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Quengelware 2016: Von Mönchen bis Urstrom, von Shoko bis Candy – leckerst!

Shokomonks

Heute ist selbst Quengelware kurz vor der Kasse im stinknormalen Supermarkt bestückt mit Riegeln, die das Format neu bespielen. Kekse sind da zwar immer noch Mangelware, aber ich bin da ja nicht so. Hier meine Bestof der Neueinsteiger:

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Shokomonk Weisse Schokolade mit Cookies

Shokomonk Weisse Schokolade mit Cookies

Dass Schokolade und Keks eine tolle Kombination sind, darüber braucht wohl nicht weiter verhandelt zu werden. Dass allerdings weiße Schokolade durchaus eine Existenzberechtigung hat, dafür bedurfte es für mich noch einige Überzeugungsarbeit. Denn so wirklich konnte ich dieser Schokladenvariante nie so wirklich abgewinnen.

Schokoladig gesehen sah es bei mir nämlich folgendermaßen aus:

  • Dunkle Schokolade ist in meinen Augen zu Unrecht gehypt, denn mir ist sie weder ausreichend cremig, sogar bis auf ganz wenige Ausnahmen zu trocken. Dazu meist teuer und einfach nicht meinem Schokoladen-Ideal entsprechend.
  • Vollmilchschokolade nämlich ist meines: auf der Zunge zergehend, mit Spuren von Nugat und gerne auch mit krispigen Anteilen – mag sein, dass Schweizer Schokolade an der Entwicklung dieser Vorliebe nicht ganz unschuldig ist.
  • Weiße Schokolade hingegen war mich bis dato immer hauptsächlich süß und irgendwie mehr und vor allem sehr künstlich vanillig als schokoladig dahergekommen.

Bis, ja, bis die Schokomönche schokoriegelweise in mein Leben traten. Gerne hätte ich nun dieses “Hoch” auf die weiße Schokolade mit der Teilnahme am aktuellen Blog-Event verknüpft:

Blog-Event-LIII: Weiß wie der Schnee (Einsendeschluss 15. Februar 2010)

Aber leider hab ich es mal wieder nicht geschafft, rechtzeitig Rezept und Zutaten zusammenzutragen. So bleibt es bei einem Test der kekslastigen weißen Schokoriegel aus Bonn.
Vielleicht noch vorneweg, bei shokomonk gibt es Schokoriegel in allen Farben, auchBio-Sorten sind im Repertoire, aber als geschmacklich herausragend empfand ich die weißen. Das mag in der Tatsache begründet liegen, dass die beiden Firmeninhaber ausdrücklich ein ausgesprochenes Faible für weiße Schokolade haben!

Weisse Schokoladenriegel von Shokomonk

Darum gibt es die weißen Riegel bei Weitem nicht nur mit Cookies, sondern auch mit Pistazien (empfehlenswert), mit Baubeeren (lecker), mit grünem Apfel, mit Himbeere, Kirsche, Kokos, Lakritze (würde ich gerne noch probieren) oder Mohn (einen Versuch wert?), und dank Dirk Bach neuerdings auch à la Bananasplit (meine erste Begegnung) und Curry-Ananas (noch nicht dran gewagt)!

Nicht nur also, aber eben auch mit Cookies!  Und diesem Fakt verdanken sie meine Aufmerksamkeit und den Weg in dieses Blog:

Shokomonk Weisse Schokolade mit Cookies

Lecker, ein überanspruchtes Wort, ich weiß wohl, aber lecker fand ich diesen 50g-Riegel, der nicht an Keksen geizt, wie Geiz überhaupt dem Ansatz der Schokomönche zu widersprechen scheint. Die Riegel sind massiv an Gestalt, intensiv an Geschmack und reich an der jeweils namensgebenden Zutat. In diesem Falle Cookies, bzw. Kekskrümel.

Diese sind, wohl für den optischen Kontrast, dunkel gehalten, es ist jedoch nicht so, dass man eine deutliche Kakaonote schmecken würde. Sie sorgen eher für die krispige Beschaffenheit, und für eine insgesamt ausgewogenen Süße. Die weiße Schokolade schmeckt vanillig, das aber angenehm, ist großzügig vorhanden und griffig.

Name: Shokomonk Weisse Schokolade mit Cookies
Keksdealer: Shokomonk.de
Packungsgröße: Riegel à 50g
Preis: online 1,49 EUR zzgl. Versandkosten, im Laden ab 1,80 EUR
Zutaten: Weiße Schokolade mit kakaohaltigen Mürbegebäckstückchen (15%), Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver (19%), Mürbegebäckstückchen ( Weizenmehl, Zucker, Palmöl, entöltes Kakaopulver, Backtriebmittel (e500,e501, e503), Salz) (15%), Magermilchpulver (2,5%), Emulgator, Soja-Lecitine, Aroma: Bourbon-Vanille.
Kann Spuren von Nüssen enthalten. Enthält Gluten.
Bewertung (1-10): 7,5
Pro / Contra: Als Schokoriegel eine äußerst gute Wahl, können sie den wahren Keksliebhaber nicht ganz zufrieden stellen. Zu gering ist der schmeckbare Keksanteil. Als positiv ist zu vermerken sind aber die Ausgewogenheit der Geschmacksanteile, der hohe Keksanteil, die Originalität, der Einsatz für weiße Shcokolade und nicht zuletzt das taschenkonforme Format: Schokolade to go im besten Sinne und das als gelungene “Weisse Schokolade-Keks-Kombination” ( So viele gibt es da gar nicht, oder?)!