Finally: Oreo Cookie Cheesecake

By , 12 Februar, 2010, 24 Comments

Ein Stück Oreo-Cheesecake

Lange ersehnt – endlich gebacken. Denn wenn einer ein Jahr älter wird, der Käsekuchen und Oreo Kekse liebt, gibt es genau einen  Kuchen, der ihn noch ein kleines bißchen glücklicher macht als ein normaler Käsekuchen: der Oreo Cookie Cheesecake!

In Zeiten des Internets habe ich also Foodblogs statt Backbücher gewälzt und mich schließlich für den Rezeptvorschlag von Kochfieber entschieden. Der klang machbar, ausreichend Käsekuchen-lastig und trotzdem mit einer ansehnlichen Anzahl Oreo-Keksen versehen.

Für eine kleine Form (20cm) habe ich:

  • 15 Oreo Kekse samt Füllung zerkrümelt und mit
  • 30g geschmolzener Butter vermengt zu einem Boden zusammen gedrückt

Für die Füllung mussten:

  • 500g Quark
  • 250g Frischkäse
  • 2 Päckchen Vanillezucker (da bin ich immer großzügig)
  • 80g Mehl
  • 2 Eier
  • geriebene Schale einer Bio-Orange (kommt geschmacklich und optisch super)
  • 50g Zucker

dran glauben und wurden mit dem Mixer zu einer lockeren Masse geschlagen.

Dann ging alles ganz schnell: Die restlichen Oreos wurden horizontal geteilt (quer durch die Creme!) und am Rand aufgestellt, und zwar möglichst dicht. ( Zwei fielen dabei um und mussten noch vor Ort und Stelle vernichtet werden.) Die restlichen erhielten durch die Quark-Masse Rückendeckung, denn diese wurde großzügig auf dem Krümel-Boden verteilt.

Schon hier zeigte sich ein optischer Vorteil zum klassischen Käsekuchen: der Schwarz-Weiß-Kontrast! Außerdem sind die dunklen Oreo-Kekse erstaunlich wenig süß, dafür ein wenig herb und passen so toll zur frischen Quark-Creme.

Das Finish: Alle noch übrigen halbierten, geviertelten oder ganzen Oreo Kekse dekorativ auf der Quark-Masse verteilt und ab ging es  in den 150 Grad heißen Ofen, und das für 50 Minuten.

Oreo Cheesecake

Für die, die sich das Backen noch nicht zutrauen, hier gibt es hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, allerdings in englischer Sprache. Und auf flickr finden sich jede Menge inspirierender Oreo Cheesecake Fotos…

Die Bilanz: Da ich prinzipiell keinen Käsekuchen mag, schweige ich über das Geschmacks-Ergebnis. Aber der, den es glücklich machen sollte, mampfte genüsslich.
Von der Zubereitung her, war er einfacher als gedacht. Und die Optik lässt sich leicht variieren. Ein Rezept also mit Prädikat „dankbar“!

Related Posts
24 Responses {+}
  • richensa

    Hui, der sieht aber gut aus, dein Küchlein!
    Mit dem Oreoboden wird es in der Tat nicht so sehr süß, und mir läuft das Wasser im Munde zusammen, wenn ich die leckere Käsemasse sehe. Ich mag ja Käsekuchen ;-)
    Achja, du hast deinem Blog auch eine kleine Veränderung spendiert? Wollte gerade deiner Tag-Wolke hinterherweinen, aber da hat nur mein Skripteblocker zugeschlagen…

  • thomas werner

    Cheesecake mag ich sehr. Das ist der beste Nachtisch.

  • Anne

    Gut zu wissen, richensa, du hast ja auch mal wieder Geburtstag :-)
    Verändert wird hier immer wieder, ja, da gibt es noch einiges, was ich verbessern möchte…

  • Anne

    Für Herrn Werner Cheesecake zum Nachtisch? Ist auch notiert. Und einer der wenigen, von denen ich eher nicht naschen würde :-)

  • Chef Oli

    Diesen US-Klassiker gab es bei uns im New York Office immer zu Geburtstagen. Das ist mal eine schöne Erinnerung und Anregung zum Nachbacken – Danke!

  • Anne

    Gerne, Oli, und in New York kann ich mir den perfekt vorstellen. Dass er allerdings so einfach in der Herstellung ist, hätte ich nicht gedacht.

  • Alissa

    Hallo – die ist Dir sehr gut gelungen… das ist ein schöner Dessert.. ich esse das in den USA immer wieder gerne

  • Andrea

    Tolles Blog und echt toller Kuchen. Bin absoluter England Fan (ja ich weiß Oreos kommen aus den USA, aber ich hab sie halt in Merry old England kennen gelernt) und süchtig nach Oreos. Und nach einem guten Rezept suche ich auch schon länger. Blog und Rezept direkt mal bei diigo gespeichert :-).

  • Anne

    Hallo Alissa, ich staune ja, wie viele Fans der Oreo Cheesecake hat – ich kannte den so bis vor kurzem gar nicht. Nachbacken lohnt sich auf alle Fälle, denn so oft gibt es den in Cafés nicht..
    Obwohl bei Don’t tell Mama könnte er im ständigen Repertoire sein!

  • Anne

    Herzlich Willkommen, Andrea – schön, dass ich dir da weiterhelfen konnte *g
    Auf deinem Blog werde ich bestimmt auch öfter mal stöbern kommen…

  • Hedonistin

    Ich liebe Käsekuchen, aber ich bin eigentlich nicht so der Fan von Keksböden. Aber wenn dafür Oreos samt Füllung verwendet werden – damit könnt ich mich doch anfreunden, glaub ich. Diese verflixten Kekse haben echtes Suchtpotenzial. :-)

    Danke fürs Mitmachen beim Event!

  • Anne

    Suchtpotenzial, wie recht du hast, Hedonistin. Ich wunder mich sehr, dass von der Bäckerei noch Kekse bis zum heutigen Tag überlebt haben!
    Und sag, was spricht gegen Kekskrümelböden?

  • Lori

    wow,sieht super lecker aus…

  • Anne

    Einfach mal ausprobieren, Lori…

  • Karin

    der klingt aber lecker. Ob man den auch in eine 18er Form bekommt?? Hmmm.

  • Anne

    Auf jeden Fall, Karin! Da war durchaus noch Luft bei den 20cm…

  • Hedonistin

    Für mich spricht gegen Kekskrümelböden, dass sie sehr kompakt und (mir) viel zu fettig sind. Ich meine, da hast du – im Idealfall – den perfekten Keks, knusprig, mürb und auf der Zunge schmelzend, einen Keks, an dem es nichts zu verbessern gibt. Und dann vermengst du ihn mit Butter. Der kann so doch nicht gewinnen. Da rettet auch die Käsemasse nix mehr. :-) Ich mag lieber Käsekuchen, wo der Boden wie ein großer perfekter Keks ist. Knusprig, aber saftig. Mürbteig eben, frisch gebacken. :-)

  • Anne

    Gut, dass du das nochmal erwähnst, liebe Hedonistin! Die zusätzliche Butter hatte mich auch erst ein wenig irritiert – allerdings wo kommt nicht überall zusätzlich Sahne, Butter oder Öl dran, um den Geschmack zu verbessern? Dem Geschmack hat es in diesem konkreten Fall keinen Abbruch getan, das mag aber auch an den Keksen gelegen haben. Ich habe auch gestaunt, dass man die Kekse ohne Weiteres nochmal 50 Minuten backen kann, ohne dass sie zu Briketts würden :-)
    Prinzipiell ist mir ja Boden wichtig, auch beim Kuchen, ich möchte da im Gegensatz zu vielen anderen nicht drauf verzichten. Und ein guter Mürbeteig ist dabei definitiv nicht zu verachten :-)

  • Profis xD

    Wah :) er is grad im Ofen nur wir fürchten um das Ergebnis weil in der Englischen Anleitung stand irgendwas mit 8 stunden durchkühlen?!? ôo wir hoffen er wird was..optisch macht er ja schon was her *daumen hoch* der teig an sich schemckt auch sehr gut
    liebe grüßeee..

  • Anne

    Keine Sorge, wie alle Käsekuchen schmeckt er auch bereits noch lauwarm sehr gut. Toi, toi, toi!

  • Cheesecake mit weißer Schokolade und frischen Erdbeeren - KeksTester

    […] der Käsekuchenfreund mal wieder harte Zeiten vor sich hat, hilft nichts besser als ein leckerer Käsekuchen. Das […]

  • teresa

    Obwohl Käsekuchen nicht gerade meine Lieblingsnachspeise sind, muss ich wirklich zugeben dass dieser hier sehr sehr sehr lecker ist!!!!!! Den hat auch jeder Gast bis jetzt bekommen und es sind alle Fans von! Vielen vielen Dank!!!
    Tip: da ich einmal keine Bio-Orange finden konnte, hab ich in den Oreo-Boden einfach etwas KoumKouatLikeur gespritzt, hat super geschmeckt. Seitdem kommt das immer rein!

  • Kekstesterin

    Hallo Teresa, schön dass du dich trotz der Käsekuchen-Skepsis dran gemacht hast. Die teilen wir übrigens, und auch ich fand diese Version trotz alledem sehr lecker :) Danke für den Likörspritzer-Tipp!

  • Göttlicher Cheesecake mit Oreo Cookies und Marshmallows. Ohne Kompromisse. - KeksTester

    […] Oreo Cheesecake ganz klassisch […]

Leave a Reply