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Berlin

Mein Lieblingsbäcker hier im Kiez: Die Backanstalt Berlin.

Fruchtbrötchen

Vor einigen Wochen hatte ich in Valentinas Kochbuch versprochen, euch meinen Lieblingsbäcker vorzustellen. Der, der Macadamiabrötchen backt und Walnussbrötchen. Pecannuss-, Mandel- und Pistazienbrötchen. Nun, was ihr hier seht, ist ein Fruchtbrötchen jener Backanstalt: reichlich saftige Himbeeren in lockerem, zart-süßen Hefeteig. Wer fragt da noch nach Butter, Käse, Marmelade?

Das Selber-Backen haben Christian und Michael von der Backanstalt vor 5 Jahren mit Mohn- und Sesambrötchen begonnen. Brötchen, die ihren Namen zurecht tragen, denn der Mohn befindet sich auch auf der Unterseite.  Und dann waren sie auf den Geschmack von selbstgemachten Brötchen gekommen und erfanden ein leckeres Brötchen nach dem anderen, in der Reihenfolge wie die Zutaten ihren Weg kreuzten. Walnuss? Das muss doch lecker mit Vollkornteig schmecken.  Goldhafer? Lass uns daraus ein Brötchen machen. Getrocknete Pflaumen? Rein in den Teig!

Brötchen aus der Backanstalt

Wochenends haben sie heute etwa 50 Brötchensorten im Angebot. Unter der Woche sind es noch 30, dafür sind viele davon dann lecker belegt und es gibt auch einige Brotsorten mehr. Im Bild oben übrigens u.a. ein handdekoriertes Wellness-, ein Vollkorn-Krustie, ein Feigen- und ein Cranberrybrötchen. Aber auch mit Hirse, Grünkern, und vor allem Dinkel wird hier in mannigfachen Variationen gebacken.

Und wenn das Brötchen Müslibrötchen heißt, dann wiegt es nicht nur bestimmt 250g, dann ist es auch randvoll mit Rosinen, Haferflocken und Co. Heißt es Pecannussbrötchen, dann finden sich darin und darauf reichlich ganze (!) Nüsse. Gemeinsam ist ihnen neben dem guten Geschmack, dem großzügigen Anteil der namengebenden Zutaten, dem unschlagbaren Preis und der Frische auch eine Haltbarkeit von mehreren Tagen!

Sortiment der Backanstalt

Um die 1400 Brötchen gehen an einem gewöhnlichen Samstag über den Ladentisch, und wen wundert es, nur etwa 200 davon sind normale Schrippen, die aber natürlich auch vorhanden sind. Und auch wenn das Sortiment bereits mehr als reichhaltig ist, planen die Beiden bereits die nächsten Sorten und experimentieren für den Sommer schon mit Zucchini,  Karotten und Herbes de Provence.

Ganz besonders freut mich persönlich ja, dass sie auch ihr süßes Angebot erweitern wollen. Bislang gibt es schon je 1-2 leckere Kuchen, Muffins und Cookies im Angebot, und da Christian auch Konditor ist, lohnt es sich ganz bestimmt, die Expansion dieses Bereiches im Auge zu behalten. Aber das bedeutet in meinem Falle ja auch keine besondere Anstrengung, stehe ich doch sowieso fast jede Woche vor den Regalen und überlege, welches Brötchen es diesen Sonntag auf den Frühstückstisch schafft!

Christian und Michael (Backanstalt) Michael und Christian mit Feigen- und Mandelbrötchen von der

Backanstalt Berlin
Schivelbeinerstr. 48
10439 Berlin

Mo-Fr: 05:30 – 17 Uhr
Sa-So: 06:30 – 13 Uhr

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Individualisten International Kekse im Test

Wiener Bröselkekse mit Schmäh!

Broeselkekse im Reinformat

Brösel. Während der Deutsche Brösel ausschließlich in Form von Semmelbröseln kennt und auch dieses oft genug Paniermehl nennt, weiß der Österreicher um saftigen Bröselkuchen, gekochte und gebackene Bröselknödel als Suppeneinlagen, steirischen Bröselkäse und seit neuestem auch Broeselkekse!

Seit 2010 ist der Bröselkeks in Wien in Umlauf und wunderbarerweise fand sich bereits in diesen Tagen in meiner Post ein liebevoll geschnürtes Bröselkeks-Testpaket:

Wiener Broeselkekse

Bei den Broeselkeksen handelt sich nämlich wie bei ihren designten Mürbeteignachbarn aus der Kekswerkstatt um handgefertigte Lieblingskekse mit einzig qualitativ hochwertigen Zutaten.

Aber auch die Form ihrer Kekse liegt der Bäckerin am Herzen. Sie schrieb mir dazu:

“ich lasse den keksen gerne ihre freiheit und verwende selten ausstechformen. bröselkekse werden hauptsächlich gerollt oder geschnitten. unterstützt wurde dies von der nordamerikanischen variation der drop-cookies. ich empfinde das rollen als eine sehr angenehme, ja nahezu meditative tätigkeit. ich nehme mir dafür sehr viel zeit und werde des öfteren mit eigenwilligen formen und oberflächenstrukturen belohnt. mein sortiment holt sich ideen aus dem nordamerikanischen aber auch dem europäischen kulturkreis. als gebürtige südtirolerin ist mein kulinarischer zugang seit eh und je mehrsprachig und international. bröselkeks zeigt sich daher weltoffen für alles, was optisch wie geschmacklich interessant und schön ist.”

Haferflockenkeks aus dreierlei Körnigem

Dies also ein individuell geformtes Parade-Exemplar des “Haferflockenkeks aus dreierlei Körnigem (Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen und Leinsamen), sowie Cranberries & Zimt”. Einer unserer Lieblingskekse aus diesem äußerst fotogenen Sortiment.

Einen guten zweiten Platz machte erstaunlicherweise der “Ingwerkeks mit kandiertem Ingwer und Zuckerrübensirup”, im ersten Bild ganz oben zu sehen. Erstaunlich deshalb, weil er von allen Keksen am gewöhnlichsten und blassesten daherkam, sich aber mit dem ersten Bissen geschmacklich klar nach vorne katapultierte.

Die beiden schokoladigen Kandiaten, der “Kakaokeks aus Dinkelvollmehl und ungesüßtem Kakao” sowie der “Orangenkeks aus Edelbitterschokolade und Orangenöl” teilen sich damit den dritten Platz. Mir gefiel der Orangenkeks ob des ausgewogenen Aromas besser, der Mittester bevorzugte den puren Kakaokeks und zwar aufgrund der Absenz anderer Aromen oder Gewürze. Mich erinnerte dieser an die Bärentatzen der Adventszeit.

Cantuccini aus dem Hause Broeselkeks

Den Abschluss bildeten zweierlei Cantuccinis:

  • Zweifach Gebackenes aus Buchweizenmehl und Cranberries
  • Zweifach Gebackenes aus Orangenschale & Mandeln mit leicht karamellisiertem Zuckerzimt

Diese überzeugten mich als Cantuccinis nicht so ganz, sowohl Konsistenz als auch Geschmack erwiesen sich als viel zu keksig. Das Buchweizenmehl erdrückte die Cranberries, während bei den Zimtenen die Orangenschale kaum schmeckbar war.

Insgesamt stellten die Kekse eine positive Erfahrung dar. Spürbar selbst gebacken, ist schon allein der beim Öffnen der Packung entsteigende Duft der unterschiedlichen Zutaten und Gewürze ein Genuss. Sie sind schmeckbar unterschiedlich und auch wenn ich nicht alle Zutaten heraus schmecken konnte – die Produzentin bestand auf eine Blindverkostung! -, waren sie sorgfältig zu einzelnen Keksvariationen kombiniert.
Die Konsistenz ist entsprechend verschieden, der Ingwerkeks zum Beispiel zergeht fast auf der Zunge, der Haferfockenkeks hingegen hat jede Menge körnigen Biss und der Kakaokeks wiederum ist wie die Amerikaner es lieben: chewy!
Contra: Geschmacklich nicht überzeugen konnten also nur die Cantuccinis, wobei wir sie einzig pur und nicht in Milchkaffee getunkt verkostet haben.  Nicht unbedingt ein Nachteil, aber wichtig zu wissen ist die ob der frischen Zutaten sehr begrenzte Haltbarkeit der Kekse von 7 Tagen! Das wiederum führt dazu, dass die Kekse nur bedingt versendbar sind. Momentan erhältlich sind sie auf Anfrage für alle Anlässe in Wien und außerdem in einer wachsenden Anzahl an Wiener Örtlichkeiten, deren Publikum gute Kekse zu schätzen weiß. Z.B. in der OZ Videothek oder im Filmcasino.
Preis: 1,20 EUR pro Keks bei einer Mindestbestellmenge von 20 Keksen
Zutaten: qualitativ hochwertig (biologisch, regional)
Bewertung (1-10): 8,5

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Besondere Kekse Kekse im Test Rezensionen / Backbücher

Oetker’s Frischkäse-Kekse to go

Frischkäse-Kekse aus dem Glas

Dass ich dieses Buch haben musste, stand spätestens mit der Eröffnung dieser meiner KeksTest-Arena fest. Welches Plätzchen ich nun aber daraus zu erst backen würde, blieb durchaus einige Zeit unklar. Nach dem ersten Blättern durch die Rezepte, waren mir diese viel zu hausbacken erschienen. Beim zweiten Blick nach einigen Wochen hatte sich das komplett geändert, ich wollte Pinienkern-Makronen versuchen und Weinplätzchen. Schließlich hatte ich mich auf die Möhren-Gnocchi der Nonna festgelegt. Die heißen nicht nur so, die sehen tatsächlich zumindest im Backbuch auch so aus!

Dabei blieb es. Wochenlang. Aber ich kam nicht dazu, stattdessen wurde alles andere gebacken: erst Zucchini Brot, dann Rüblitorte und zuletzt Apfelkuchen. Und heute, da tatsächlich ein frühlingshafter Plätzchen-Backversuch möglich wäre, habe ich keine Möhren im Haus. Geschweige denn Pistazien.

Aber Frischkäse. Und während andere konsequent sind, kann ich improvisieren. Et voilà: Frischkäse-Kekse! Halb Frischkäse, halb Mandeln plus die üblichen Backzutaten. Dass die meinen etwas dunkler gerieten, liegt an meiner Verwendung von gemahlenen Mandeln mit statt ohne Schale:

Frischkäse-Kekse gestapelt

Morgen  hat nämlich ein Beuteltier Geburtstag und da gibt es standesgemäß kleinteilige Kekse statt schwergewichtiger Kuchen! Ich bin gespannt, ob sie gefallen, gebacken sind sie jedenfalls ratzfatz.

Zutaten to klickErst gilt es Frischkäse und Butterschmalz schaumig zu rühren, dann erst kommen Vanille-Zucker, Zucker und Bittermandel-Aroma (bei mir durch französisches Macadamia-Nuss-Aroma ersetzt). Schließlich das Eiweiß. Hier war ich mir unsicher, aber da im Rezept nichts weiter stand, kam mein Eiweiß direkt aus dem Ei in die Frischkäsemasse.

Ganz falsch schien das nicht gewesen zu sein. Zu guter Letzt Mehl, Backpulver, Mandeln und  geriebene Zitronenschale untermengen und fertig ist der Teig.  So mag ich das ja und formte rasch kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.

Dann allerdings stutzte ich erneut: Es galt die Teighäufchen bereits vor dem Backen mit Puderzucker zu bestäuben, das hatte ich ja noch nie! Aber gut, auch das versuchte ich und schob das Blech samt Puderzucker für 12 Minuten in den Ofen.

Well, ich habe nachträglich durchaus nochmal nachgestaubt, ich meine, halb gestaubt ist höchstens halb gewonnen! Das Ergebnis sind sehr saftige, und ebenso zarte wie milde und daher frühlingshafte Kekse. Deren Mandel-Macadamia-Flair erst mit dem zweiten Bissen auftrumpft. Dann aber ist man verloren, Keks für Keks für Keks…

Bewertung (1-10): 8,5
Pro: Kekse, die  wohl dank dem Frischkäse wie leckerer roher Keksteig schmecken: intensiv und saftig. Süß, aber nicht zu süß. Übersichtliche Zutatenauswahl. Leicht zuzubereiten. Überschaubarer zeitlicher Aufwand. Fast ohne Mehl.
Contra: Das Mandel/Macadamia-Aroma  ist mir noch nicht ausgeprägt genug und das liegt eher nicht daran, dass meine Mandeln nicht geschält waren. Nächstesmal werde ich  vorher auf jeden Fall rösten. Wenn ich nicht doch ein anderes  Rezept ausprobiere, da sind bestimmt noch so einige Schätze zu bergen.

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Kekse im Test Neuheiten

Sonnentor – Bio Kekse aus Österreich

Sonnentor - Alles Liebe Kekse

Schon damals, als ich noch zur Schule ging, 19hundertirgendwann, gehörten Kekse zu meinen Leibgerichten. Neben Cordon Bleu und Lasagne übrigens.  Meine Eltern lebten so alternativ wie irgend möglich, und das bedeutete nicht nur, dass meine Kekse selbst gebacken, der Joghurt selbst gemacht, sondern natürlich auch, dass meine Schulhefte nicht durch glänzende Plastikumschläge, sondern durch Recyclingpapier geschützt wurden.

Warum ich das erzähle? Weil mich die Sonnentor-Kekse, die sich heute auf meinem Teller zusammen fanden, binnen Minuten in diese Zeit zurück beamten. Schlichte Mürbeteig-Kekse, die wie selbst gebacken daher kommen: Nicht einer gleicht dem anderen. So ist der eine ein wenig dunkler geraten, dem anderen fehlt ein Stückchen. Und die so biologisch wertvoll schmecken, wie es damals nur die tatsächlich selbst gebackenen taten, während die kaufbaren Markenprodukte – chemisch süß und perfekt dekoriert – (leider) unerreichbar blieben.

Sonnentor - Schutzengel Kekse auf Nutellabrot

Die Schutzengelkekse beinhalten laut Packungsangaben Blütenpollen, Rosenblüten, Sonnenblumenblätter gar und Korn- und Ringelblumen. Leider schmeckt man diese weder, noch fallen sie optisch ins Gewicht. Stattdessen finden sich in der Tüte mürb-würzige Keks- Flügel, die sich wunderbar in Milchkaffee tunken lassen oder aber, das war meine erste Idee, mit einem noch warmen Nutellatoast ergänzen lassen.  Denn Zimt, Ingwer und Nelken der Kekse passen für mich ideal zu warmem, cremigen Speisen. In der Kombination stellen die Dinkelvollkornkekse so einen leckeren Wintersnack dar!

Die mit rosa Streifen glasierten Herzen der Alles Liebe Kekse sind weitaus lieblicher im Geschmack und süßer. Auch hier bleiben die Erd- und Himbeerstückchen leider im Verborgenen. Durch die Farbakzente der Glasur und die fruchtigen Bestandteile bieten auch diese Kekse ein durchaus angenehmes Geschmackserlebnis. Ich empfehle dazu ein Glas frische Milch, kalt oder warm, mit Kakao, Honig oder ohne, oder einen milden Tee.

Was bleibt, ist das Gefühl etwas Gutes gegessen zu haben, kaum möchte man von Süßware sprechen.  Und genau damit reihen sich diese beiden Kekssorten in die Sonnentor-Produktpalette ein,  zu der unter anderem auch feine Tees und Gewürzmischungen zählen. Um Gesundheit geht es, um Nachhaltigkeit und Authentizität.


Sonnentor - Kekse zum Lieben und Fliegen

Name: “Sonnentor Alles Liebe Kekse – Weizenmehlkekse” und “Sonnentor Schutzengel Kekse – Dinkelvollkornkekse”
Keksdealer: online oder im Bioladen
Packungsgröße: 125g
Preis: 3,35 EUR (im Online-Shop von Sonnentor)
Zutaten: Alles Liebe: Weizenmehl* 45%, Margarine*, Rohrzucler*, Staubzucker*, Mandelmehl*, Vollei*, Rote Beete*,rosa Pfeffer*, Backpulver Reinweinstein, Bio-Aroma Erdbeere*, Zitronenöl*, Eiweißpulver*, Rosenblüten*, Erdbeerstücke*, Koriander*, Bourbon Vanille*, Himbeerstücke*
Schutzengel: Dinkelvollkornmehl* 46,7%, Margarine*, Rohrzucker*, Haselnüsse*, Honig*, Piment*, Vollei*, Rübenzucker*, Blütenpollen* 5%, Backpulver Reinweinstein, Rosenblüten*, Sonnenblumenblätter*, Ringelblumen*, Kornblumen*, Zimt-Cassia*, Nelken*, Ingwer*, nat. Bio Vanille Aroma mit Bourbon-Extrakt*.
* = aus kontrolliert biologischem Anbau
Bewertung (1-10): 6,5
Pro: Ehrliche Kekse ohne Schnickschnack, die nicht vorgeben etwas anderes zu sein als sie sind, bei denen man ihre Zubereitung mit Vollkornmehl sieht und schmeckt. Außerdem durchweg natürliche Zutaten, keine Konservierungsstoffe, kaum Aromastoffe und trotzdem viel Würze. Plus eine geradezu nostalgische Anmut.
Contra: Ja, die Zutatenlisten lesen sich toll, nur leider schmeckt man von all den Köstlichkeiten viel zu wenig. Stattdessen herrscht eine gewisse Trockenheit vor, die mich dazu brachte, die Kekse auf mein Nutellatoast zu drapieren.

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Besondere Kekse Kekse im Test

Nussstängeli sind toll

Nussstängeli-Türmli

Falls Sie es noch nicht wussten, Nussstängeli sind toll. Punkt aus. Und sollte tatsächlich  jemand zu zweifeln wagen, ziehe ich spontan folgende schlagkräftigen Argumente aus der Schürzentasche:

  1. Schweizer Nusstängeli sind trotz der vielen Nüsse keine Weihnachtsplätzchen, sondern Ganzjahreskekse!
  2. Nussstängeli dienen ob der vielen Nüsse als ideales Nervenfutter.
  3. Nussstängeli beruhen auf einem wundervoll einfachen Rezept, dass sich zudem auf die anwesenden Cerealien anpassen lässt.
  4. Sie passen perfekt zu aromatischem Tee, Cappuccino und heißer Schokolade, ebenso aber auch zum Bier. (Pur genießen geht natürlich auch.)
  5. Kross wie sie sind, eignen sie sich hervorragend zum Tunken.
  6. Es sind so ziemlich die uneitelsten Plätzchen, die ich kenne. Alles andere als platt kommen die robusten, quaderförmige Barren sehr gut ohne irgendwelchen Schnickschnack aus, einzig ein wenig Eigelb bringt ihre Oberseite zum Glänzen.
  7. Migros-Goodie für Schweizer Ohren und zorra!

Nussstängeli mit Sternli

Ok, zugegeben, auch Nusstängeli haben Nachteile. Eingefallen sind mir diese drei:

  1. Es umgibt sie die unwiderstehliche “Nehm-ich-eines-muss-ich-alle-vernaschen-Aura”.
  2. Wegen der massiven Nussnote würde ich sie im Hochsommer nicht gegen Eis antreten lassen.
  3. Um in den vollen Genuss ihres Aromas zu kommen, muss man sie mindestens eine Woche in einer Keksdose ruhen lassen. – Nur gut, dass ich dieses Mal zum Verschenken gebacken hatte, und dass zumindest meine Version auch frisch aus dem Ofen genießbar war!

Als ich letzthin nämlich vor der Frage stand, welche Kekse ich für mein Lieblingspraxisteam backe, erinnerte ich mich dieser nicht zu süßen Knabberstängelchen und machte mich sogleich auf die Suche nach einem Rezept. Fündig wurde ich bei swissmilk, deren Nussstängeli-Rezept mich optisch und inhaltlich gleichermaßen zu überzeugen wusste.
Angepasst auf die bei mir vorhandenen Zugaben ergab sich folgender Weg zum nussigen Erfolg (die Originalzutaten in Klammer):

  • 75g weiche Butter und 50g Margarine (125g weiche Butter)
  • 80g Zucker und ein Päckchen (125g Zucker)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 100g Mehl (175g Mehl)
  • je 100g gemahlene Haselnüsse und Mandeln (125g gemahlene Haselnüsse)
  • 1 Eigelb mit 1 TL Milch und 1 EL kalter Kaffee (1-2 Eigelb, mit 1 TL Milch verdünnt)

1. Schritt: Butter mit Zucker, Salz und Eiern schaumig schlagen. Haselnüsse, Mandeln und Mehl zugeben und rasch zu einem Teig zusammenrühren. Diesen in Folie gewickelt, etwa 1 Stunde auf dem eisigen Balkon deponieren (Das Original verlangte nach dem Kühlschrank).

2. Schritt: Teig auf wenig Mehl 7 mm dick auswellen (nächstes Mal nehme ich mindestens 1 cm, auf dass die Stängeli nachher auch wirklich eine quadratische Schnittfläche haben), in Stängeli von 5 x 1,5 cm schneiden, auf das mit Backpapier belegte Blech legen. Dann mit der Eigelb-Kaffeelösung bestreichen.

3. Schritt: In der Mitte des auf 200 °C vorgeheizten Ofens 8-10 Minuten backen. Unbedingt aufpassen, dass sie nicht zu lange backen und dadurch austrocknen!

PS: Erwähnte ich bereits, dass ich gute 3-Schritt-Rezepte zutiefst verehre und eifrigst sammle?

Nussstängeli mit Sternli (in line)

Da ich sie zum Verschenken gebacken hatte, verzierte ich die etwas zu platt geratenen Stängeli mit Sternchen aus weißer Schokolade und den restlichen gemahlenen Mandeln. Es sollte zu ihrem Schaden nicht sein.

Name: Nussstängeli, zuweilen auch Schweizer oder gar Appenzeller Nussstängeli
Preis: vernachlässigbar
Bewertung (1-10): 9
Pro: Was bleibt mir, als für die gute Rezeptvorlage zu danken und die Empfänger vielleicht wenigstens anonym zu zitieren: “…und die Kekse……….hmmmmmmmmmmmmm… danke :-) !!”
Contra: Etwas zu platt und entgegen dem oben noch hochgelobten puristischen Diktat dekoriert :-)

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Kekse im Test Klassiker

“Erst Gaudy”: Cantuccini

Cantuccini

Als ich kurz vor Weihnachten die Schönhauser Allee entlang stolperte, auf der Suche nach letzten Geschenken, fiel mir glücklicherweise trotz der vielen Menschen ein schlichtes Hinweisschild zum neu eröffneten Café “Erst Gaudy” auf. Da es sich nur in wenigen Metern Distanz zum Schild befand, entschloß ich mich zum Spontan-Test!
Hereingestolpert, fiel mein Blick sofort auf die zentrale Theke, auf der es sich Tütchen mit selbstgemachten Keksen neben Croissants gemütlich gemacht hatten. Ansonsten wirkte das Café noch nicht allzu einladend auf mich –  war ich zu sehr in Eile oder war die mangelnde Atmosphäre der anfänglichen Improvistaion und Unsicherheit geschuldet?
Cantuccini noch verpackt

Riesen-Cantuccinis gab es jedenfalls, und Kekse mit Hafer, erinnere ich mich heute dunkel. Und ein Tütchen klassischer Cantuccini nahm ich mit. Es gab zwar auch welche mit Schokolade statt Mandeln, aber da ich sie meinem Cantuccini-liebenden Mitbewohner und nicht chocoholic me mitbringen wollte, griff ich zu den klassischen. Cantuccini gigantesque müßten die ja eigentlich heißen, waren sie doch mindesten dreimal so groß, oder besser so lang, wie die üblichen!
Da Weihnachten mit all seinen Plätzchen, Lebkuchen und Spekulatius vor der Tür stand, freute sich der Mitbewohner zwar sehr, sehr, sehr, die Cantuccini wurder aber ersteinmal in der Speisekammer zwischengelagert.

Heute nachmittag aber war Weihnachten definitiv passé und der Kekshunger des Mitbewohners frisch erwacht, und so durften die Cantuccini aus ihrer Verpackung auf den Keksteller flüchten, um von dort, zuweilen über einen kleinen Umweg durch die Kaffeetasse, verspeist zu werden. Wie konnten wir damit nur so lange gewartet haben?!
Cantuccini

Nicht nur der Mitbewohner und leidenschaftlicher Mittester, nein, auch ich, die ich ja eigentlich gar keine Cantuccinis mag, waren spontan überzeugt, geradezu verliebt und eifrigst am Krümeln!


Name: Cantuccini, selbstgebacken
Keksdealer: Café Erst Gaudy, Gaudystr. 1, 10437 Berlin / Prenzlauer Berg
Preis: ~ 2 EUR

Packungsgröße: 10 Stück
Bewertung (1-10): 9
Pro: Schmeckbar selbst gebacken, mit vielen Mandeln, warneediese Cantuccinis auch nach 4 Wochen unfreiwilliger Zwischenlagerung ein Garant für einen sonntagnachmittäglichen italienischen Moment. Intensiv mandlig auch das Aroma und nicht zu süß, dabei knackig, fast möchte ich sage, krachig, ohne hart zu sein. Ideal auch von der Größe, die sich viel besser zum Tunken eignet als die üblichen Verdächtigen ;-) Preislich dabei vollkommen in Ordnung und charmant, ohne jedes Gehabe serviert.
Contra: Einen Minuspunkt muss ich wegen der mangelnden Café-Atmosphäre geben. Ich wünsche mir sehr, dass sich das möglichst schnell ändert. Montagabends gibt es übrigens Tango.

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Rezensionen / Backbücher Weihnachtsbäckerei

Pfeffernüssle im Schnee

Pfeffernüsse im Schnee

2010 wird das Jahr der  Hershey Buttons, 2009 aber war das Jahr der Pfeffernüsse! Und auch wenn Weihnachten eigentlich schon fast vorbei ist, auf Pfeffernüsse wollte und konnte ich nicht verzichten!
Die “Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei” von  Marie-Theres Wiener, das Buch, das mich seit Kindertagen erfolgreich zum vorweihnachtlichen Plätzchenbacken führt und verführt, ist im Handel leider nicht mehr erhältlich. Aber auch das erwählte Pfeffernüssle-Rezept stammt aus seinen abgegriffenen Seiten. “Weisse Pfeffernüsse” heißen sie hier, gibt es denn tatsächlich auch dunkle, braune, schwarze oder graue?

Das Backen jedenfalls fand während heftigen Schneetreibens statt, umso schöner war es, sich in der warmen Küche aufzuhalten, die mit fortschreitender Zeit immer intensiver nach Kardamom, Zimt und Anis duftete. Tausend und eine Nacht waren gar nicht mehr so fern, nur eben unter einer wachsenden Schneedecke geborgen, wie der Blick aus dem Küchenfenster zeigt:

Schnee der auf Wunderlampen fällt
Schnee, der auf Wunderlampen fällt

Für den Teig benötigt man:

  • 500 gr Mehr
  • 3 TL Backpulver
  • 325 gr Zucker (ich habe nur 280 gr genommen)
  • abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
  • 1 EL Zimt
  • je 1 TL Kardamom, Nelken- und Anispulver (großzügig!)
  • 1 PRise Salz
  • 2 Eier
  • 6 El Milch (ich brauchte mindestens 12!!)
  • 50 gr gemahlene Mandeln ( ich habe Mandelplättchen im Morser zerrieben)
  • 50 gr Zitronat (habe ich geflissentlich überlesen)

Und dann dürfen alle diese  Zutaten zu einem glatten Teig verknetet werden.  Ich liebe ja Back-Rezepte, bei denen einfach alle Zutaten vermengt werden müssen ( beim Kochen liebe ich entsprechend Eintopf-Gerichte)!
Wie beim Rezept bereits angemerkt, benötigte ich mindestens 12 EL Milch und habe das Rezept einige Male lesen müssen, um glaben zu können, dass da so rein gar kein Fett reinkommt. (Kennt ihr das auch so?)

Von dem Teig direktemang (sprich ohne vorherirges Kühlen) haselnuss- bis walnussgroße Stücke abteilen und daraus Kugeln formen. Diese, ruhig mit wenig Zwischenraum, auf ‘s Backblech legen und im vorgeheiztem Ofen bei 175° Grad etwa 15 Minuten backen. (Möglichst nicht länger und auch die abgekühlten Pfeffernüsse in Blechdosen aufbewahren,  sonst werden sie arg hart! Meine Oma hat so schon beim Reinbeissen gejammert…)

Paradiesisch: Blechweise Leckereien

Obwohl die Dänen konsequent auf  jegliche Dekoration bei Pfeffernüssen verzichten, darf anschließend wer mag natürlich verzieren. Klassischerweise mit einem Zuckerguß aus Puderzucker (250 g) und Zitronensaft (1 Zitrone) oder Rum, und halben Mandeln;  ich habe dieses Mal zu schwarzweißen Schokostreusel gegriffen. Hauptsache, es gefällt!

Und damit verabschiede ich mich endgültig ins Offline für dieses Jahr, wir lesen uns an dieser Stelle im nächsten. Guten Rutsch allerseits und  ein freundlich gesonnenes 2010!

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Kunst am Keks Weihnachtsbäckerei

Wunsch-Keksdose

Honigkuchen Irgendwie kam die hauseigene Weihnachtsbäckerei nicht so richtig in Gang dieses Jahr, woran auch immer das lag. Was aber prima klappte, war das Stöbern in anderen Foodblogs und das Bookmarken leckerster Rezepte. Und so gibt es an dieser Stelle heute meine virtuelle Wunsch-Keksdose, auch weil Listen wohl mal wieder en vogue (noch eine zum Thema Keks) sind.
Da ich bis auf eine Ausnahme keins der folgenden Rezepte tatsächlich nachgebacken habe, erfolgte meine Auswahl zu großen Teilen aufgrund der verführerischen Fotos und meiner Ahnung davon, wie sich die Summe der angegeben Zutaten letztendlich geschmacklich macht.

  1. Stained Glass Window Cookies – zimtige Verführung mit bunten Fensterchen aus Chele’s chocolatepot!
  2. Schwarz-Grün-Gebäck aus dem Hause Deichrunner, weil ich den Geschmach und die Optik von leider zu seltenen Pistazien liebe
  3. Lavender Shortbread von Jen aus London. Shortbread geht immer und schmeckbarer Lavendel? Das muss ich probieren.
  4. Chocolate-Espresso Snowcaps – Cookies, “lieke little snow coveres mountains, ich bitte euch, wer wollte da widerstehen?!
  5. Agnesia-Plätzchen, einfach und gut: Rezepte mit wenigen prägnanten Zutaten, wie in diesem Falle Hagebuttemark dürften nicht nur Jessie, sondern auch mir schmecken :-)
  6. Mohn-Orangen-Plantain-Plätzchen der Hedonistin. Hier kann ich zwar nichteinmal den Namen ausprechen, geschweige denn buchstabieren, aber das sind die einzigen Plätzchen, die ich nicht nur ausgesucht, sondern auch tatsächlich nachgebacken habe. Mit großem Erfolg!
  7. Rosmarin-Heidesand von Meat&Greet, weil ich diesen einfachen Mürbeteig-Heidesand-Butterplätzchen eigentlich so rein gar nichts abgewinnen kann, aber noch 2 Gläser handgepflückten Rosmarin aus der Provence rumstehen habe, und das die Chance für Heidesand sein könnte. Immerhin gibt es den ja auch mit Schokolade!
  8. Bärentatzen aus Ruby’s Küche. Weil die auch zum alljährlichen Repertoire meiner  Oma gehörten, zusammen mit Springerle übrigens, die seit diesem Jahr leider nicht mehr backen kann.
  9. Schokoladenkipferl – das ich dan icht selbst drauf gekommen bin! Statt der altbekannten und von vielen außer mir ja auch heißgeliebten Variante einfach eine schokoladige Version zu backen! Danke Petra!
  10. Karamellisierte Haferflockenknusperchen aus dem Kleinen Kuriositätenladen, die so raffiniert wie schlicht daherkommen. Karamellisiert! Haferflocken! Und ich würde Schokostücken mit reintun und Cranberries. Na gut, da wäre es dann vorbei mit schlicht.

(Sollte ich also nächstes Jahr beim Keks-Geisel-Austausch mitmachen, meine Wunschliste hätte ich hiermit schonmal eingereicht…)

Weihnachtskekse, sortiert

Gerade als wir also schon fürchteten, dass der 4. Advent ohne Weihnachtsplätzchen an uns vorübergehen würde, erbarmte sich Paula unser mit einer gehörigen Portion liebevollst dekorierter, weihnachtlicher Backkunst, inklusive Honig- und Lebkuchen! Herzlichen Dank an dieser Stelle! ( Und wer noch Weihnachtsrezepte sucht,. bediene sich.)

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Besondere Kekse Kunst am Keks Süße Teilchen

Zen und die Kunst der Mohnschnecke

Mohnschnecken (2)

Wikipedia kennt allein 34 Sorten Mohn (Papaver), ich liebe sie alle! Diese Liebe aber kam nicht von ungefähr, sondern verdanke ich meiner Mutter, die im Frühsommer für Klatschmohn schwärmte, in unserem Garten Schlafmohn züchtete und in den Wintermonaten sonntäglich Mohnzopf buk. So jedenfalls raunte es mir heute mein Gedächtnis zu, als ich noch nicht ganz wach, aber schon ausreichend hungrig im Bette weilte. Ein Traum von Mohnschnecken zum Sonntagskaffee machte sich breit….

Und das Glück war auf meiner Seite: Je ein halbes Hefepäckchen (~20 gr) und ein halbes Päckchen Mohnback (~150 gr) harrten im Kühlschrank noch der Dinge. Also flux einen süßen Hefeteig angesetzt, aus

  • 400 gr Mehl (wie immer halb Vollkorn, halb weisses)
  • 30 gr Zucker
  • 40 gr Butter
  • einer Prise Salz
  • ca 250 ml lauwarmer Milch
  • 20 gr Hefe

In der halben Stunde, die der Teig auf der Heizung verbrachte, hatte ich Zeit den ersten Kaffee zu trinken und mir den Schlaf aus den Augen zu reiben.  Dann ging es an die Füllung:

  • 150 gr Mohnback (ja, ja, ich weiss ja, frischgemahlen ist ne andere Liga!)
  • 80 gr gehackte Mandeln ( sorgen für etwas Biss)
  • ein paar Spritzer Zitronensaft (guter Ansatz, aber zu schüchtern)
  • 4 EL Milch
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Banane (entpuppte sich als ungute Spontan-Idee, säuerliche Birne wäre besser gewesen)

Mohnschnecken (1)

Die daraus gerührte Masse auf den möglist dünn ausgewellten Teig streichen, diesen längs (!) zu einer Rolle formen und diese in gleichmäßgie Scheiben schneiden. Vorsichtig aufs Blech gesetzt sind die rohen Mohnschneckchen schon fertig.  Ich habe sie noch liebevoll mit einem zerklemperten Ei bestrichen und in Form gedrückt, bevor sie für 20 Minuten bei 180° Grad in den Ofen wanderten. Und pünktlich zum Frühstück wurden wir mit verführerischem Duft belohnt!

Na, welches Schneckerl darf es sein?
Das Schlimme an so einem intensiv duftenden Blech leckerster Backstücke ist heute, dass meine Mutter viel zu weit weg weilt um mit mir zu teilen.
Und das ist eure Chance! Ich suche hiermit nach Mohn-
Leckermäulchen, die gerne in eine der, durch die Zugabe der Banane leider etwas zu süß geratenen, Mohnschnecken beißen möchten und sich über ein Mohnschneckenpäckchen freuen. (Bitte in den Kommentaren melden)

Mohn im Zen

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Kekse im Test Müsli-Kekse

Anzac Biscuits mit Mandel statt Kokos

Australische Anzac Biscuits
Australische Anzac Biscuits

Die große Lust am Backen hält mich vom Testen neuer Fremdprodukte ab. Aber hej, es ist schließlich Advent und das Backmaterial lauert einem hinterlistigst in jedem Supermarkt auf.

Heute also Down-Under! Von Anzac Biscuits hatte ich bis vorhin noch nie gehört, probiert werden mussten sie. Und dafür wurde kräftig am Rezept geschraubt:  Statt Kokosraspel wurden die verfügbaren Mandelbestände geplündert, denn Kokos verzeihe ich fast nur in Pina Colada. Statt Butter gabs Margarine, statt Zuckerrübensirup griff ich zu Löwenzahnsirup und Zimt und Schokoglasur sind dem Advent geschuldet. Das machte sich geschmacklich und von der Konsistenz her super!

Die Zutatenliste lautete damit wie folgt:

125 g Mehl
60 g Zucker
100 g Haferflocken
1TL Zimt
50 g Mandelplättchen
50 g gehackte Mandeln
125 g Margarine
75 g Löwenzahnsirup
1 TL Natron
2 EL Wasser
Schokoglasur nach Belieben

Mehl bis Mandeln in einer Schüssel vermischen. Margarine und Sirup unter leichter Hitze schmelzen, Natron in Wasser auflösen. Dann den Backofen auf 180°Grad vorheizen.

Jetzt nur noch alle Zutaten gut vermengen (mittels Löffel, es wird ein ziemlich fester Teig). Dann in ausreichend Abstand kleine Teighäufchen aufs Backblech setzen und für 10-15 Minuten hellbraun backen.

Ich habe die Kekse hernach noch halbseitig in Schokoladenglasur getaucht. Das sieht nicht nur schick aus, das schmeckt auch so :-)

Bissfertige Anzac Biscuits