Cornelia Funke: Kein Keks für Kobolde

By , 20 Januar, 2011, 4 Comments

Cover des Kinderbuchs Kein Keks für Kobolde von Cornelia Funke

Schon lange liegt dieses Buch hier bei mir ganz oben auf dem Stapel und doch kam ich nie dazu, wenigstens einen kurzen Beitrag darüber zu schreiben. Aber dann kam es doppelt: Ich liege krank im Bett und kann nichts tun außer lesen, tippseln und Filmchen gucken und prompt kam die Tage ein kleines Porträt der Schrifstellerin Cornelia Funke im Fernsehen.

Gelesen habe ich Kein Keks für Kobolde bereits im Herbst 2010, nachdem es ob seines Titels bereits einige Zeit auf meiner Leseliste stand. Ein Kinderbuch in zwei Teilen von Teil 1, Kapitel 1, in dem die Geschichte an einem feuchten Herbstmorgen ihren Anfang nimmt, über Teil 1, Kapitel 8, das von Nudeln in Tomatensoße handelt und von Schritten in der Dunkelheit, und Teil 2, Kapitel 4, in dem sich unsere Kobolde mit leeren Bäuchen auf eine gefährliche Reise machen, bis zum finalen Kapitel 14 in Teil 2,  in dem sich fünf ausgehungerte Kobolde endlich nach Herzenslust vollfresssen können und die Geschichte ein sehr glückliches Ende nimmt.

Ein Buch für Kinder und für Erwachsene, die Kinderbücher lieben. Leider aber kein Buch für Keksliebhaber. Denn obwohl der Keks so prominent im Titel steht, hat er in der Handlung des Buches keine tragende Rolle und auch der Titelkeks steht wohl mehr als Metapher für alles Essbare und Leckere. Trotzdem ein süßes Buch voller neckischer Ideen, allein was die Koboldcharaktere betrifft, wenn vielleicht auch nicht das Beste der Frau Funke.

Denn Cornelia Funke ist nicht nur eine unglaublich erfolgreiche deutsche Schriftstellerin, sie ist auch vor allem eine sehr sympathische und im besten Sinne des Wortes phantastische Frau:

Zu jedem ihrer Bücher einen Keks, was sag ich, ein Blech Kekse! Mindestens!

4 Responses {+}
  • elisabeth

    von cornelia funke hab ich mal was gelesen „drachenreiter“ hieß das glaub ich.
    das war so toll, ich habs zwei oder dreimal gelesen
    und kinderbücher bzw. jugendbücher liebe ich sowieso.

    gute besserung wünsch ich dir!

  • Anne

    Es gibt nichts Besseres bei Krankheit, als ein Stapel voller Kinderbücher, du hast recht. Blöderweise bin ich immer noch nicht gesund.
    Aber ich arbeite dran.

  • Katharina

    Unter dem kulinarischen Aspekt hatte ich das Buch, das im Regal meiner Tochter steht, trotz meiner Neigung noch nie betrachtet. Lustig! Bei der nächsten Grippe schnappe ich es mir. :-)
    Ist das Neue Jahr nach der chinesischen Zeitrechnung für Dich gut angelaufen?

  • Anne

    Aus einem neuen Blickwinkel lässt sich so manches nochmal ganz neu entdecken ;)
    Das Jahr allerdings wird wohl nicht mehr meines. Und bei dir?

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