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Brownies Kekse im Test Rezepte

Birne und Schokolade = Herbst-Brownies

Brownie und Birne

Wer sich je dem sündigen Vergnügen von Schokoladenfondue hingegeben hat, weiß, dass Birnen und Schokolade, ähnlich wie Erdbeeren und Schokolade eine Kombination ist, die es in sich hat. Birnen gibt es dieses Jahr leider weniger, aber zwei habe ich gefunden, die es wie mich nach Schokolade gelüstete.

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Kekse im Test Kunst am Keks

Wie wird man eigentlich Kekstester?

Chocolate Oatmeal Cookies with Walnuts

Wie wird man eigentlich Kekstester? werde ich dieser Tage oft gefragt. Die Frage ist einfach und komplex zugleich. Einen Versuch der Erklärung will ich wagen.

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Kekse im Test

Herbstliches Baklava Light für Walnussjunkies und Birnenanbeterinnen

Baklava

Als Kind kannte ich nur Haselnüsse, Walnüsse, Erdnüsse und zur Weihnachtsbäckerei gehackte Pistazien.

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American Giant Cookies Kekse im Test

Getrocknete Kirschen + dunkle Schokolade + Walnüsse = Triple Cookies to go

Chocolate, Walnuts, Cherries

Manchmal, da brauche ich Schokolade! Und Nüsse! Und Kekse brauche ich sowieso jeden Tag :) An diesen Tagen lohnt es sich, den Vorratsschrank gründlich nach Verbackbarem zu durchkämmen. Und wenn sich Reste von Bitterschokolade, trocknen Früchten und Nüssen finden, spätestens dann ist die Zeit reif für …

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Besondere Kekse Kekse im Test Weihnachtsbäckerei

3. Advent: Exotische Kirsch-Walnuss-Würfel

Walnuss-Mandel-Kirsch-Quader - gut Kirschen essen damit!

Und Keks by Keks nähere ich mich der Überzuckerung, geht es euch auch so? Hier ein Florentiner, dort ein Pistazien-Cranberry-Biscotti, zur Nacht ein Kastanien-Cookie und im Bett doch noch einen Elisen-Lebkuchen! Höchste Zeit für ein Stück Obst! Zumindest aber für etwas leichtes, nicht zu süßes, was besonderes! Mit Mandeln. Walnüssen. Cranberries? Kirschen! Und weil’s so schön ist: mit viel Puderzucker!

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Kekse im Test Kuchen Squares

Arabischer Honig-Mandelkuchen in Squares

Arabischer Mandelkuchen (Squares)

Tobias wollte etwas Feines aus Ägypten, Annette und Jemi wünschten sich etwas mit Honig für ihren Brunch. Wenn das mal nicht die ideale Gelegenheit ist, diesen arabischen Honig-Mandelkuchen zu backen, der zwar nicht nur aber auch in Ägypten geliebt wird. Der schmeckt durch seine dicke Schicht in Honig-Sahne badendender gerösteter Mandeln nämlich nicht nur süß, sondern auch hocharomatisch.

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Kekse im Test Scones

Maple-Walnut-Scones à la Canadienne

Maple-Walnut-Scones

Keks und Schokolade ergeben eine empfehlenswerte Kombination. Ahornsirup, dieses dunkel-sämige Gold aus den Wäldern des Wilden Westens, und Walnuss aber sicherlich auch. Wie gut, dass der Freund, den ich morgen besuche, diese auch schon für sich entdeckt hat. Für ihn soll es Maple-Walnut-Scones geben, locker-leichte Gebäckteilchen mit feinem Nuss-Aroma, knackigen Walnussstückchen und der herben Süße kanadischen Ahornsirups.

Inspiration holte ich mir bei homemade deliciousness, die sich bereits in der Vergangenheit als verlässliche Quelle guter Rezepte erwiesen hatte. Ich ließ die Pecannüsse weg, verdoppelte die Ahornsirupmenge und erhöhte auf zweierlei Glasuren:

Rezept für Ostermontägliche Maple-Walnut-Scones:

  • 150g Weißmehl
  • 100g Dinkelmehl
  • 1TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 0,5 TL Zimt
  • 0,5 TL Muskat
  • 0,5 TL Salz (würde ich wohl nächstes Mal weglassen)
  • 2 EL geriebene Haselnüsse (Walnüsse hatte ich nur als ganze Nüsse da)
  • 150g Walnüsse, grob gehackt (mit 130 habe ich mich nicht zufrieden gegeben)
  • 6 EL Ahornsirup (und die waren noch zu wenig für meinen Geschmack)
  • 150g Joghurt (statt Buttermilch, ging aber genauso, der Teig war super locker!)
  • 75g Butter

Maple-Walnut-Scones

Der Teig ist schnell gemacht. Vorher noch den Ofen auf 200 °C geschaltet, auf dass er vorheizen kann. Dann alle Zutaten zu einem kräftigen Teig verkneten und 1,5 cm dick auswellen. Aus diesem Teig habe ich mittels Wasserglas etwa 4 cm große Rundstücke ausgestochen und aufs Backblech verfrachtet. Entgegen meiner Annahme gehen die Scones nicht sehr in die Breite und benötigen also nur mäßigen Abstand voneinander. Ich habe meine sehr großzügig auf dem Blech verteilt und brauchte dadurch auch 2 Backbleche.

In jedem Fall gehören die Bleche für 15 Minuten in den 200°C heißen Backofen und müssen dann für die Glasuren abgekühlt werden.

Die Glasuren machten auch in meinem Fall aus nach Clotted Cream und Marmelade, Butter oder gar Nutella schreienden Scones, eigenständige Gebäckstücke, die sich hervorragend an eine Tasse Tee oder Milchkaffee anschmiegen.

Glasur 1 – hellbraun und herb:

  • 2-3 EL Butter mit
  • 3 EL Ahornsirup schmelzen und darein
  • 3 EL Speisestärke einrühren

bis eine sämige Creme entsteht, die sich lasziv auf die Scones tröpfeln lässt ohne etwa seitlich aufs Blech zu flüchten.

Glasur 2 – cremeweiß und süß:

  • 3 EL Ahornsirup mit

soviel Puderzucker vermengen, dass eine ebenso cremige wie klebrige Glasur entsteht, mit der sich die Scones ergänzend verzieren lässt und auf der die Walnusshälften oder -viertel haften.

Soundtrack ist weder zum Backen noch zum Verzehr unbedingt nötig, aber dieser Song lief zufällig im Radio, als ich zwischen Glasurenauftrag und ersten Versuchsbissen steckte. Und er passt so gut:  Cookies Cream!

Bewertung gibt es heute in aller Kürze, der Osterhase ruft.

Pro: Die Scones sind von der Konsistenz her perfekt. Das Nussaroma schmeckt man deutlich, die Nusstücke geben Biss und die Größe war für meine Zwecke gut gewählt. Mit den zwei Glasuren schmecken sie auch alleine wundervoll, ohne Glasuren und Deko-Walnuss bleiben sie leckere Begleiter für sämtlich süßen bis neutralen Aufstriche wie Frischkäse, Butter, Marmeladen und natürlich Clotted Cream.
Zubereitung, Optik und Zutaten sind einwandfrei, simple und auch von der Qualität und Masse gut vertretbar. Das Rezept ist einfach gehalten und gewinnt durch die zweierlei Glasuren zwar an Aufwand aber eben auch an Raffinesse!

Kontra: Das Ahornsirup kommt leider erst durch die Glasuren zum Tragen, das hätte ich mir anders gewünscht. Stattdessen schmeckt man doch tatsächlich den halben Teelöffel Salz durch.

Fazit: Gut, aber optimierbar, ich gebe eine lässige 8 7,5!

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Kuchen Rezensionen / Backbücher

Es muss nicht immer Keks sein

Barcomi's Zucchini-Walnut-Bread - Zum Reinbeissen
Oder frei nach Marie Antoinette: „Wenn ihr keine Kekse habt, esst doch Kuchen!“
Wenn die Freundin sich nach einigem Zögern doch noch entschließt, den 32. Geburtstag feierlich zu begehen, darf ein Geburtstagskuchen nicht fehlen. Mein verlässlichster Kuchen ist, neben Käsekuchen,  das Zucchini-Walnut-Bread von Cynthia Barcomi. Das gelingt, schmeckt, ist angemessen originell und je nach vorhandenen Lebensmitteln varriierbar.

Mit einigen Dekosternchen wird daraus ein formidabler, weil saftiger Geburtstagskuchen, der schon während des Backens so gut riecht, dass ich alle Mühe hatte, ihn unangeschnitten zur Party mitzubringen!

Barcomi's Zucchini-Walnut-Bread - 32

Das Rezept findet sich in Cynthia Barcomis Backbuch, das uns schon so einige Schlemmerorgien beschert hat:
Meine Abwandlungen beschränkten sich dieses Mal auf Vollkorn- statt Weißmehl, Block- statt Zartbitterschokolade und drei Karotten an Stelle der zweiten Zucchini! Statt der Kastenform eine runde Backform zu verwenden hatte sich bereits beim letzten Backversuch bewährt!
Blockschokolade ist für mich schließlich Kindheitserinnerung, Backvergnügen und genussvoller Ersatz für Zartbittersorten, mit denen ich einfach nicht warm werde. Und nicht zuletzt: Blockschokolade habe ich immer im Haus!