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Kunst am Keks

Heute mal Brot statt Kekse. Nuss statt Gluten. Geschmack statt Krümel.

Nussvoll. Glutenfrei. Brot

Manchmal muss es Brot sein. Statt Keksen. Selbst gebacken. Noch ofenwarm mit dick Butter. Zum Frühstück. Oder Lunch. Egal! Solch ein Brot kam heute auf meinen Tisch: Nicht ein Hauch Mehl am Leib, dafür jede Menge Nüsse, Samen, Kokos und Kerne.

Manche von euch wissen, dass auch mich die Glutenunverträglichkeit erwischt hat. Es brauchte nicht lange bis ich mir sicher war, weiterbacken zu wollen. Weiterkrümeln zu wollen. Weiterzubloggen auch. Es brauchte aber doch einige Zeit, um Rezepte zu finden, die das Backen wert sind. Die es wert sind, euch vorgestellt zu werden.

Und dann begegnete mir dank Madame Monolog dieses Brot in Form eines Blogeintrags und jetzt, nach dem ersten Bissen, kann ich (mit vollem Mund) sagen: Ich bereue es keine Sekunde, dem Ruf gefolgt zu sein. Halleluja!

Nussvoll. Glutenfrei. Brot. Mit Erdbeermarmelade.

Backen ist für mich mehr als Kekse. Backen ist für mich immer auch Brot und so freut es mich, euch hier und heute ein Brotrezept kredenzen zu können, dass nicht ohne Vorteig, sondern auch glutenfrei, vegan und hefefrei daherkommt. Das unendlich leicht in der Zubereitung und unfassbar lecker im Geschmack!

Ob ungebacken mit dem Finger aus der Teigschüssel, frisch aus dem Ofen mit dick Butter und Erdbeermarmelade oder am nächsten Tag getoastet mit Lachs und Meerrettich – dieses Brot macht immer eine gute Figur und hier sind die wenigen Zutaten:

145g Haferflocken, kernige
65g Haselnüsse, geröstet
40g Sesam, geröstet
90g Kokosmehl
80g Flohsamen
1 TL Salz
30g Ahornsirup
50g Ghee
350 ml Wasser plus eventuell etwas mehr

Mehr nicht! Und alles gut variabel, so verlangt das Originalrezept Flaxsamen und Chia, Sonnenblumenkerne und fragt nach Butter. Kombiniert eure Lieblingsnüsse, -kerne und Samen kann ich da nur raten!

Nussvoll. Glutenfrei. Brot

Zubereitung:
(1) Alle Zutaten gut vermengen und in eine Kastenform füllen – bei mir war es eine Silikonform. Ruhig mal ein Löffelchen probieren! Und dann den Teig quellen lassen. Mindestens 2 Stunden, gerne auch über Nacht.
(2) Jetzt Ofen auf die Backtemperatur von 175 °C vorheizen. Form auf den Rost stellen und für 20-30 Minuten durchbacken lassen. Sobald das Brot stabil ist , die Oberseite leicht gebräunt, das Brot auf den Rost stürzen und nochmal 30-40 Minuten fertigbacken lassen. Mein Brot hat über eine Stunde gebraucht, ihr kennt euren Ofen!

Nussvoll. Glutenfrei. Brot

Und jetzt? Zwei, drei Minuten warten, schonmal die Butter aus dem Kühlschrank holen und dann die erste Scheibe – genau, noch ofenwarm genießen! Und? hab ich’s doch gesagt, sagenhaft, oder? Das Brot hält theoretisch ein paar Tage, schmeckt super getoastet mit Käse so gut wie mit Marmelade und macht auch optisch auf jedem Brunchbuffet einiges her – falls ihr teilen möchtet :)

6 Antworten auf „Heute mal Brot statt Kekse. Nuss statt Gluten. Geschmack statt Krümel.“

Das Brot sieht richtig herzhaft aus und ich werde es bei nächster Gelegenheit mal nachbacken, wenn ich alle nötigen Zutaten wie Ghee und Kokosmehl habe. Flohsamenschalen habe ich noch von meinen früheren glutenfreien Backversuchen, aber mit Kokosmehl habe ich zum Beispiel noch nie ein Brot gebacken. Als Basis habe ich bisher immer Buchweizenmehl genommen. Ich bin auch ganz beeindruckt davon, dass im Rezept kein Bindemittel wie Guarkernmehl ist und es trotzdem so schön aufgegangen ist.

Hi Daniel, danke für deinen Kommentar. Von dem Kokosmehl bin ich mittlerweile ab und bleib ganz bei Samen und Kernen.Das funktioniert super, macht süchtig und schmeckt getoastet mit guter Butter köstlich.

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