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Anzac Biscuits mit Mandel statt Kokos

Australische Anzac Biscuits
Australische Anzac Biscuits

Die große Lust am Backen hält mich vom Testen neuer Fremdprodukte ab. Aber hej, es ist schließlich Advent und das Backmaterial lauert einem hinterlistigst in jedem Supermarkt auf.

Heute also Down-Under! Von Anzac Biscuits hatte ich bis vorhin noch nie gehört, probiert werden mussten sie. Und dafür wurde kräftig am Rezept geschraubt:  Statt Kokosraspel wurden die verfügbaren Mandelbestände geplündert, denn Kokos verzeihe ich fast nur in Pina Colada. Statt Butter gabs Margarine, statt Zuckerrübensirup griff ich zu Löwenzahnsirup und Zimt und Schokoglasur sind dem Advent geschuldet. Das machte sich geschmacklich und von der Konsistenz her super!

Die Zutatenliste lautete damit wie folgt:

125 g Mehl
60 g Zucker
100 g Haferflocken
1TL Zimt
50 g Mandelplättchen
50 g gehackte Mandeln
125 g Margarine
75 g Löwenzahnsirup
1 TL Natron
2 EL Wasser
Schokoglasur nach Belieben

Mehl bis Mandeln in einer Schüssel vermischen. Margarine und Sirup unter leichter Hitze schmelzen, Natron in Wasser auflösen. Dann den Backofen auf 180°Grad vorheizen.

Jetzt nur noch alle Zutaten gut vermengen (mittels Löffel, es wird ein ziemlich fester Teig). Dann in ausreichend Abstand kleine Teighäufchen aufs Backblech setzen und für 10-15 Minuten hellbraun backen.

Ich habe die Kekse hernach noch halbseitig in Schokoladenglasur getaucht. Das sieht nicht nur schick aus, das schmeckt auch so :-)

Bissfertige Anzac Biscuits

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Kekse im Test

Kleiner Selbsttest?

Bestanden! Ja, ich kann noch Kekse backen.
Püntklich zum Ersten Advent gab’s gestern Schoko-Cookies und eine Eigen-Kreation auf Shortbread-Basis, aber mit Extra Schokolade und Weihnachtsgewürz.

Advent09

Mit das Schönste am selber Backen ist ja der Duft, der die ganze Wohnung dabei durchzieht. Und der ist natürlich umso weihnachtlicher, umso Gewürz.
Also habe ich zusätzlich zu:

250 gr Mehl (2/3 Weizen, 1/3 Dinkel)

150 gr Butter-Margarine-Gemisch (alles was der Kühlschrank an Fett noch barg, möglichst kalt)

75 gr Zucker ( leider nur weisser, besser wird’s mit Teilen braunen Zuckers)

1 Prise Salz

folgende der Experimentierlust geschuldeten Anteile dazugefügt:

1 TL Zimt

1 TL asiatisches Teegewürz (Geheimtipp aus dem Asialaden, mit Anis, Kardamom, Ingwer und Zimt)

1 Handvoll zerkrümelter Amarettini

1 Balken Blockschokolade (kekskompatibel zerkleinert)

Alles zu einem festen Mürbeteig zusammenkneten, in Frischhaltefolie packen und möglichst lange kühl stellen (bei mir einen Adventsspaziergang lang, also 3-4 Stunden). Dann mit gemehlten Händen zu Teigwürsten formen, 4 cm Durchmesser, und mit einem scharfen Messer Scheiben schneiden. Diese auf einem Backblech für 10-15 Minuten bei 200 Grad in den Ofen und der Mitbewohner wusste noch vor Betreten der Küche, dass Weihnachten gar nicht mehr so fern ist…

Knusprigen  Advent euch!