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Kekse im Test

Liebe hoch Drei für Monsieur Valentin: Kurkuma-Vanille-Mandel-Törtchen

Valentin ist mir eigentlich egal, aber ich bin gerade im Backfieber und würde am liebsten in alles und jeden in Gewürzen baden. So muss auch Valentin dran glauben und bekommt eine volle Ladung Südsee: Kurkuma, Kokos & Vanille!

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Brownies Kekse im Test Rezepte

Birne und Schokolade = Herbst-Brownies

Brownie und Birne

Wer sich je dem sündigen Vergnügen von Schokoladenfondue hingegeben hat, weiß, dass Birnen und Schokolade, ähnlich wie Erdbeeren und Schokolade eine Kombination ist, die es in sich hat. Birnen gibt es dieses Jahr leider weniger, aber zwei habe ich gefunden, die es wie mich nach Schokolade gelüstete.

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Kuchen

Köstliches Restevergnügen: Polenta-Apfel-Walnuss-Kuchen auf Yufkateig

Apfel-Polenta-Kuchen

Das Gute an abendlicher Backlust ist frischer Kuchen zum Frühstück. Was sag ich, frischer Apfelkuchen! Köstlicher Apfel-Walnuss-Kuchen! Saftiger Apfel-Polenta-Walnuss-Kuchen. Und es war so einfach, ihn zuzubereiten …

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American Giant Cookies Besondere Kekse Kekse im Test

Echte Piratenbräute empfehlen Espresso-Schokoladen-Kekse

Espresso-Schokoladen-Kekse

Passau wagt den Kekstest. Nach Wien, Berlin und Paris stellt sich nun die Black Pirate Coffee Crew aus Passau dem Kekstest. Und hat sich dabei was ganz besonderes ausgedacht: Annika und Carolin reichten feinsten Espresso, erlesene Zuckerkrümel und ein Rezept für Espresso-Schokoladen-Kekse ein. Zwar kann man bei den Kaffee-Piraten auch leckere Cookies erbeuten – sie nennen es Schleckereien! – aber ebenso wissen sie um die Qualität selbstgebackener Kekse.

“Hoist the sailz sweety – Hiss die Segel Schätzchen! Mit einem würzigen Espresso im Magen kommen wir weit.” Mit einem knusprigen Espresso-Schokoladen-Keks noch ein Stückchen weiter! Und so lautet das Rezept der Piratenbräute für 1-2 Bleche:

  • 1 frisch gebrühter Espresso
  • 230g Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 0,5 TL gemahlene Vanille oder das Mark einer Vanilleschote
  • 250g Mehl
  • 130g Chocolate Chips oder gehackte Kuvertüre ( ich habe zu dunkler Schokolade gegriffen)
  • 1 Handvoll Kaffeebohnen, gehackt ( nicht im Original, siehe Tipps und Tricks)

Brauner Zucker und Espresso 100 % Arabica

Zubereitung: Den Espresso abkühlen lassen – Butter und Zucker schaumig schlagen – Vanille und Espresso unterrühren. Mehl nur kurz mit den restlichen Zutaten vermischen, nicht zu viel rühren! – Jetzt die Chocolate Chips unterheben und jeweils ein Drittel des Teiges in einen kleinen Gefrierbeutel geben und anschließend den Teig im Beutel gleichmäßig ausrollen – Beutel verschließen und mind. 2 Stunden, gerne auch über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach der Abkühlphase den Backofen auf 180° C vorheizen – Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, den Gefrierbeutel entfernen und den nun festgewordenen Teig auf einem Brett in viereckige Stücke schneiden – Diese auf ein Backblech legen und je nach Größe der Kekse 15- 20 Minuten backen…

Espresso-Schokoladen-Kekse

Tipps und Tricks: Well, das klingt eigentlich alles ganz easy, wird aber bei der Gefrierbeutelphase etwas happig, vor allem wenn man wie ich keine Gefrierbeutel besitzt :) Ich habe daher den Teig in Frischhaltefolie zu einer Rolle von etwa 3 cm Durchmesser gerollt. Nach dem Kühlschrankaufenthalt wurden davon Scheibchen von etwa 0,5 cm Dicke abgeschnitten. Und bei der zweiten Fuhre Plätzchen habe ich zusätzlich eine Handvoll “Bean me up“-Kaffeebohnen kleingehackt und vor dem Backen über die Kekse gestreut. Das sorgte nicht nur für noch mehr Kaffee-Aroma sondern zusätzlich für knusprigen Crunch! Allerdings hatte ich nur zufällig ganze Bohnen im Haus, also sollte man da vorher dran denken. Außerdem empfiehlt es sich bei diesen Keksen unbedingt, sie vor Verzehr einige Stunden oder besser Tage in einer luftdichten Box aufzubewahren, vorher sind sie doch ziemlich hart.

Fazit: Der Geschmack des Espresso ist klasse! Das ahnte ich schon beim Öffnen der Packung, und wusste  es als ich den ersten Espresso trank und später  in den ersten Keks biss. Sehr fein, sehr herb, sehr edel. Da finde ich es wichtig, auch gute dunkle Schokolade zu verwenden statt einfacher Kuvertüre. Kommt dann noch der Kaffeebohnen-Crunch hinzu, sollte man zu den Keksen besser ein Glas Milch, als einen Cappuccino trinken, denn dann hat man wirklich Kaffee satt. Das Grundrezept ist nichts Besonderes, aber mit der zutatenbedingten und individuellen Verfeinerung macht es Spaß! Dass ich jemals Kekse mit zweierlei Kaffee backen würde, hätte ich mir allerdings nie träumen lassen!

Urteil: Koffeintrunkene 8,0 von 10 und ein Sternchen für den Espresso!

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Ausgestochene Plätzchen Weihnachtsbäckerei

Frühlingsplätzchen schwarzweiss

Butterplätzchen mit Streuseln

Oh Frühling, where are though? Oder wie Paul so schön schrieb “Let’s keep praying for spring!”

Auch wenn auf den Straßen wieder Schnee liegt, der Frühling ist spürbar im Anmarsch! In den Blumenläden gibt es wieder mehr als immer nur Tulpensträuße, nämlich auch welche mit Ranunkeln oder Anemonen und in den Lebensmittelgeschäften liegen bereits die Osterhasen auf der Lauer.

Zeit also für Frühlingsplätzchen! Während man sich in den USA zu solch aufwendigen wie bezaubernde CookieBlümchen aufschwingt und Englands Spring Cookies am seidenen Band baumeln, ging es mir dieses Mal rein um den Keks. Und nur sehr zweitrangig um die Optik. So habe ich statt zu frühlingshaften Förmchen auf die altbewährten zurück gegriffen: Herzchen, Sternchen, Glückchen, Rauten und Co.

Da mich Kälte und Tristesse immer noch Möhre-Ingwersuppe kochen machen, war mir auch nicht nach quietschfidelen Limetten-Keksen. Stattdessen flößte ich Butterplätzchen mit Zitronensaft und -schale einen angemessen zarten Frühlingshauch ein und dekorierte in zurückhaltendem schwarzweiss. Die von Stil- und Farbberatern gerne als Frühlingsfarben titulierten Pastelltöne liegen mir allgemein nicht so sehr, schon gar nicht auf Keksen.

Butterplätzchen mit Streuseln

So duftet die Wohnung nun adrett nach Zitrone und zarte Mürbeteigplätzchen drängen sich als Begleitung des nachmittäglichen Kaffees oder mitternächtlichem Kakao nur scheinbar auf! In Wahreheit bieten sie die willkommenste Ergänzung und versüßen das Warten auf den Frühling aufs Angenehmste!

Frühlingsvariante der klassischen Butterplätzchen:

  • 300 Gramm Mehl
  • 150 Gramm Butter
  • 100 Gramm Zucker
  • Mark einer 1/2 Vanilleschote
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 2 Eier
  • 1/2  Päckchen Backpulver

Zutaten zu einem duftenden Mürbeteig vermengen und in Folie für 1-2 Stunden auf den immer noch ausreichend kalten Balkon packen.  Möglichst dünn ausrollen, nach Lust und Laune ausstechen und die Ergebnisse auf backpapiernes Backblech setzen. Dieses gut gefüllt bei 180 Grad für etwa 10 Minuten in den Ofen schieben. Dabei bitte Sichtkontakt halten, denn die Plätzchen sollten möglichst hell bleiben!
Sind Die Plätzchen abgekühlt gilt es, je nach aktueller Ausprägung der Frühlingslaune das Dekor zu entscheiden. Ich habe 1 Eigelb mit 2 Esslöffel Milch vereinigt, die Plätzchen bepinselt und großzügig mit meinen Lieblingsstreuseln versehen.

Prädikat: Immer wieder und kinderleicht!