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American Giant Cookies Kekse im Test

Süß trifft salzig: Compost Cookies mit Salzstangen und Schokoladenstückchen

Compost Cookie with Pretzels and Chocolate

Endlich mal wieder Kekse backen und damit auch das Versprechen bei Kerrin von MyKugelhopf, dem schokoladigsten Blog der Schweiz,  einlösen, ihre Compost Cookies nachzubacken. Compost Cookie klingt in deutschen Ohren merkwürdig, ich gebe es zu, auch ich dachte kurz an verwilderte Gärten und müffelnde Komposthaufen. Aber Compost Cookies sind die dringend nötige Kombination aus süßer Lieblingsnascherei und salzigem Snack. Sie sind für all jene, denen nach einer Handvoll Chips nach einem Stück Schokolade oder süßer Cola gelüstet. Für diejenigen die sich Salzstangen im Schokomantel (ein anderes Nachbackvorhaben) nicht nur vorstellen können sondern regelmäßig herbeisehnen. Und sie stellen ein Vergnügen für jeden experimentierfreudigen Bäcker und damit für Backparties ebenso wie für Backvergnügen mit Kindern dar.

Compost Cookies

Nachdem ich diese individuell gestaltbaren Cookies bei Kerrin entdeckt hatte, sah ich, dass diese auch unter dem Namen Pretzel Chip Cookies in Amerika durchaus bereits Kult-Status innehaben, während sie mir hier in Deutschland weder käuflich noch ins Foodblogs untergekommen waren. Höchste Zeit, das zu ändern:

Compost Cookies to be

Zutaten:

  • 110g Butter
  • 90g Zucker, weiß
  • 40g Zucker, braun
  • 2 EL Vanillezucker, am Besten selbst gemacht
  • 2 El Ahornsirup
  • 1 Ei
  • 0,5 TL Backpulver
  • 0,5 TL Natron
  • 1 TL Salz
  • 140g Mehl
  • 100g Lieblingsschokolade (oder was immer Süßes du in deinen Keksen haben magst. Gummibären? Amarettinis? Rosinen? Snickers?)
  • 100g Salzstangen (oder was immer Salziges du in deinen Keksen haben magst. Chips? Wasabinüsse? NicNacs? Baconstrips?)

Tipp: Eine deiner Wahlzutaten sollte Biss haben, die andere darf ruhig beim Backen anschmelzen.

Compost Cookie to be

Zubereitung:

(1) Butter, Sirup und Zucker schaumig schlagen. Dann das Ei zugeben und für etwa 10 Minuten auf mittlerer Stufe mixen. Schließlich Mehl, Backpulver, Natron und Salz auf kleiner Stufe unterrühren.

(2) Wahlzutaten grob hacken, krümeln oder brechen und unter den Teig heben. Teig für min. 3 Stunden sehr kühl stellen.

(3) Backofen auf 200 °C vorheizen. Aus dem Teig mit zwei Teelöffeln Teighäufchen abstechen und mit ausreichend Abstand auf ein backpapiernes Blech setzen und für etwa 10 Minuten bei 200 °C backen.  Die Kekse sollten am Rand leicht braun werden, mehr nicht. Kekse noch auf dem Blech auskühlen lassen.

Compost Cookie

Fazit: Sehr knackige Kekse. Sehr gute Kekse. Nicht zu süß, dafür ein Hauch Salz. Variable Kekse. Einfach zuzubereiten. Ideal für gemeinsame Backsessions ebenso wie für individuelle Geburtstagskekse mit den Lieblingsschleckereien des Geburtstagskindes. Und nicht zuletzt: Tolle Kekse, um sich selbst zu beweisen, dass Chips und Holunderbeeren, Milchschokolade und Salzstangen, Lakritz und weiße Schokolade sehr wohl zusammen passen. Miniabzug weil ich sie gerne noch etwas origineller hätte. Ideen anybody?
Überhaupt: Welche Zutaten würdet ihr in eure Compost Cookies stecken? Ich bin gespannt auf eure Auswahl und natürlich die Ergebnisse dazu!

Urteil: 9,5 von 10

22 Antworten auf „Süß trifft salzig: Compost Cookies mit Salzstangen und Schokoladenstückchen“

miammmm !! i want one of your compost cookies =)

i absolutely love pretzels and chocolate together. just made compost cookies again and used pretzels, chocolate chips and chocolate covered espresso beans. SO good ! reminded me of your oatmeal cookies with espresso and sea salt.

thank you for the mention above ! have a cookie for me, bitte !

Geile Idee, auf sowas würde ich nie im Leben kommen! Klingt abartig, aber ich plädiere für Salt & Vinegar Chips und Shortbread! Einen Versuch wärs bestimmt wert… :-)

@Kerrin, thank you for inspiring me: I wouldn’t have get to know Compost Cookies without you! And well, I had three for you, hope that’s ok? :)

@Sylvia, bitte tue es (und schicke welche zum Testen :)

Die Kombination habe ich schon auf einigen amerikanischen Blogs gesehen und war immer ziemlich skeptisch. Aber irgendwie klingt das auch total lecker. Ich werde wohl mal eine kleine Test-Portion backen… ;-)

@Charlotte, ich habe auch einige! Monate Überwindung gebraucht :) Aber es lohnt sich und ich freu’ mich jetzt schon auf deine Kreation!

Chocolate Pretzels sind ja in den USA absolut keine Seltenheit und nach anfänglicher Skepsis habe ich mich seither unendlich in diese Kombination verliebt. Auch in Deutschland habe ich früher gern Salzstangen und Schokolade miteinander kombiniert. . . Das einzige, was noch besser ist, sind Peanut Butter Pretzels :)

Compost Cookies sind einfach eine ideale Möglichkeit, alle angerissenen Candyverpackungen endlich leer zu bekommen. Mein Favorit war bisher: Zerhackte Zarbitterschokolade, Pekannüsse, eine Handvoll soft Toffees und eine Handvoll BBQ Pretzels.

Mein erster Versuch war Espressoschokolade + gesalzene Erdnüsse. War gut, aber noch nicht krass genug. Mein zweiter Versuch war Espresso-Schokolade, kleingehacktes Quittenbrot und scharf angebratene Schinken-Würfel. Den Schinken hätte ich weglassen sollen, irgendwie war es dann doch eklig XD

A BIG belated visit to your blog, after you visited mine last year. Have been scanning your delicious cookie recipes, and landed on this one. Looks so good. Need to make these – and just so you know, the name is strange in English, too! :)

@Julia, welcome on my blog! I am glad you enjoy the recipes. Please tell me when you made your personal version of compost cookies, I am quite curios now about your choice of components :)

Hallo,
ich war ja echt skeptisch wie ich das gelesen habe… Mittlerweile hab ich es ausprobiert und ich muss sagen, die Kekse haben den Abend nicht mehr erlebt… :-)

Hammer genial, die werde ich öfter machen.

Danke für das Rezept.

LG Nadine

Hallo Nadine, schön, dass du dich getraut hast! Ich war auch erst skeptisch, habe es aber nie bereut :) Welche Kombination hast du denn gewählt?

Ich habe die vorgeschlagene Variante gemacht mit Salzstangen und Vollmilchschoki….

Plane aber schon die nächsten mit gesalzenen Erdnüssen und Zartbitter… und irgendwas mit weißer schoki möcht ich auch noch machen…

LG Nadine

Hallo liebe Anne!

Hab die Kekse gerade ausprobiert – etwas abgewandelt zwar (ich war u.a. zu aufgeregt, die 3 Stunden Kühlzeit abzuwarten ;-) – und sie sind super geworden! Ich nene sie liebevoll Schwangerschaftskekse!! Wegen der ungewöhnlichen salzig-süß-Kombi. Habe übrigens gesalzene Macadamianüsse mit Erdnussflips und Rosinen und Cranberrys kombiniert. Die Wucht! Danke für das Rezept!
Besteste Grüße
Miri

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