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Kuchen Kunst am Keks

Französischer Sommer: Matcha-Mille Crêpes mit Pflaumenmus und Aprikosencrème

Matcha Mille Crêpes

Bevor ihr fragt: Nein, 1000 Lagen sind es nicht geworden, aber 12! Prall gefüllt mit einer sämigen Vanille-Aprikosen-Quark-Creme und jeweils einem Hauch Pflaumenmus. Und nein, da kann man nicht vernünftig sein, da muss man mehr als ein Stück von essen! Aber ja, die Wohnung duftet gut wie selten! Ja, es schmeckt so gut, wie es aussieht! Wer ist nur auf diese verteufelt gute Idee gekommen, aus Crêpes eine Torte aufzuschichten?

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Kekse im Test Kunst am Keks

Pistazien-Taumel: Tuiles aux Pistaches (mit einem Hauch türkischer Orangen)

Pistachio Tuiles

Pistazien, Pistachios, Pistaches – ich liebe Nüsse in allen Farben, seit Istanbul sogar Cashews. Aber diese kleinen grünen, diese Pi-mal-Stich mit der muschelhaft geöffneten, salzigen Schale, die liebe ich schon immer! Als 16jährige abends vor dem Fernseher, in Cantuccinis gebacken und neuerdings mit Vorliebe als Eissorte beim Lieblingsitaliener.

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Süße Teilchen Weihnachtsbäckerei

Eiskalte Ansichten und süße Nougat-Brioches: Herzlich Willkommen 2011!

Des Winters grimmiges Antlitz

Wie ich den Winter liebe, den grimmigen Gesellen mit den bitterkalten Fingern. Der mal eben alles weißt, über Nacht, der aus Wiesen Pisten macht, aus Seen Eislaufstadien und aus Straßen Schneematschfelder. Am meisten liebe ich daher den Winter draußen auf dem Land, denn nur dort kann er seine Macht und Schönheit entfalten.

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Süße Teilchen

Ein Hauch Frankreich: Menthe à l’eau, Madeleines d’ Aurélie und Proust

Madeleines - frisch geschlüpft

Aurélies Köstlichkeiten verführten mich bereits, da gab es dieses Blog hier noch gar nicht. Mit französischen Charme, liebevollen Bildern und der ihr eigenen Leichtigkeit führt sie ihre Leser in die – meist süße – französische Küche ein. Und jetzt will sie es ganz genau wissen und fragt nach den “Madeleines des Proust“, den  französischen Kindheitserinnerungen ihrer Leser. Liebe Aurélie,

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Kekse im Test Klassiker

Petit Beurre au chocolat au lait

Petit beurre (chocolat au lait) - angeknabbert

Ein Klassiker, in Deutschland eher ohne Schokolade, in Frankreich fast ebenso häufig mit: der Butterkeks Oder eben auch “le petit beurre“. Hier im Test in einer Version des Schweizer Lebensmittel-Produzenten Midor, seinerseits langjährige Hausmarke der Migros-Gruppe.
Es gibt Petits Beurres aber genaus von anderen Keksfabrikanten, beispielsweise von Wernli oder aber LU , deren schokoladenüberzogene Version seit jeher als “petit ecoliers” firmiert, dessen Gründer Louis Lefèvre-Utile zumindest die Entdeckung des französische Butterkeks zugeschrieben wird.

Vor Jahren, nämlich bereits 2006, hatte Chocolate&Zucchini ein Rezept zum Selberbacken dieser Kekse gepostet, und Wie Gott in Deutschland brachte die Idee erfolgreich in die deutschen Foodblogs.
Das Schöne an den schweiz-französischen Versionen finde ich die wirklich leckere Schokoladenschicht, die es sowohl in der von mir bevorzugten Vollmilch- als auch in der von vielen anderen bevorzugten Zartbittervariante gibt. In die Schokolade ist nämlich je nach Marke und Saison ein Bildchen  eingeprägt und nicht wie bei Leibniz und Co nur schnödes Firmenlogo bzw. Name.

Petit beurre (chocolat au lait) - gestapelt

Wie man hier deutlich sehen kann, sind die Kekse ebenso knackig, ebenso krümelig wie ihre deutschen Pendants. Die Schokolade aber ist viel cremiger, ohne aber unangenehm in den Händen zu schmelzen. Und ohne zu dick aufzutragen.
Dass die Kekse auf den Fotos aber mit vielen, vielen Krümelchen, fast möchte ich sagen Keksstaubkörnern überzogen sind, liegt nicht an ihrer mangelnden Qualität oder Stabilität. Sondern schlicht daran, dass sie seit dem Weihnachtsurlaub in meiner Handtasche ihres Schicksal harrten und erst vorgestern durch Zufall wieder entdeckt wurden. Wie aus dem Ei gepellt wirken sie nicht mehr, aber schmecken tun sie noch unverändert gut.

Die hässlichsten Petit Beurres sind mir dagegen hier in Indien begegnet. Ich hoffe nur, sie schmecken nicht gar so fade wie sie aussehen. Sonst bekämen die Inder einen durch und durch falschen Eindruck!

Petit beurre (chocolat au lait) - mit Packung

Rezepte mit der schokoladenlosen Version gibt es natürlich viele, die möchte ich hier gar nicht alle aufzählen. Berührt hat mich aber allein schon die Zeichnung zum Gâteau Petit Beurre (Butterkekskuchen) von Maïté Wiltgen – es gilt bis fast bis ganz nach unten zu scrollen! Und erwähnte ich eigentlich bereits, dass ich den schlichten Butterkeks auf gebuttertem Vollkornbrot liebe?
Für die schokoladige Version gibt es alle Nährwerte wunderbar aufgeschlüsselt in der Fooddatabase und ansonsten gibt es wie stets die Fakten im Kleingedruckten:

Name: petit beurre chocolat au lait
Keksdealer: online oder im Migros
Packungsgröße: 8 x 2 Kekse à  25g, insgesamt also 200g
Preis: 3,80 SFR (im Online-Shop von Migros)
Zutaten: Milchschokolade 48% (Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Emulgator: Sojalecithin, Aroma), Weizenmehl, Weizenstärke, Zucker, Pflanzenöle und -fette, Invertzuckersirup, Butter 2,5%, Magermilchpulver, Glucosesirup, Kochsalz, Backtriebmittel: E 503, E 500, Kondensmilch, Aromen. Kochsalz insgesamt: 0.4%
Kann Haselnüsse enthalten.
Bewertung (1-10): 7,5
Pro: Feinste Schweizer Schokolade auf knackiger Keksgrundlage. Einzeln schmeckbar verschmelzen die beiden unterschiedlichen Schichten zu einem leckeren Ganzen, bleiben jedoch auch einzeln wunderbar genießbar. Verpackung und Aufmachung sind ebenso praktisch wie ansprechend, vor allem in der hier getesteten Version mit 2 Keksen pro Tütchen.
Contra: Gleichwohl handelt es sich hierbei um einen standartisierten Industriekeks ohne jede Raffinesse. Dafür mit diversen  Stoffen der Lebensmittelchemie. Und somit alles andere als für den täglichen Verzehr geeignet.