Kuchenglück im Glas: „Blaubeer- Vollkorn“

By , 29 August, 2010, 5 Comments

Kuchenglück im Glas

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber an Tagen wie diesen, wenn es draußen nass und kalt, freue ich mich besonders über Post. Postkarten, handgeschriebene LiebesBriefe und am allermeisten natürlich Päckchen. Umso schöner, wenn sich in dem Päckchen dann ein kleines Kuchenglück verbirgt, mit viel Blaubeeren und noch mehr saftigem Kuchen drumherum.

Weil nicht nur ich mit solchen leckeren Päckchen über schlechtes Wetter, Liebeskummer oder ein kaputtes Auto hinweggetröstet werden mag, hat die Agentur SchulzundTebbe Kuchenglück ins Leben gerufen: Nach Großmutters Art im Weckglas (erster Pluspunkt, weil recyclebar) mit knackigem Design, das die Laune gleich schonmal anhebt.:

Kuchenglück im Glas

Gutes Design, schön und gut, aber eigentlich zählen die inneren Werte? Richtig! Daher kann man im dazugehörigen Online-Shop aktuell neben Blaubeer-Vollkorn auch zwischen Schoko, Straciatella, Irish Coffee, Amarena oder Limoncello-Kuchen wählen. Produziert wird das Kuchenglück übrigens „von Kondi­to­ren im Münster­land und nur mit besten Zutaten. Er wird nicht maschi­nell abgefüllt sondern handwerk­lich im Weckglas direkt gebacken und haltbar gemacht (einge­weckt) ohne Konser­vie­rungs­stoffe.“

Also auch Daumen hoch für Inhaltsstoffe und Zubereitung. Bleiben Geschmack und Konsistenz zu prüfen:

Ein löffel Kuchenglück

Der Kuchen ist saftig, löst sich gut aus dem Glas und hat reichlich Blaubeeren zu bieten. Durch den Vollkorn-Anteil hat der Teig Biss und diese gewisse reichhaltige Schwere. Nur eine sanfte Süße durchzieht ihn, die Blaubeeren bleiben schmeckbar. Und doch, da ist ein Gewürz, eine Note, die ich nicht zuzuordnen vermag, die mich aber stört. Oder? Lieber noch ein Löffelchen zu Sicherheit. Und noch eins. Und ehe man es es sich versieht, ist das Gläschen leer. Ein gutes Zeichen!

Preis: 5,95 EUR plus Versandkosten.*

Kuchenglück-Dealer: Mit etwas Glück findet man Kuchenglück beim Feinkost-Händler seiner Wahl, sicher aber online.

Fazit: Kein Keks, aber ein kleiner saftiger Kuchen. Feines Gebäck als leckeres Geschenk für die Freundin am anderen Ende der Republik, ein besonderer Geburtstagsgruß, ein kleiner Mutmacher, eine feine Entschuldigung für verärgerte Kunden. Dafür zahlt man dann auch den Preis. Der rechtfertigt sich außerdem durch die Zubereitung und die feine Präsentation. Und den Geschmack, an den ich mich gewöhnen musstewollte.  Und ich freue mich schon auf den ersten Kuchen, den ich in diesem Weckglas selbst zubereiten werde.

Urteil: 8,0 von 10

* Wem der Preis übrigens zu hoch, der kann zur Zeit auch mit Dichtkunst zahlen!

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5 Responses {+}
  • Sylvia

    Eine geniale Idee mit den Kuchen! Ein wirklich ideales Geschenk, die Adresse muß man sich merken. Oder einfach selberbacken… :-)

  • Ulrike

    Den back ich mir doch lieber selber und habe welchen im Vorrat ;-)

  • Anne

    @Sylvia und @Ulrike, an selber backen kommt nix ran, das ist klar. Aber für den spontanen Notfall fand ich das eine gangbare Alternative :)

  • Bruno Schulz

    Kuchenglück steht auch gar nicht in Konkurrenz zu liebevoll Selbstgemachtem ;-) Aber es nimmt es gerne auf mit all den fertigen Kuchen dieser Welt. Und „auf Distanz“ schon sowieso. Und besser als Sendeblumen schmeckt das Hüftgold sowieo … LGB

  • Kekstesterin

    Stimmt, bei den traditionellen Fertigkuchen kommt zum Glück gar keiner auf die Idee, sie zu verschicken! Ich persönlich würde mich übrigens am meisten über Kuchenglück samt Blumenwiese freuen:)

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