Kategorien
Kuchen Kunst am Keks

Finally: Oreo Cookie Cheesecake

Ein Stück Oreo-Cheesecake

Lange ersehnt – endlich gebacken. Denn wenn einer ein Jahr älter wird, der Käsekuchen und Oreo Kekse liebt, gibt es genau einen  Kuchen, der ihn noch ein kleines bißchen glücklicher macht als ein normaler Käsekuchen: der Oreo Cookie Cheesecake!

In Zeiten des Internets habe ich also Foodblogs statt Backbücher gewälzt und mich schließlich für den Rezeptvorschlag von Kochfieber entschieden. Der klang machbar, ausreichend Käsekuchen-lastig und trotzdem mit einer ansehnlichen Anzahl Oreo-Keksen versehen.

Für eine kleine Form (20cm) habe ich:

  • 15 Oreo Kekse samt Füllung zerkrümelt und mit
  • 30g geschmolzener Butter vermengt zu einem Boden zusammen gedrückt

Für die Füllung mussten:

  • 500g Quark
  • 250g Frischkäse
  • 2 Päckchen Vanillezucker (da bin ich immer großzügig)
  • 80g Mehl
  • 2 Eier
  • geriebene Schale einer Bio-Orange (kommt geschmacklich und optisch super)
  • 50g Zucker

dran glauben und wurden mit dem Mixer zu einer lockeren Masse geschlagen.

Dann ging alles ganz schnell: Die restlichen Oreos wurden horizontal geteilt (quer durch die Creme!) und am Rand aufgestellt, und zwar möglichst dicht. ( Zwei fielen dabei um und mussten noch vor Ort und Stelle vernichtet werden.) Die restlichen erhielten durch die Quark-Masse Rückendeckung, denn diese wurde großzügig auf dem Krümel-Boden verteilt.

Schon hier zeigte sich ein optischer Vorteil zum klassischen Käsekuchen: der Schwarz-Weiß-Kontrast! Außerdem sind die dunklen Oreo-Kekse erstaunlich wenig süß, dafür ein wenig herb und passen so toll zur frischen Quark-Creme.

Das Finish: Alle noch übrigen halbierten, geviertelten oder ganzen Oreo Kekse dekorativ auf der Quark-Masse verteilt und ab ging es  in den 150 Grad heißen Ofen, und das für 50 Minuten.

Oreo Cheesecake

Für die, die sich das Backen noch nicht zutrauen, hier gibt es hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, allerdings in englischer Sprache. Und auf flickr finden sich jede Menge inspirierender Oreo Cheesecake Fotos…

Die Bilanz: Da ich prinzipiell keinen Käsekuchen mag, schweige ich über das Geschmacks-Ergebnis. Aber der, den es glücklich machen sollte, mampfte genüsslich.
Von der Zubereitung her, war er einfacher als gedacht. Und die Optik lässt sich leicht variieren. Ein Rezept also mit Prädikat “dankbar”!