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Schöner als Fußball: Erdnussbutter-und-Marmelade-Cookies

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Eins meiner liebsten Backblogs ist Joy the Baker aus Los Angeles. Das Blog strahlt nur so vor Joys Backfreude. Es gibt Schokoladiges,  natürlich Kekse, aber auch Kuchen, Herzhaftes und Nachrichten von außerhalb der Küche. Wenn ich nur Zeit hätte, all die feinen Sächelchen nachzubacken, herrjeh!

Gestern aber passte alles. Ich hatte noch ein paar Löffel crunchige Erdnussbutter übrig, und Joy empfahl ein überzeugend simples Rezept für Flourless Peanut Butter and Jelly Cookies. Naja, sagen wir fast alles, denn Eier hatte ich entgegen meiner Annahme nicht im Haus. Im Kühlschrank harrte nur ein leerer Eierkarton seiner Ausmusterung. Glücklicherweise lässt sich ein gutes lässt sich aber kreativ abwandeln :)

Rezept für MehlEilose Erdnussbutter-und-Marmelade-Cookies:
(ergibt 1 Blech, Zubereitungszeit inkl. Backen 30 Minuten)

  • 3 EL crunchige Erdnussbutter (cremige geht wohl auch, mag ich aber nicht)
  • 3 EL Zucker (ich habe braunen und weißen gemischt)
  • 1 Ei
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 El Himbeer-Marmelade vom letzten Sommer (Gelee und Marmeladen aller Länder vereinigt euch und seid willkommen in dieser Erdnussbutter-Kuhle)
  • 1 El Mehl ( statt dem Ei gab es bei mir etwas Mehl zum Binden und
  • 1 EL Buttermilch

Und das war es auch schon. Klasse, oder?

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Zur Zubereitung den Ofen auf 190 °C vorheizen, Erdnussbutter und Zucker schaumig schlagen, dann Ei und Backpulver, respektive Mehl, Buttermilch und Backpulver, unterrühren. Aus der Masse haselnussgroße Kügelchen aufs backpapierne Backblech setzen und mit dem Zeigefinger eine kleine Vertiefung in die Oberfläche drücken. Im Englischen heißen so geformte Cookies  übrigens Thumbprints. Es gibt sie in mancherlei Variationen an Teig und Füllmasse. In die Vertiefung füllte ich vorsichtig so viel Marmelade wie irgend möglich. Und ab ging es für 12 Minuten in den Ofen. C’est ça.

Fazit: Wunderbar einfache Cookies, mit Zutaten die Erdnussbutter-Esser meist im Haus haben. Perfekt für Situationen à la Hilfe-in-einer-halben-Stunde-kommt-Besuch-und-ich-hab nichts-Feines-da, oder aber “Erdnussbutter, Herr, lass Erdnussbutter regnen!”. Idealerweise liebt der Besuch natürlich Erdnussbutter mindestens genauso sehr wie man selbst und ist nicht etwa allergisch auf die kleinen Nüsse.

Irritierenderweise sehen die Cookies ein wenig aus wie Weihnachtsplätzchen, aber die Erdnussbutter ist ausreichend dominant. So überwiegt beim Genuss die Assoziation an amerikanische Peanutbutter-Jelly-Sandwichs und der Gedanke an Weihnachten ist spätestens mit dem nächsten Sonnenstrahl hinweg. Und nächstes Mal, habe ich mir so gedacht, versuche ich es mit Schokolade statt Marmelade.

Rezept-Urteil: 9,0 von 10

10 Antworten auf „Schöner als Fußball: Erdnussbutter-und-Marmelade-Cookies“

Super Rezept…da bekommt man Lust es nachzumachen :) Danke für die Idee!

Da will man sich im Sommer wieder einen vorzeigbaren Bauch antrainieren – findet diesen Post und kann sich wieder einen Sommer am Strand nicht ohne T-Shirt zeigen – mmmmhhhhh lecker, macht weiter so ;-D
Vor allem diese Kekse sind der HAMMER !!!

Bikinis werden generell überbewertet, unter ein T-Shirt passen viel mehr Kekse. Und Kekse schmelzen nichtmal am Strand. Echte Beachboys, sozusagen!

Bin gerade am Nachbacken. Wie hast du denn die klebrige Masse in so gleichmäßiger Form aufs Backblech gekriegt? Ich hab Mehl und Mehl und noch mehr Mehl nachgeschüttet, aber das ist wohl nicht die Lösung, oder :-)

Ach Mist, liebe Jeanny, das tut mir leid. Aber du hast instinktiv genau richtig gehandelt: Mehl zugeben, bis der Teig eine für dich akzeptable Konsistenz erreicht hat. Wie ist deine Backsession denn ausgegangen?

Danke, dass du geantwortet hast. Sie waren essbar :-) Habe viel Teig genascht, der schmeckt schon einfach lecker…

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