erdbeeren und Eiskaffee, Sonnenbrille und leichten Salaten. Ich entfernte alles Langärmlige, alles Wollene bis auf eine leichtes Sommerjäckchen radikal aus meinem Kleiderschrank. Ich war bereit für laue Sommerabende.

Aber Pustekuchen! Regen und Frost kamen zurück und mittlerweile wickele ich mir die T-Shirts bei Gegenwind gar um den Hals. Heute war zum Beispiel wieder so ein Tag und auf dem Weg nach Hause träumte ich von warmem Tee und leckeren Cookies. Möglichst frisch aus dem Ofen sollten sie kommen, nach Butter und Schokolade duften, nicht zu crisp dieses Mal bitte sondern auf der Zunge zergehend.

Doch der heimische Kühlschrank zeigte sich unkooperativ: keine Eier, kaum Butter. Mein Glück, dass ich damals auf der Suche nach Frischkäse-Keksen auch diese erdnussigen Gesellen vorgemerkt hatte. Daraus wird sich doch was Tröstendes, was Wohltuend-Wärmendes machen lassen?

Schokolade und Erdnüsse

Und ob!

Mein Rezept für Erdnuss-Frischkäse-Schokoladen-Cookies (ausnahmweise mal in Esslöffel, da die Waage den Dienst versagt hat, grammweise findet sich das Rezept fast unverändert hier):

  • 4 EL Mehl
  • 05 EL Speisestärke
  • 3 EL Zucker
  • 2 EL crunchy Erdnussbutter
  • 1 EL Butter-Margarine-Gemisch
  • 1 TL Backpulver
  • 1,5 EL Doppelrahm-Frischkäse
  • 1 EL Milch
  • 40g Blockschokolade, gehackt

Bis auf die Blockschokolade gehört alles zu einem Teig vermengt, ich habe dafür den Mixer bemüht, dann die Schokolade gehackt und untergemischt, und zwischendurch nicht vergessen, den Backofen auf 175 Grad vorzuheizen.

Das Originalrezept spricht von 8 Keksen, das fand ich beim ersten Lesen eine ideale Menge, schließlich sah ich einem Abend allein mit den Keksen und der Teetasse entgegen. Die 80g Mehl schienen die zu erwartende Anzahl auch noch zu bestätigen, aber als ich den Teig schließlich mit nassen Fingern zu walnußgroßen Kugeln formte und diese dann mittels einer Gabel leicht flach aufs Backblech drückte, kamen mir erste Zweifel.

Zweifel, die sich schließlich erhärteten, denn irgendwann war das Blech vollständig belegt und zwar mit 23 amerikanisch anmutenden Cookies. Aber hey, da bin ich flexibel :) Erst recht, wenn die Kekse dann im Ofen (bei 175 Grad etwa 15 Minuten) die Wohnung mit lockendem Duft erfüllen und die Schokolade geradezu lasziv zu schmelzen beginnt.

Erdnuss-Frischkäse-Schokoladen-Cookies

Fazit – Zubereitung: Wunderbar schnell zu machender Teig, nur die Schokolade musste erst gehackt werden, aber auch das ist bei 40g machbar. Alles andere kam direkt aus der Packung. eine übersichtliche Anzahl von Zutaten und gleich zwei der Gattung „eher selten in Keksen zu finden“: Frischkäse und Erdnussbutter. Der Teig war gut zu handlen, etwas feucht vielleicht, aber mit feuchten Händen gut formbar.

Fazit – Geschmack und Konsistenz: Wer sich auch mal gerne Erdnussbutter auf’s Brot schmiert und manchmal sogar in Kombination mit Schokocreme, dem werden diese Kekse schmecken. Wer sich allerdings mit Erdnussbutter schwer tut, sollte Abstand halten, denn diese Cookies schmecken nach Erdnussbutter. Und diese wird durch die Schokostücke wunderbar ergänzt. Die Konsistenz ist durch den Frischkäse fluffig und da ich die Kekse wirklich nur 15 Minuten im Ofen hatte, sind sie hell und weich geblieben.

Urteil: Nichts was einen vom Hocker reißt, aber solide, leckere Kekse, schnell gemacht und schätzungsweise auch schnell verputzt. Ich gebe eine 8,5!

Eischnee und Zitronensaft: Brutti ma buoni

Von , 19. April 2010, 8 Kommentare

Brutti ma buoni

Nachdem die letzten Kekse optisch zwar super ankamen, aber leider geschmacklich nicht so ganz mithalten konnten, wollte ich dieses Mal beim Geschmack kompromisslos bleiben. Auf die inneren Werte des Feingebäcks setzen, sozusagen. Und was eignet sich für diesen Ansatz besser als  italienische Brutti ma buoni? Niente!

„Brutti ma buoni“ heißt nämlich nichts anderes als „hässlich, aber gut“, und  außen pfui, innen hui lautete damit die entspannende Devise für den Backvorgang. Diese Kekse müssten hinterher nicht dekorativ glänzen, sondern einzig durch ihren Geschmack überzeugen.

Seit ich bei bell’alimento über das Rezept gestolpert war, wollte ich diese italienische Spezialität aus dem Piemont unbedingt selbst einmal backen. Das lag einerseits daran, dass die Bruttis hier so gar nicht hässlich daher kamen, sondern eher wie eine einfachere Version der Macarons, andererseits  reizte mich die Übersichtlichkeit der Zutaten (bei bell’alimento genau 5 an der Zahl) und die ungewöhnliche Zubereitung im Wasserbad.

In der Pfanne: Brutti ma buoni

Als ich mich im Netz weiter umsah, entdeckte ich viele Abweichungen und Improvisationen um ein traditionelles Grundrezept herum, wie das ja bei vielen Gerichten über die Jahre der Fall ist. Und bald wusste ich, wie meine Version aussehen würde. Zunächst aber galt es zwischen der Zubereitung im Wasserbad und der in der Pfanne zu entscheiden.

Da traf es sich gut, dass just zu diesem Zeitpunkt das neue Backbuch der Züricherin Karin Messerli mit dem programmatischen Titel „Eischnee & Zitronensaft“ zu mir fand, das die Pfannenzubereitung bevorzugte.

Karin Messerli, Journalistin und freischaffende Autorin, und hat bereits einige Koch- und Backbücher zu verantworten, insbesondere den Vorgänger „Eigelb & Puderzucker„, der sich der klassischen (schweizer) Weihnachtsbäckerei widmete. Gemein ist ihren Bücher ihre klare, unaufgeregte Ästhetik, sowohl was Text als auch Bild betrifft.  Und was ich ganz wunderbar finde:  Die Kapitel orientieren sich an der Konsistenz der Backwaren, eines zu „von luftig bis buttrig-karamelisiert“ ein anderes für “ von zartschmelzend-luftig bis würzig-hart“.

Eischnee & Zitronensaft: Brutti ma buoni

„Die 51 Guetsli im Buch sind eine kleine persönliche Sammlung meiner liebsten Guetsli“

schreibt sie im Vorwort, und entsprechend finden sich zu fast jedem Rezept Varianten mit anderen Zutaten, Dekorvorschläge und Hinweise zu den einzelnen Zutaten.

Rezept: Brutti ma buoni *) nach Karin Messerli, allerdings musste ich ob der Eierarmut in meinem Kühlschrank die Teigmenge reduzieren und habe gleich noch ein paar Variationen hinzugefügt:

  • 2 Eiweiß (im Original 3)
  • einige Tropfen Zitronenaroma (eigentlich Zitronensaft)
  • 85g Zucker (im Original 125)
  • 1 Msp Vanillemark (eigentlich 1/8 TL Vanillepaste)
  • 1 Msp Salz
  • 50 g gemahlene Haselnüsse und
  • 50g Mandelblättchen, beides geröstet (im Original 150g Haselnüsse, geröstet, geschält und fein gehackt)
  • 1 Riegel Shokomonk zartbitter Haselnuss-Crêpe (50g dunkle Schokolade verlangte das Rezept), gehackt
  • Walnussöl (oder auch: Fett für die Pfanne)

Fest steht: Schoko- und Nussanteile können weggelassen, getauscht und ergänzt werden, der Zucker durch Puderzucker, die Vanille durch Zimt ersetzt werden.

Brutti ma buoni

Die Zubereitung gelingt, wenn erst das Eiweiß mit der Zitrone steif und dann mit dem einrieselnden Zucker final geschlagen wird. Dann Nüsse, Salz und Vanille unterheben. Jetzt kommt der Trick für die feine Konsistenz: Zu je nach Rezept unterschiedlichen Zeitpunkten, hier vor der Schokoladenzufügung und in einer gefetteten Pfanne, wird die Masse unter Rühren erhitzt, bis sie leicht Farbe annimmt. Dann kurz abkühlen lassen und die Schokostücke unterziehen. Mir gefiel der Marmoreffekt, so habe ich die Schokolade tatsächlich nur kurz untergehoben.

Anschließend den Backofen auf 160°C vorheizen, haselnussgroße Häufchen abstechen, auf einem Backblech platzieren und für 20-30 Minuten backen. Wer mag, kann sie noch warm mit Puderzucker bestäuben, mir genügte die Grundsüße und die Optik gefiel mir ohne Puderzucker auch besser.

1) Fazit, Das Rezept Das Rezept ist gelungen, es ist gut nachvollziehbar und ohne aufwendige Gerätschaften zu bewerkstelligen. Die fertigen Brutti ma buoni sind weniger hässlich als der Name vermuten lässt und von der Konsistenz her tatsächlich „von weich bis zart krokant“. Einerseits zergeht das doppelt gebackene Eiweiß auf der Zunge, die gerösteten Nüsse geben krokantigen Biss, innen wartet amerikanisch „chewy“ ein geschmacksintensiver Kern. Die Schokolade ist stark ohne überhandzunehmen und die Kekse wohl schneller weg, als ich meinen Traum von italienischen Momenten zu Ende geträumt hätte.

2) Fazit, Das Buch: Leider ist das Buch in Deutschland noch nicht verfügbar, denn bereits dieses erste Rezept daraus hat mir viel Spaß gemacht. Viele weitere wirken auf den ersten Blick ebenso machbar wie verführerisch. Für mich Sehnsuchtsschweizerin gibt es Zusatzpunkte für die Schweizer Guetsli (=Plätzchen)-Rezepte, die simple aber alles andere als sterile Sachlichkeit der Aufmachung und die variable Rezeptgestaltung.

*) Eigentlich sind es ja einfach etwas feinere Schokoladen-Nuss-Makronen, aber pssst!

Ein Hauch von Strand: Palmen-Plätzchen

Von , 15. April 2010, 5 Kommentare

Sommerliche Palmen-Plätzchen

Manchmal bedarf es nur eines Schälchen Quark, etwas Mehl,  jeder Menge bunter Streusel und einem Palmen-Ausstecher für einen Kurztrip an den Strand um dem Berliner Schmuddelwetter eins auszuwischen. Wie gut, dass ich von all dem reichlich im Hause hatte, als mich heute angesichts des weiterhin streikenden Schönwettergottes die schlechte Laune zu packen drohte.

Flugs war ein Strand Rezept ausgesucht, denn Mürbeteigplätzchen waren mir zu öde. Aber welcher Teig eignet sich noch zum Ausstechen?  Ich fand einen Quarkteig, der sich sehr angenehm verarbeiten ließ, aber leider geschmacklich nicht ganz überzeugen konnte.

Sommerliche Palmen-Plätzchen

Für den Teig (reicht min. für 2 Backbleche voller Kekse) habe ich folgende Zutaten erst in einer Schüssel, dann auf dem Tisch zusammengeknetet:

  • 300g Weißmehl (bzw. soviel, bis der Teig nicht mehr klebt)
  • 1/4 T-Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pckch. Vanillinzucker
  • 100g Quark
  • 160g Margarine
  • 1 TL Zitronenaroma (schmeckte man leider so gar nicht raus)
  • abgeriebene Schale einer Biozitrone
  • 100g Zucker

Plus noch ein wenig Mehl für’s Ausstechen, ein Eigelb zum bestreichen und Dekostreusel nach Belieben (rein geschmacklich tut es auch Hagelzucker).

Der Teig kann wunderbarereweise direkt weiterverarbeitet werden, in meinem Falle hieß das etwa 5mm dick auswellen. Vorher aber den Ofen einschalten, damit der nachher schön warm ist (wenigstens der, wenn hier die Außentemperatur schon nur äußerst zögerlich zweistellige Höhen erreicht!) Dann wurde der Palmenausstecher erst ins Mehl getunkt und hernach unzählige Male in den Teig. Und ja, der Teig ist klasse für so fragile Formen wie der Palmenstamm, der ist auch dünn noch sehr elastisch.

Die Palmenköpfchen wurden farbenfroh geschmückt und die Palmen mit etwas Abstand auf’s backpapierne Blech drapiert und für 20 Minuten bei 200 °C ging es ab in die Sonne den Ofen.

Apfel-Walnuss-Schoko-Strudel

Ich gestehe, nach 40 Palmen packte mich die Abenteuerlust und schließlich braucht man für den Tag am Strand im Büro ja auch etwas Wegzehrung! Auf dem restlichen Teig verteilte ich daher:

  • 1 EL Nutella (bzw. das was sich aus dem Glas noch herauskratzen ließ)
  • 80g Walnüsse ( grob zerhackt)
  • 1 in feine Schieben geschnittenen Apfel

Die Ränder bekamen reichlich Sonnencreme vom restlichen Eigelb zu spüren und dann wurde gerollt. Der Strudel (?) durfte mit den Plätzchen zusammen in den Ofen, brauchte aber 10 Minuten länger, also insgesamt 30 Minuten.

Summa Summarum ist das hier ein Rezept, dass ich geschmacklich nur bedingt weiterempfehlen würde. Die Plätzchen schmecken eher wie Cracker, der Teig erinnert an den de Quark-Ölteig für Flammkuchen, sehr knackig, kaum Geschmack.

Optisch sind sie aber der Renner Und schließlich hat das Auge beim Essen auch noch ein Wörtchen mitzureden! Und Spaß hat der kleine Kurzurlaub ans Backblech es jede Menge gemacht. Außerdem lassen sich zum morgendlichen Espresso oder abendlichen Rotwein zum Sonnenuntergang am Strand so ein paar Pälmchen wunderbar wegknabbern.

Für meine nächste Ladung Ausstech-Plätzchen muss ich mir aber noch was anderes überlegen. Könnt ihr mir einen Teig empfehlen?

Mein Lieblingsbäcker hier im Kiez: Die Backanstalt Berlin.

Von , 12. April 2010, 11 Kommentare

Fruchtbrötchen

Vor einigen Wochen hatte ich in Valentinas Kochbuch versprochen, euch meinen Lieblingsbäcker vorzustellen. Der, der Macadamiabrötchen backt und Walnussbrötchen. Pecannuss-, Mandel- und Pistazienbrötchen. Nun, was ihr hier seht, ist ein Fruchtbrötchen jener Backanstalt: reichlich saftige Himbeeren in lockerem, zart-süßen Hefeteig. Wer fragt da noch nach Butter, Käse, Marmelade?

Das Selber-Backen haben Christian und Michael von der Backanstalt vor 5 Jahren mit Mohn- und Sesambrötchen begonnen. Brötchen, die ihren Namen zurecht tragen, denn der Mohn befindet sich auch auf der Unterseite.  Und dann waren sie auf den Geschmack von selbstgemachten Brötchen gekommen und erfanden ein leckeres Brötchen nach dem anderen, in der Reihenfolge wie die Zutaten ihren Weg kreuzten. Walnuss? Das muss doch lecker mit Vollkornteig schmecken.  Goldhafer? Lass uns daraus ein Brötchen machen. Getrocknete Pflaumen? Rein in den Teig!

Brötchen aus der Backanstalt

Wochenends haben sie heute etwa 50 Brötchensorten im Angebot. Unter der Woche sind es noch 30, dafür sind viele davon dann lecker belegt und es gibt auch einige Brotsorten mehr. Im Bild oben übrigens u.a. ein handdekoriertes Wellness-, ein Vollkorn-Krustie, ein Feigen- und ein Cranberrybrötchen. Aber auch mit Hirse, Grünkern, und vor allem Dinkel wird hier in mannigfachen Variationen gebacken.

Und wenn das Brötchen Müslibrötchen heißt, dann wiegt es nicht nur bestimmt 250g, dann ist es auch randvoll mit Rosinen, Haferflocken und Co. Heißt es Pecannussbrötchen, dann finden sich darin und darauf reichlich ganze (!) Nüsse. Gemeinsam ist ihnen neben dem guten Geschmack, dem großzügigen Anteil der namengebenden Zutaten, dem unschlagbaren Preis und der Frische auch eine Haltbarkeit von mehreren Tagen!

Sortiment der Backanstalt

Um die 1400 Brötchen gehen an einem gewöhnlichen Samstag über den Ladentisch, und wen wundert es, nur etwa 200 davon sind normale Schrippen, die aber natürlich auch vorhanden sind. Und auch wenn das Sortiment bereits mehr als reichhaltig ist, planen die Beiden bereits die nächsten Sorten und experimentieren für den Sommer schon mit Zucchini,  Karotten und Herbes de Provence.

Ganz besonders freut mich persönlich ja, dass sie auch ihr süßes Angebot erweitern wollen. Bislang gibt es schon je 1-2 leckere Kuchen, Muffins und Cookies im Angebot, und da Christian auch Konditor ist, lohnt es sich ganz bestimmt, die Expansion dieses Bereiches im Auge zu behalten. Aber das bedeutet in meinem Falle ja auch keine besondere Anstrengung, stehe ich doch sowieso fast jede Woche vor den Regalen und überlege, welches Brötchen es diesen Sonntag auf den Frühstückstisch schafft!

Christian und Michael (Backanstalt) Michael und Christian mit Feigen- und Mandelbrötchen von der

Backanstalt Berlin
Schivelbeinerstr. 48
10439 Berlin

Mo-Fr: 05:30 – 17 Uhr
Sa-So: 06:30 – 13 Uhr

186 Fans von „Schoko und Keks“ und zwei glückliche Gewinner

Von , 11. April 2010, Noch keine Kommentare

Ritter Sport Paket

Im Rahmen des Ritter Sport Gewinnspiels hatte ich letzte Woche nach der Lieblingskombination von Schokolade und Keks gefragt.  186 von euch haben geantwortet und mir ihre liebsten Schokokekse, keksigen Schokoriegel, Eigenkreationen verraten. Vielen Dank, das war so viel mehr Teilnahme, als ich erwartet hatte!

Aber klar, Schokolade und Kekse, da kennt sich meine Leserschaft bestens aus! Und so gab es neben vielfachen Nennungen der keksigen und knusprigen Ritter Sport- (99) und Milkasorten (9) auch erstaunlich viele, die die Klassiker der Schokoriegel wählten: Hanuta-, Knoppers-,  KitKat- und Duplo-Fans (insgesamt 8) erinnerten mich zurecht, dass nicht nur die Manner-Waffel (5) erfolgreich Waffel und Schokocreme kombiniert.

15  nannten Keks-Schoko-Kombinationen wie Twix, Mikado, Ohne Gleichen Prinzenrolle, Picknick und Pick up als ihren Favoriten.

Der Kalte Hund (auch als Lukullus, Schwarzer Peter, Kellerkuchen oder Kalte Schnauze bekannt) fand 8 Fans, ein weiterer bestand auf die mütterliche Schoko-Keks-Torte! Die restlichen verteilten sich auf namenlose Kombinationen von Schokolade und knusprigem Keks, manchen lieben Nüssen oder Mandel dazu, andere verlangt es nach Minzschokolade zum Keks!

Heute dann wurden per Los die beiden glücklichen Gewinner ermittelt: Herzlichen Glückwunsch an Elke J. und Michael G!
Die Gewinner habe ich schon persönlich benachrichtigt und nächste Woche machen sich die Schokoladenpakete auf die Reise…

Mein Dank geht an Ritter Sport und an euch! Da das so viel Spaß gemacht hat, wird es bestimmt nicht allzu lange dauern, bis ich das nächste Gewinnspiel ausrufe. Das wird dann noch keksiger, hoffentlich ähnlich wertvoll und mit etwas Glück auch etwas sommerlicher. Lasst euch überraschen, ich zähl auf eure erneute Teilnahme!

5 süße Foodblogs mit Augenschmaus- Garantie

Von , 8. April 2010, Noch keine Kommentare


Oh ihr liebevoll animierten Zimties, drapierten Cookies, angebissenen Cupcakes oder schimmernden Crème brulées – hungrig im Internet surfen ist nie eine gute Idee. Zu verführerisch die Foodblogs mit ihren mannigfachen Bildern von Leckereien in Großaufnahme. Auch und gerade für uns Süßmäuler und Krümelmonster.

1) Eine, die davon ein Lied singen kann ist Donalyn von Dessertstalking: Süßspeisen so weit das Auge reicht, verlinkt zu den Blogs ihrer Produzenten, ihrer Bäcker und Köche, Naschkatzen und Gourmets.

2) Eine andere ist Jojo Krang von Eye Candy aus der Schweiz. Sie spürt hochwertig angerichtete Speisen und Snacks im Internet auf und kommentierte sie in ihrem Blog. Ob süß ob salzig, hier ist alles „visually interesting“, mehr noch: mouthwatering!

3) Einen anderen Ansatz verfolgen Aki und Alex von Ideas and Food. Die beiden experimentieren in ihrer Küche  mit ungewöhnlichen Zutaten, Methoden und Instrumenten und verwöhnen ihre Leser mit atemberaubenden Fotos von Tangelo- Zesten und in Ingwersalz!
Ein Blog für Robert, nein?

4) Food loves Writing, das Blog von Shannalee, besticht mehr durch die bildliche Schreibe der Autorin, denn durch ihre Fotos.  Ein Blog für wenn es mal regnet und man abtauchen will in eine Welt voller Lust an gutem Essen und guten Freunden. Und hey, ihre Brown Butter Cookies sehen einfach zum Vernaschen aus!

5) Dass hinter diesem Blog ein Mann steckt, hätte ich nicht gedacht. Aber Bake in Paris ist das Werk eines leidenschaftlichen Graphikdesigners in Bangkok, der vor etlichen Jahren dem Himmel sei Dank das Backen für sich entdeckte. Seine Bilder sind Ton-in- Ton-Kompositionen mit absolutem Verführ-Fokus.

Maple-Walnut-Scones à la Canadienne

Von , 5. April 2010, Noch keine Kommentare

Maple-Walnut-Scones

Keks und Schokolade ergeben eine empfehlenswerte Kombination. Ahornsirup, dieses dunkel-sämige Gold aus den Wäldern des Wilden Westens, und Walnuss aber sicherlich auch. Wie gut, dass der Freund, den ich morgen besuche, diese auch schon für sich entdeckt hat. Für ihn soll es Maple-Walnut-Scones geben, locker-leichte Gebäckteilchen mit feinem Nuss-Aroma, knackigen Walnussstückchen und der herben Süße kanadischen Ahornsirups.

Inspiration holte ich mir bei homemade deliciousness, die sich bereits in der Vergangenheit als verlässliche Quelle guter Rezepte erwiesen hatte. Ich ließ die Pecannüsse weg, verdoppelte die Ahornsirupmenge und erhöhte auf zweierlei Glasuren:

Rezept für Ostermontägliche Maple-Walnut-Scones:

  • 150g Weißmehl
  • 100g Dinkelmehl
  • 1TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 0,5 TL Zimt
  • 0,5 TL Muskat
  • 0,5 TL Salz (würde ich wohl nächstes Mal weglassen)
  • 2 EL geriebene Haselnüsse (Walnüsse hatte ich nur als ganze Nüsse da)
  • 150g Walnüsse, grob gehackt (mit 130 habe ich mich nicht zufrieden gegeben)
  • 6 EL Ahornsirup (und die waren noch zu wenig für meinen Geschmack)
  • 150g Joghurt (statt Buttermilch, ging aber genauso, der Teig war super locker!)
  • 75g Butter

Maple-Walnut-Scones

Der Teig ist schnell gemacht. Vorher noch den Ofen auf 200 °C geschaltet, auf dass er vorheizen kann. Dann alle Zutaten zu einem kräftigen Teig verkneten und 1,5 cm dick auswellen. Aus diesem Teig habe ich mittels Wasserglas etwa 4 cm große Rundstücke ausgestochen und aufs Backblech verfrachtet. Entgegen meiner Annahme gehen die Scones nicht sehr in die Breite und benötigen also nur mäßigen Abstand voneinander. Ich habe meine sehr großzügig auf dem Blech verteilt und brauchte dadurch auch 2 Backbleche.

In jedem Fall gehören die Bleche für 15 Minuten in den 200°C heißen Backofen und müssen dann für die Glasuren abgekühlt werden.

Die Glasuren machten auch in meinem Fall aus nach Clotted Cream und Marmelade, Butter oder gar Nutella schreienden Scones, eigenständige Gebäckstücke, die sich hervorragend an eine Tasse Tee oder Milchkaffee anschmiegen.

Glasur 1 – hellbraun und herb:

  • 2-3 EL Butter mit
  • 3 EL Ahornsirup schmelzen und darein
  • 3 EL Speisestärke einrühren

bis eine sämige Creme entsteht, die sich lasziv auf die Scones tröpfeln lässt ohne etwa seitlich aufs Blech zu flüchten.

Glasur 2 – cremeweiß und süß:

  • 3 EL Ahornsirup mit

soviel Puderzucker vermengen, dass eine ebenso cremige wie klebrige Glasur entsteht, mit der sich die Scones ergänzend verzieren lässt und auf der die Walnusshälften oder -viertel haften.

Soundtrack ist weder zum Backen noch zum Verzehr unbedingt nötig, aber dieser Song lief zufällig im Radio, als ich zwischen Glasurenauftrag und ersten Versuchsbissen steckte. Und er passt so gut:  Cookies Cream!

Bewertung gibt es heute in aller Kürze, der Osterhase ruft.

Pro: Die Scones sind von der Konsistenz her perfekt. Das Nussaroma schmeckt man deutlich, die Nusstücke geben Biss und die Größe war für meine Zwecke gut gewählt. Mit den zwei Glasuren schmecken sie auch alleine wundervoll, ohne Glasuren und Deko-Walnuss bleiben sie leckere Begleiter für sämtlich süßen bis neutralen Aufstriche wie Frischkäse, Butter, Marmeladen und natürlich Clotted Cream.
Zubereitung, Optik und Zutaten sind einwandfrei, simple und auch von der Qualität und Masse gut vertretbar. Das Rezept ist einfach gehalten und gewinnt durch die zweierlei Glasuren zwar an Aufwand aber eben auch an Raffinesse!

Kontra: Das Ahornsirup kommt leider erst durch die Glasuren zum Tragen, das hätte ich mir anders gewünscht. Stattdessen schmeckt man doch tatsächlich den halben Teelöffel Salz durch.

Fazit: Gut, aber optimierbar, ich gebe eine lässige 8 7,5!

Ritter Sport-Gewinnspiel

Von , 1. April 2010, 8 Kommentare

RItter Sport Gewinnpaket

Die Fastenzeit hat ein Ende und damit eure Schokoladenvorräte auch über Ostern hin weg gut gefüllt bleiben verlosen wir 2 Mal ein gar knuspriges Schokoladenpaket von Ritter Sport, das es nicht nur an Keksen in sich hat. Nein, das ist kein Aprilscherz, lasst euch von folgenden Inhalten beweisen, dass Schokolade und Keks immer wieder eine leckere Kombination ergeben:

  • 1 Schokoladenbuch
  • 2 Großtafeln der neuen Sorte „Keks und Nuss“
  • 1 Großtafel der neuen Sorte „Knusperkaramell“
  • 2 Tafeln „Kusperkeks“
  • 3 Tafeln „Neapolitaner Waffel“
  • 1 Tafel „Knusperflakes“
  • 1 Tafel „Milchcreme Mandel“

Mein Ritter Sport-Liebling bleibt seit letzter Saison unangetastet „Neapolitaner Waffel“ obwohl sie geschmacklich natürlich dem Manner Original nicht das Wasser reichen kann. Deren Original, die als „Neapolitaner Schnitte No. 239“ gibt es laut Wikipedia bereits seit 1898. Anfangs sogar lose verkauft, auf dass sich wirklich jeder Bürger zwischendurch mal etwas Süßes leisten konnte!

Ritter Sport Neapolitaner Waffel

Zur Teilnahme bitte  bis zum 10.04.2010 eine Email mit

  1. eurer Adresse und
  2. eurer Lieblingskombination von Schokolade und Keks, unabhängig von Marke oder ob vielleicht nicht sogar lieber selbst produziert.

an anne (at) kekstester.de schicken.

Pro Teilnehmer wird nur eine Email berücksichtig. Der Rechtsweg bleibt ausgeschlossen und leider muss ich ob der Portokosten die Teilnahme auf Deutschland beschränken.

Viel Glück und allseits Fröhliche Ostern!

Wiener Bröselkekse mit Schmäh!

Von , 29. März 2010, Noch keine Kommentare

Broeselkekse im Reinformat

Brösel. Während der Deutsche Brösel ausschließlich in Form von Semmelbröseln kennt und auch dieses oft genug Paniermehl nennt, weiß der Österreicher um saftigen Bröselkuchen, gekochte und gebackene Bröselknödel als Suppeneinlagen, steirischen Bröselkäse und seit neuestem auch Broeselkekse!

Seit 2010 ist der Bröselkeks in Wien in Umlauf und wunderbarerweise fand sich bereits in diesen Tagen in meiner Post ein liebevoll geschnürtes Bröselkeks-Testpaket:

Wiener Broeselkekse

Bei den Broeselkeksen handelt sich nämlich wie bei ihren designten Mürbeteignachbarn aus der Kekswerkstatt um handgefertigte Lieblingskekse mit einzig qualitativ hochwertigen Zutaten.

Aber auch die Form ihrer Kekse liegt der Bäckerin am Herzen. Sie schrieb mir dazu:

„ich lasse den keksen gerne ihre freiheit und verwende selten ausstechformen. bröselkekse werden hauptsächlich gerollt oder geschnitten. unterstützt wurde dies von der nordamerikanischen variation der drop-cookies. ich empfinde das rollen als eine sehr angenehme, ja nahezu meditative tätigkeit. ich nehme mir dafür sehr viel zeit und werde des öfteren mit eigenwilligen formen und oberflächenstrukturen belohnt. mein sortiment holt sich ideen aus dem nordamerikanischen aber auch dem europäischen kulturkreis. als gebürtige südtirolerin ist mein kulinarischer zugang seit eh und je mehrsprachig und international. bröselkeks zeigt sich daher weltoffen für alles, was optisch wie geschmacklich interessant und schön ist.“

Haferflockenkeks aus dreierlei Körnigem

Dies also ein individuell geformtes Parade-Exemplar des „Haferflockenkeks aus dreierlei Körnigem (Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen und Leinsamen), sowie Cranberries & Zimt“. Einer unserer Lieblingskekse aus diesem äußerst fotogenen Sortiment.

Einen guten zweiten Platz machte erstaunlicherweise der „Ingwerkeks mit kandiertem Ingwer und Zuckerrübensirup“, im ersten Bild ganz oben zu sehen. Erstaunlich deshalb, weil er von allen Keksen am gewöhnlichsten und blassesten daherkam, sich aber mit dem ersten Bissen geschmacklich klar nach vorne katapultierte.

Die beiden schokoladigen Kandiaten, der „Kakaokeks aus Dinkelvollmehl und ungesüßtem Kakao“ sowie der „Orangenkeks aus Edelbitterschokolade und Orangenöl“ teilen sich damit den dritten Platz. Mir gefiel der Orangenkeks ob des ausgewogenen Aromas besser, der Mittester bevorzugte den puren Kakaokeks und zwar aufgrund der Absenz anderer Aromen oder Gewürze. Mich erinnerte dieser an die Bärentatzen der Adventszeit.

Cantuccini aus dem Hause Broeselkeks

Den Abschluss bildeten zweierlei Cantuccinis:

  • Zweifach Gebackenes aus Buchweizenmehl und Cranberries
  • Zweifach Gebackenes aus Orangenschale & Mandeln mit leicht karamellisiertem Zuckerzimt

Diese überzeugten mich als Cantuccinis nicht so ganz, sowohl Konsistenz als auch Geschmack erwiesen sich als viel zu keksig. Das Buchweizenmehl erdrückte die Cranberries, während bei den Zimtenen die Orangenschale kaum schmeckbar war.

Insgesamt stellten die Kekse eine positive Erfahrung dar. Spürbar selbst gebacken, ist schon allein der beim Öffnen der Packung entsteigende Duft der unterschiedlichen Zutaten und Gewürze ein Genuss. Sie sind schmeckbar unterschiedlich und auch wenn ich nicht alle Zutaten heraus schmecken konnte – die Produzentin bestand auf eine Blindverkostung! -, waren sie sorgfältig zu einzelnen Keksvariationen kombiniert.
Die Konsistenz ist entsprechend verschieden, der Ingwerkeks zum Beispiel zergeht fast auf der Zunge, der Haferfockenkeks hingegen hat jede Menge körnigen Biss und der Kakaokeks wiederum ist wie die Amerikaner es lieben: chewy!
Contra: Geschmacklich nicht überzeugen konnten also nur die Cantuccinis, wobei wir sie einzig pur und nicht in Milchkaffee getunkt verkostet haben.  Nicht unbedingt ein Nachteil, aber wichtig zu wissen ist die ob der frischen Zutaten sehr begrenzte Haltbarkeit der Kekse von 7 Tagen! Das wiederum führt dazu, dass die Kekse nur bedingt versendbar sind. Momentan erhältlich sind sie auf Anfrage für alle Anlässe in Wien und außerdem in einer wachsenden Anzahl an Wiener Örtlichkeiten, deren Publikum gute Kekse zu schätzen weiß. Z.B. in der OZ Videothek oder im Filmcasino.
Preis: 1,20 EUR pro Keks bei einer Mindestbestellmenge von 20 Keksen
Zutaten: qualitativ hochwertig (biologisch, regional)
Bewertung (1-10): 8,5