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Glutenfrei Kekse im Test Kunst am Keks Reisen Rezepte Tartelettes

Traumberuf Kekstester? Kokos-Käsetörtchen im Keksformat!

Mini-Käsekuchen mit Kokos

Mini-Käsekuchen mit Kokosk/nüssen und Granat(apfel) – glutenfrei, leckerst und mit besten Grüssen aus tropischer Sonne! Den Granatapfel habe ich nämlich aus Indien mitgebracht, und von da stammt auch die Inspiration für das Drittel Kokosmilch in der Füllung!

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Besondere Kekse Glutenfrei Kekse im Test Müsli-Kekse Sandwich-Cookies

So wertvoll wie ein kleines Steak: Avocado Banana Oatmeal Sandwich Cookie!

Banana + Chocolate + Avocado = Sandwich. Cookie!!

Avocado in Keksen lautete die Herausforderung und was ihr da oben seht ist das Ergebnis: Reichhaltig, erdig und auf Wunsch eisgekühlt! Diese Sandwiches sind nicht nur so wertvoll wie ein kleines Steak – sie sind auch ebenso saftig.

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American Giant Cookies

Ikea? Schwedische Haferkekse!

Schwedische Haferkekse

Manchmal ist das Wetter schlecht. Manchmal könnte die Laune besser sein. Manchmal scheint alles schief zu gehen. Manchmal braucht es einen Teller voll Haferkekse mit Schokoglasur und ein großes Glas Milch, damit wir wieder lächeln. So ein Tag war heute.

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Besondere Kekse Kekse im Test Sandwich-Cookies

So schmeckt der heißeste Sommer: Ice Cream-Oatmeal Cookie-Sandwiches

Ice Cream Sandwiches

Bei diesen Temperaturen muss man sich was einfallen lassen, um seine Kekse unter’s Volk zu bringen, dachte ich mir, und machte mich auf die dringend notwendige Ice Cream Sandwiches-Mission! In Deutschland sind diese bislang nämlich tragischerweise ohne Tradition, dabei können wir es, was Eis-Verliebtheit angeht, doch locker mit den Amerikanern aufnehmen, oder? Industriell produziert gibt es in deutschen Lande entweder Domino oder Fürst Pückler von der Konkurrenz. Oder Astronauten-Eis-Sandwiches. Ich bitte euch! Da ist nichts, aber auch nichts Verführerisches dran! Dabei seht selbst, in welcher Vielfalt Ice Cream Sandwiches daherkommen!

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American Giant Cookies Besondere Kekse Kekse im Test

Rote Beete-Kekse mit Mango und Harissa

Rote Beete-Cookies vom Blech

Manchmal fragt man mich ja staunend, ob ich nicht elend zunehme, bei all den süßen Leckereien, die ich hier so verblogge. Aber ich esse gar nicht mehr Kekse, seit ich Kekstesterin bin. Ich backe nur mehr. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ich weniger Kekse kaufe, und dass die Kekse, die ich esse, jetzt meist selbst gebacken sind: mit viel Liebe und noch mehr Experimentierlust. Das zeigt sich dann nicht an runden Hüften, sondern an einem breiten Lächeln im Gesicht!

Seine Kekse selbst zu backen hat aber auch den Vorteil, dass man spontan entscheiden kann, was in die Kekse rein soll, die man vernaschen will. Und zwar nicht nur zwischen Nuss und Schokolade, Weiß- oder Vollkornmehl. Nein! Man kann in seine Kekse all das reinbacken, auf das man gerade Lust hat. Bei mir war das heute eine ganze Menge.

Angefangen hatte alles vor ein paar Monaten, als mir Angelo von seinen herzhaften Rote Beete-Keksen erzählt und mir das Rezept gemailt  hatte. Seitdem spuken mir diese Kekse im Kopf herum und vorgestern habe ich tatsächlich auch Rote Beete gekauft. Aber als es nun tatsächlich ans Backen ging, hatte ich plötzlich keine Lust mehr auf herzhaftes Gebäck und durchforstete das Netz nach süßen Rote Beete-Keksen. Nachdem ich die Tiernahrung hinter mich gebracht hatte, fand ich schließlich auch ein Rezept für leckere Rote Beete-Kekse, bei denen die Rote Beete nicht nur als Färbemittel verwendet wird.

Rote Beete-Cookies mit extra Mandel

Während dem Backen fielen mir aber noch so viele Zutaten ein, so dass sich das Rezept leicht verändert hat:

Mein Rezept für Rote Beete-Kekse (2 Bleche):

  • 200g Butter
  • 150g Brauner Zucker
  • 150g Raffinierter Zucker
  • 350g Rote Beete, gekocht, geschält und püriert
  • 1 Ei
  • 2 TL Macadamia-Sirup
  • 100g Weissmehl
  • 100g  Dinkelmehl
  • 180g Basis-Müsli
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Muskat
  • 0,5 TL Salz
  • 1 TL Harissa-Gewürzmischung (So kalt wie es draußen immer noch ist, erlaube ich mir noch ein paar Gewürze.)
  • 50g gehackte Mandeln, geröstet
  • 50g Pinienkerne, geröstet
  • 50g getrocknete Mangos, klein geschnitten

Zubereitung: Als Allererstes den Ofen auf 175 °C heizen. Dann in einer Schüssel erst Butter und Zucker schaumig schlagen und als nächstes Rote Beete, Sirup und das Ei dazugeben. In einer zweiten Schüssel die restlichen Zutaten vermischen und schließlich alles gut zusammen vermischen.

Aus dem ziemlich klebrigen und erstaunlich unroten Teig (wie sollen da bitte solch dunkelrote Cookies bei rauskommen? Dunkelt Rote Beete noch nach?) werden mit dem Esslöffel dann Häufchen mit ausreichend Abstand aufs Backblech gesetzt und mit nassen Fingern rund und platt gedrückt, auf dass die fertigen Kekse wie die große amerikanische Cookies anmuten. Und nun für 20 Minuten ab damit in den Ofen!

Rote Beete-Cookies mit Harissa

Fazit: Holla, die Waldfee! Dank der Gewürze duftet die Wohnung schon bald ziemlich lecker! Sobald die Kekse aus dem Ofen sind, ist klar, dass es keine pinken Kekse mehr werden. Der erste Biss verzeiht das aber schnell, denn im Mund explodiert eine Vielfalt an Geschmacksnuancen, dass einem schwindelig wird. Da ist Süße, da ist die Rote Beete und die Mango und da ist die Schärfe und das Salz des Harissa-Experiments. Dazu kommen die knackigen Mandel- und Pinienstückchen und das Müsli, bei dem man auch ganz schön was zu beißen hat.
Unerklärlich bleibt mir, wie ihr alle diese knallrote Farbe hinbekommen habt? Meine Cookies sind wenn, dann eher zartrosé, altrosa möchte ich sagen, wie Rhabarberschorle.

Urteil: 9 von 10  – wegen der enttäuschenden Farbe und weil ich noch nicht weiß, wie die Kekse ausgekühlt schmecken :)

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Kekse im Test Müsli-Kekse

Frühlingsfrisch: Apfel-Müsli-Cookies

Schale Äpfel

Müsli mit reichlich Äpfeln schmeckt ja noch lange nicht nur zum Frühstück gut.  Und nachdem ich hier hatte ich von leckeren Haferflocken-Keksen gelesen hatte, stand fest, dass die nächste Ladung Kekse Müsli beinhalten sollte. Einfach nur Haferflocken war mir zu öde, außerdem habe ich nur mein Basis-Müsli im Haus. Das verzichtet idealerweise nämlich auf Rosinen, schmeckt aber dank Reisflocken, Amaranth, Sesam, Sonnenblumenkernen und Co auch ohne alles mit Milch, Buttermilch, Joghurt, Obst und/der Quark und erst recht leicht geröstet. Aber das nur am Rande.

Nach Schokolade war mir angesichts der sonnigen Tempreaturen nicht wirklich, lieber sollte es etwas Frisches sein. Vielleicht sogar mit Obst? Ein paar Äpfelchen warteten da in der Schale nur noch darauf verfeinert zu werden.

Äpfel und Cookies

Ich liebe Rezepte, die mit dem Vorheizen des Backofens beginnen, signalisiert dies doch, dass die Zubereitung nicht länger als eine Viertelstunde dauern wird. Dieses für heute von mir ausgewählte  Originalrezept fordert zu Beginn den Ofen auf 190 °C vorzuheizen. Die Zutatenliste lautet etwas anders, meine Apfel-Müsli-Kekse beinhalten folgendes:

  • 2 kleine Jonagold-Äpfel, grob geschält, entkernt und klein gewürfelt und mit ein paar Spritzern Zitronensaft am Bärunen gehindert
  • 150 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 90g brauner Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 Ei
  • einige EL Milch
  • 50g Doppelrahm-Frischkäse
  • 50g Margarine
  • 150g Müslimischung

Entgegen den Originalanweisungen habe ich alle Zutaten bis auf die Milch in einer Schüssel vermengt und dann noch so viel Milch hinzugefügt, dass alles gut zusammenhielt ohne zu klebrig zu werden. Aus dieser Masse wurden dann mittels eines Esslöffels Häufchen auf ein Backblech transferiert und für 15 Minuten in den auf 190 °C vorgeheizten Backofen geschoben.

Äpfel und Cookies

Fazit: Wie Apfel, Zimt und brauner Zucker duften, wenn sie so langsam warm werden, muss ich nicht extra erwähnen, oder? Direkt aus dem Ofen und noch gut warm schmecken die Cookies denn auch wie leckerstes Porridge und lassen sich perfekt  zum gemütlichen Sonntagsfrühstück vernaschen. Die Säure der Äpfel harmoniert erwartungsgemäß klasse mit dem Zimt, dem Müsli und der Süße des braunen Zuckers.

Leider schmecken sie kalt nicht mehr ganz so gut, sondern leider etwas sehr “gesund”.  Was bleibt ist der leckere Crunch und die Säure der Äpfel, auch die Feuchtigkeit, fast bin ich versucht von Cremigkeit der Cookies zu sprechen. Die Süße und die Ähnlichkeit mit Müsli allerdings nimmt etwas überhand. Aber gibt es eine bessere Ausrede dafür, alle Cookies direkt aus dem Ofen zu verputzen?

Urteil: 7,5 von 10

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Berlin

Mein Lieblingsbäcker hier im Kiez: Die Backanstalt Berlin.

Fruchtbrötchen

Vor einigen Wochen hatte ich in Valentinas Kochbuch versprochen, euch meinen Lieblingsbäcker vorzustellen. Der, der Macadamiabrötchen backt und Walnussbrötchen. Pecannuss-, Mandel- und Pistazienbrötchen. Nun, was ihr hier seht, ist ein Fruchtbrötchen jener Backanstalt: reichlich saftige Himbeeren in lockerem, zart-süßen Hefeteig. Wer fragt da noch nach Butter, Käse, Marmelade?

Das Selber-Backen haben Christian und Michael von der Backanstalt vor 5 Jahren mit Mohn- und Sesambrötchen begonnen. Brötchen, die ihren Namen zurecht tragen, denn der Mohn befindet sich auch auf der Unterseite.  Und dann waren sie auf den Geschmack von selbstgemachten Brötchen gekommen und erfanden ein leckeres Brötchen nach dem anderen, in der Reihenfolge wie die Zutaten ihren Weg kreuzten. Walnuss? Das muss doch lecker mit Vollkornteig schmecken.  Goldhafer? Lass uns daraus ein Brötchen machen. Getrocknete Pflaumen? Rein in den Teig!

Brötchen aus der Backanstalt

Wochenends haben sie heute etwa 50 Brötchensorten im Angebot. Unter der Woche sind es noch 30, dafür sind viele davon dann lecker belegt und es gibt auch einige Brotsorten mehr. Im Bild oben übrigens u.a. ein handdekoriertes Wellness-, ein Vollkorn-Krustie, ein Feigen- und ein Cranberrybrötchen. Aber auch mit Hirse, Grünkern, und vor allem Dinkel wird hier in mannigfachen Variationen gebacken.

Und wenn das Brötchen Müslibrötchen heißt, dann wiegt es nicht nur bestimmt 250g, dann ist es auch randvoll mit Rosinen, Haferflocken und Co. Heißt es Pecannussbrötchen, dann finden sich darin und darauf reichlich ganze (!) Nüsse. Gemeinsam ist ihnen neben dem guten Geschmack, dem großzügigen Anteil der namengebenden Zutaten, dem unschlagbaren Preis und der Frische auch eine Haltbarkeit von mehreren Tagen!

Sortiment der Backanstalt

Um die 1400 Brötchen gehen an einem gewöhnlichen Samstag über den Ladentisch, und wen wundert es, nur etwa 200 davon sind normale Schrippen, die aber natürlich auch vorhanden sind. Und auch wenn das Sortiment bereits mehr als reichhaltig ist, planen die Beiden bereits die nächsten Sorten und experimentieren für den Sommer schon mit Zucchini,  Karotten und Herbes de Provence.

Ganz besonders freut mich persönlich ja, dass sie auch ihr süßes Angebot erweitern wollen. Bislang gibt es schon je 1-2 leckere Kuchen, Muffins und Cookies im Angebot, und da Christian auch Konditor ist, lohnt es sich ganz bestimmt, die Expansion dieses Bereiches im Auge zu behalten. Aber das bedeutet in meinem Falle ja auch keine besondere Anstrengung, stehe ich doch sowieso fast jede Woche vor den Regalen und überlege, welches Brötchen es diesen Sonntag auf den Frühstückstisch schafft!

Christian und Michael (Backanstalt) Michael und Christian mit Feigen- und Mandelbrötchen von der

Backanstalt Berlin
Schivelbeinerstr. 48
10439 Berlin

Mo-Fr: 05:30 – 17 Uhr
Sa-So: 06:30 – 13 Uhr

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Individualisten International Kekse im Test

Wiener Bröselkekse mit Schmäh!

Broeselkekse im Reinformat

Brösel. Während der Deutsche Brösel ausschließlich in Form von Semmelbröseln kennt und auch dieses oft genug Paniermehl nennt, weiß der Österreicher um saftigen Bröselkuchen, gekochte und gebackene Bröselknödel als Suppeneinlagen, steirischen Bröselkäse und seit neuestem auch Broeselkekse!

Seit 2010 ist der Bröselkeks in Wien in Umlauf und wunderbarerweise fand sich bereits in diesen Tagen in meiner Post ein liebevoll geschnürtes Bröselkeks-Testpaket:

Wiener Broeselkekse

Bei den Broeselkeksen handelt sich nämlich wie bei ihren designten Mürbeteignachbarn aus der Kekswerkstatt um handgefertigte Lieblingskekse mit einzig qualitativ hochwertigen Zutaten.

Aber auch die Form ihrer Kekse liegt der Bäckerin am Herzen. Sie schrieb mir dazu:

“ich lasse den keksen gerne ihre freiheit und verwende selten ausstechformen. bröselkekse werden hauptsächlich gerollt oder geschnitten. unterstützt wurde dies von der nordamerikanischen variation der drop-cookies. ich empfinde das rollen als eine sehr angenehme, ja nahezu meditative tätigkeit. ich nehme mir dafür sehr viel zeit und werde des öfteren mit eigenwilligen formen und oberflächenstrukturen belohnt. mein sortiment holt sich ideen aus dem nordamerikanischen aber auch dem europäischen kulturkreis. als gebürtige südtirolerin ist mein kulinarischer zugang seit eh und je mehrsprachig und international. bröselkeks zeigt sich daher weltoffen für alles, was optisch wie geschmacklich interessant und schön ist.”

Haferflockenkeks aus dreierlei Körnigem

Dies also ein individuell geformtes Parade-Exemplar des “Haferflockenkeks aus dreierlei Körnigem (Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen und Leinsamen), sowie Cranberries & Zimt”. Einer unserer Lieblingskekse aus diesem äußerst fotogenen Sortiment.

Einen guten zweiten Platz machte erstaunlicherweise der “Ingwerkeks mit kandiertem Ingwer und Zuckerrübensirup”, im ersten Bild ganz oben zu sehen. Erstaunlich deshalb, weil er von allen Keksen am gewöhnlichsten und blassesten daherkam, sich aber mit dem ersten Bissen geschmacklich klar nach vorne katapultierte.

Die beiden schokoladigen Kandiaten, der “Kakaokeks aus Dinkelvollmehl und ungesüßtem Kakao” sowie der “Orangenkeks aus Edelbitterschokolade und Orangenöl” teilen sich damit den dritten Platz. Mir gefiel der Orangenkeks ob des ausgewogenen Aromas besser, der Mittester bevorzugte den puren Kakaokeks und zwar aufgrund der Absenz anderer Aromen oder Gewürze. Mich erinnerte dieser an die Bärentatzen der Adventszeit.

Cantuccini aus dem Hause Broeselkeks

Den Abschluss bildeten zweierlei Cantuccinis:

  • Zweifach Gebackenes aus Buchweizenmehl und Cranberries
  • Zweifach Gebackenes aus Orangenschale & Mandeln mit leicht karamellisiertem Zuckerzimt

Diese überzeugten mich als Cantuccinis nicht so ganz, sowohl Konsistenz als auch Geschmack erwiesen sich als viel zu keksig. Das Buchweizenmehl erdrückte die Cranberries, während bei den Zimtenen die Orangenschale kaum schmeckbar war.

Insgesamt stellten die Kekse eine positive Erfahrung dar. Spürbar selbst gebacken, ist schon allein der beim Öffnen der Packung entsteigende Duft der unterschiedlichen Zutaten und Gewürze ein Genuss. Sie sind schmeckbar unterschiedlich und auch wenn ich nicht alle Zutaten heraus schmecken konnte – die Produzentin bestand auf eine Blindverkostung! -, waren sie sorgfältig zu einzelnen Keksvariationen kombiniert.
Die Konsistenz ist entsprechend verschieden, der Ingwerkeks zum Beispiel zergeht fast auf der Zunge, der Haferfockenkeks hingegen hat jede Menge körnigen Biss und der Kakaokeks wiederum ist wie die Amerikaner es lieben: chewy!
Contra: Geschmacklich nicht überzeugen konnten also nur die Cantuccinis, wobei wir sie einzig pur und nicht in Milchkaffee getunkt verkostet haben.  Nicht unbedingt ein Nachteil, aber wichtig zu wissen ist die ob der frischen Zutaten sehr begrenzte Haltbarkeit der Kekse von 7 Tagen! Das wiederum führt dazu, dass die Kekse nur bedingt versendbar sind. Momentan erhältlich sind sie auf Anfrage für alle Anlässe in Wien und außerdem in einer wachsenden Anzahl an Wiener Örtlichkeiten, deren Publikum gute Kekse zu schätzen weiß. Z.B. in der OZ Videothek oder im Filmcasino.
Preis: 1,20 EUR pro Keks bei einer Mindestbestellmenge von 20 Keksen
Zutaten: qualitativ hochwertig (biologisch, regional)
Bewertung (1-10): 8,5

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Kunst am Keks Weihnachtsbäckerei

Wunsch-Keksdose

Honigkuchen Irgendwie kam die hauseigene Weihnachtsbäckerei nicht so richtig in Gang dieses Jahr, woran auch immer das lag. Was aber prima klappte, war das Stöbern in anderen Foodblogs und das Bookmarken leckerster Rezepte. Und so gibt es an dieser Stelle heute meine virtuelle Wunsch-Keksdose, auch weil Listen wohl mal wieder en vogue (noch eine zum Thema Keks) sind.
Da ich bis auf eine Ausnahme keins der folgenden Rezepte tatsächlich nachgebacken habe, erfolgte meine Auswahl zu großen Teilen aufgrund der verführerischen Fotos und meiner Ahnung davon, wie sich die Summe der angegeben Zutaten letztendlich geschmacklich macht.

  1. Stained Glass Window Cookies – zimtige Verführung mit bunten Fensterchen aus Chele’s chocolatepot!
  2. Schwarz-Grün-Gebäck aus dem Hause Deichrunner, weil ich den Geschmach und die Optik von leider zu seltenen Pistazien liebe
  3. Lavender Shortbread von Jen aus London. Shortbread geht immer und schmeckbarer Lavendel? Das muss ich probieren.
  4. Chocolate-Espresso Snowcaps – Cookies, “lieke little snow coveres mountains, ich bitte euch, wer wollte da widerstehen?!
  5. Agnesia-Plätzchen, einfach und gut: Rezepte mit wenigen prägnanten Zutaten, wie in diesem Falle Hagebuttemark dürften nicht nur Jessie, sondern auch mir schmecken :-)
  6. Mohn-Orangen-Plantain-Plätzchen der Hedonistin. Hier kann ich zwar nichteinmal den Namen ausprechen, geschweige denn buchstabieren, aber das sind die einzigen Plätzchen, die ich nicht nur ausgesucht, sondern auch tatsächlich nachgebacken habe. Mit großem Erfolg!
  7. Rosmarin-Heidesand von Meat&Greet, weil ich diesen einfachen Mürbeteig-Heidesand-Butterplätzchen eigentlich so rein gar nichts abgewinnen kann, aber noch 2 Gläser handgepflückten Rosmarin aus der Provence rumstehen habe, und das die Chance für Heidesand sein könnte. Immerhin gibt es den ja auch mit Schokolade!
  8. Bärentatzen aus Ruby’s Küche. Weil die auch zum alljährlichen Repertoire meiner  Oma gehörten, zusammen mit Springerle übrigens, die seit diesem Jahr leider nicht mehr backen kann.
  9. Schokoladenkipferl – das ich dan icht selbst drauf gekommen bin! Statt der altbekannten und von vielen außer mir ja auch heißgeliebten Variante einfach eine schokoladige Version zu backen! Danke Petra!
  10. Karamellisierte Haferflockenknusperchen aus dem Kleinen Kuriositätenladen, die so raffiniert wie schlicht daherkommen. Karamellisiert! Haferflocken! Und ich würde Schokostücken mit reintun und Cranberries. Na gut, da wäre es dann vorbei mit schlicht.

(Sollte ich also nächstes Jahr beim Keks-Geisel-Austausch mitmachen, meine Wunschliste hätte ich hiermit schonmal eingereicht…)

Weihnachtskekse, sortiert

Gerade als wir also schon fürchteten, dass der 4. Advent ohne Weihnachtsplätzchen an uns vorübergehen würde, erbarmte sich Paula unser mit einer gehörigen Portion liebevollst dekorierter, weihnachtlicher Backkunst, inklusive Honig- und Lebkuchen! Herzlichen Dank an dieser Stelle! ( Und wer noch Weihnachtsrezepte sucht,. bediene sich.)

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Kekse im Test Müsli-Kekse

Anzac Biscuits mit Mandel statt Kokos

Australische Anzac Biscuits
Australische Anzac Biscuits

Die große Lust am Backen hält mich vom Testen neuer Fremdprodukte ab. Aber hej, es ist schließlich Advent und das Backmaterial lauert einem hinterlistigst in jedem Supermarkt auf.

Heute also Down-Under! Von Anzac Biscuits hatte ich bis vorhin noch nie gehört, probiert werden mussten sie. Und dafür wurde kräftig am Rezept geschraubt:  Statt Kokosraspel wurden die verfügbaren Mandelbestände geplündert, denn Kokos verzeihe ich fast nur in Pina Colada. Statt Butter gabs Margarine, statt Zuckerrübensirup griff ich zu Löwenzahnsirup und Zimt und Schokoglasur sind dem Advent geschuldet. Das machte sich geschmacklich und von der Konsistenz her super!

Die Zutatenliste lautete damit wie folgt:

125 g Mehl
60 g Zucker
100 g Haferflocken
1TL Zimt
50 g Mandelplättchen
50 g gehackte Mandeln
125 g Margarine
75 g Löwenzahnsirup
1 TL Natron
2 EL Wasser
Schokoglasur nach Belieben

Mehl bis Mandeln in einer Schüssel vermischen. Margarine und Sirup unter leichter Hitze schmelzen, Natron in Wasser auflösen. Dann den Backofen auf 180°Grad vorheizen.

Jetzt nur noch alle Zutaten gut vermengen (mittels Löffel, es wird ein ziemlich fester Teig). Dann in ausreichend Abstand kleine Teighäufchen aufs Backblech setzen und für 10-15 Minuten hellbraun backen.

Ich habe die Kekse hernach noch halbseitig in Schokoladenglasur getaucht. Das sieht nicht nur schick aus, das schmeckt auch so :-)

Bissfertige Anzac Biscuits