Auf ins Grüne: Matcha Cantuccini in der Italo-Japanese Version mit Cranberries

By , 15 Dezember, 2013, 1 Comment

Matcha Cantuccini

Noch ist nicht Weihnachten, noch liegt kein Schnee, noch werden die Tage kürzer und doch schreit in mir schon wieder alles nach Grün! Freut euch, Kinder, heut wird’s was ganz Besonderes geben: Matcha-Cranberry-Cantuccini!

Wenn das die Italiener gewusst hätten! Ihre zweifache Gebackenen, ihre Biscotti mal alles andere als klassisch, mal volle Wucht voraus: Knallgrün! Japanisch! Italo-Japanese sozusagen und ich setze noch eins drauf und backe sie mitten im Advent jenseits von allen deutschen Weihnachtsbäckerei-Traditionen.

Matcha Cantuccini

Und was soll ich sagen? Es macht Spass! Und es ist der wunderbare Auftakt in ein backherbes 2014 – be aware!
Die Zutaten sind simple, die Zubereitung allemal und ein weiteres Mal kann ich nur empfehlen, beim Backen nur die Zutaten zu verwenden, die einem schmecken. Und dann nicht zu knapp. Hier also:

Zutaten
250g Mehl
130g Zucker
30g Butter
2 Eier
1 Prise Salz
90g Mandeln, ungeschält, geröstet
90g Cranberries
2 gehäufte TL Matcha-Pulver (gibt es im Teeladen oder online, der zum Kochen und Backen reicht)

Zubereitung
(1) Alle Zutaten bis auf Mandeln und Cranberries mit einem Mixer gut vermengen, dann Mandeln und Cranberries untergeben. Aus dem Teig Rollen formen und darauf achten, dass der Durchmesser 3-4 cm nicht übersteigt, sonst werden die Kekse so riesig. Den nassen Teig für min. 1 Stunde kühl stellen.

(2) Ofen auf 220°C vorheizen. Die Rollen auf ein backpapiernes Blech geben und für etwa 20 Minuten backen. Sie sollten fest, aber noch nicht wirklich braun werden. Aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und mit einem scharfen Messer 0,5cm dicke Schieben abschneiden und auf auf dem Backpapier verteilen. Backofen auf 130°C runterschalten. Scheibchen nochmal für etwa 20-30 Minuten durchhärten lassen.

Matcha Cantuccini

Fazit: Ich zitiere die Gäste des gestrigen Abends gerne mit “geilomat”, dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass es sie in Kombination mit einem göttlichen Semifreddo gab. Aber ernsthaft, wer den herben Eigengeschmack des Matcha mag, ist mit den Kerlchen richtig. Wer Farbe auf seinem Keksteller wünscht sowieso. Und wer gerne experimentiert ist hiermit dazu eingeladen, mir seine originellste Cantuccini-Variation zu verraten. (Und sein tollstes Matcha-Rezept, eh klar, oder? (Um hier mal die unvergleichliche Katharina zu zitieren)

Urteil: 10 von 10 (auch als Solitär ein Hingucker :)

Es bleibt: Euch einen wundervollen 3. Advent zu wünschen!

Matcha in Berlin
Wohl dem, der in Berlin wohnt und die Matcha-Bar um die Ecke weiss, in der es Matcha als Cheesecake, als Matcha-Latta oder pur als Tee gibt und wo sich herrlich über Matcha fachsimpeln lässt. Der Berliner kann zudem ins Cafe CK einkehren und einen der besten besten Soja Matcha Flatwhite trinken. Überhaupt empfiehlt sich zu Matche Sojamilch. Oder Reis-Kokosmilch. Und dann ist da noch Nazuna – Japanese Deli, der japanische Deli, wo es mittags nicht nur die tollsten Bentoboxen gibt sondern eben auch Matcha Schokolade und Mousse und jetzt zur Weihnachtszeit sogar Matcha Baumkuchen. Enjoy!

Weitere Rezepte mit Matcha

Chocolate-Matcha-Sablés

Matcha-Mille Crêpes Torte mit Aprikosenquark

Matcha-Darjeeling-Plätzchen

Matcha-Limonen-Sablés

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1 Response {+}
  • Matchari

    Wow, das ist mal ein richtig tolles Rezept. Und die Fotos: Die sind dir echt gut gelungen!

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