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Rhabarber-Saison: Rhubarb Cookie Bars

Rhubarb Cookie Bars - angerichtet

Der kleine Bruder des Kuchens ist bekanntlich der Keks, der kleine Bruder des Rhabarberkuchens aber sind Rhabarber-Squares! Auf deutsch also Keksriegel? Geht gar nicht, drum verzeiht mir den amerikanischen Namen Rhubarb Cookie Bars! Anregungen für die Rhabarberküche gibt es ja eigentlich zur Genüge. Nach den ersten Rhabarberstangen pur in Zimtzucker gestippt, sollte es dieses Mal aber kein Rhabarberkuchen und kein Rhabarberkompott, sondern etwas Leckeres für Keksliebhaber werden.

Das hat geklappt, diese kleinen süßen Teilchen duften nicht nur verführerisch, sie schmecken auch so gut, dass man sie…

Rhubarb Cookie Bars - gestapelt

gut und gerne stapelweise verzehren möchte. Sogar meine Neigung, eher weniger als ausreichend Zucker zu verwenden, wurde mir hier verziehen. Die Rhabarberschicht ist sauer, liegt aber zwischen zwei süßen Teig- bzw. Streuselschichten. Die Squares sind trotzdem keine 2 cm hoch und daher wunderbar leicht und zart.

Beim Rezept habe ich mich vom Original stark inspirieren lassen und für die Füllung:

  • 3 Stangen Rhabarber geputzt, geschält und in 3cm große Stücke geschnitten, und mit
  • 2 Päckchen Vanillezucker und
  • 1 EL Zucker erst aufgekocht und dann auf kleiner Hitze einkochen lassen (15 Minuten etwa).

Die Füllung ein wenig abkühlen und über einem feinen Sieb abtropfen lassen, macht Sinn. Der aufgefangene Saft ergibt mit  Mineralwasser verdünnt ein erfrischendes Rhabarberschorle!

Jetzt den Ofen auf 180° Grad vorheizen! Für den Boden und die Streusel wurden:

  • 250g Mehl
  • 100g Zucker
  • 200g Butter
  • 1 Tl Zimt

zusammen geknetet. Die Hälfte davon wurde möglichst rechteckig auf ein backpapiernes Backblech ausgewellt, dann die Füllung darauf verteilt, gleichmäßig und bis an die Ränder. Schließlich aus dem restlichen Teig Streusel großzügig über die Füllung verteilt und dann das Blech für etwa 20-25 Minuten in den Ofen geben, bis die Streusel die gewünschte Bräune haben.  Und bevor sie wieder aus dem Ofen kommen und nach dem Abkühlen in Quadrate, Rechtecke oder Rauten geschnitten werden, ist Zeit für ein wenig Rhabarber, Rhabarber:

Fazit: Sehr ausgewogen im Geschmack und mal was anderes aus dem feinen Rhabarber. Süß und Sauer harmonieren hier klasse und tatsächlich ist es gelungen, etwas zumindest keksähnliches aus Rhabarber zuzubereiten. Für mich nächstes Mal aber gerne wieder einen dominanteren Rhabarber-Anteil!

Urteil: 8,5 von 10